Es war der Moment, auf den er so lange gewartet hatte. Ein Abstauber, eiskalt verwertet – und plötzlich war alles anders. Nach 14 Pflichtspielen ohne Tor beendete Nick Woltemade seine quälende Durststrecke beim 3:1 (0:1)-Sieg von Newcastle United bei Aston Villa in der 4. Runde des FA Cup.
Und das ausgerechnet an seinem 24. Geburtstag. „Das hat meinen Geburtstag noch schöner gemacht“, schrieb Woltemade bei Instagram. Auf dem Platz agierte der Nationalstürmer in ungewohnter Rolle als „Nummer 10“ im Mittelfeld – und überzeugte. In der 88. Minute setzte er mit dem Treffer zum 3:1 den emotionalen Schlusspunkt.
„Ich hatte eine lange Phase, in der ich nicht getroffen und auch nicht gut gespielt habe. Natürlich bin ich glücklich über meine Leistung und mein Tor“, sagte Woltemade bei TNT Sports. Es klang nach Erleichterung – und nach neuem Selbstvertrauen.
Auch Trainer Eddie Howe zeigte sich angetan: „Ich bin sehr zufrieden mit Nick. Das war eine Rolle, in der er für uns vorher nicht gespielt hat. Ich fand ihn exzellent.“ Teamkollege Sandro Tonali, selbst Doppeltorschütze (63./76.), ergänzte: „Ich freue mich so für diesen großen Mann. Er hat wie ein erfahrener Mittelfeldspieler gespielt.“
Die Partie hatte allerdings auch Reizthemen. Beim Führungstreffer von Tammy Abraham (14.) stand der Torschütze im Abseits, doch in der 4. Runde kommt der VAR noch nicht zum Einsatz. Zudem blieb Newcastle ein klarer Handelfmeter verwehrt. „Es hat sich wie ein Spiel angefühlt, in dem jede umstrittene Entscheidung gegen uns geht. Natürlich machen die Schiedsrichter das nicht mit Absicht, du musst das akzeptieren“, sagte Howe. Dennoch habe es sich „merkwürdig angefühlt“.
Am Ende zählte für Woltemade vor allem eines: das Tor. Und das Gefühl, wieder angekommen zu sein.
OZD

OZD-Kommentar – Der Moment, der Karrieren dreht
Stürmer leben von Toren – und leiden ohne sie. Woltemade hat erlebt, wie schnell Zweifel wachsen.
Doch entscheidend ist nicht die Krise, sondern die Reaktion darauf.
Er hat sich nicht versteckt, sondern eine neue Rolle angenommen. Wer als „Zehner“ glänzt und als Stürmer trifft, sendet ein klares Signal: Ich bin mehr als nur meine Statistik.
Bleibt er mental stabil, könnte dieser Geburtstag der Wendepunkt seiner Saison gewesen sein.
Historischer Hintergrund
Der FA Cup gilt als ältester nationaler Fußballwettbewerb der Welt. Für internationale Spieler ist ein starker Auftritt dort oft ein Türöffner – sportlich wie emotional.
Zukunftsprognose
Mit neuem Selbstvertrauen und Flexibilität im Spielsystem könnte Woltemade zu einem wichtigen Baustein in Newcastles Offensivspiel werden. Die Konkurrenz ist groß – doch wer trifft, spielt.
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Mini-Infobox
Spieler: Nick Woltemade
Alter: 24 Jahre
Wettbewerb: FA Cup, 4. Runde
Ergebnis: Aston Villa – Newcastle 1:3
Besonderheit: Erstes Tor nach 14 Pflichtspielen
OZD-Analyse
Psychologischer Faktor
a) Ende einer langen Durststrecke –
b) Selbstvertrauen durch Rollenwechsel –
c) Öffentliche Rückendeckung durch Trainer –
Taktische Entwicklung
a) Einsatz als „Nummer 10“ –
b) Mehr Spielbeteiligung im Mittelfeld –
c) Flexibilität im Offensivsystem –
Bedeutung für Newcastle
a) Entlastung der Sturmreihe –
b) Zusätzliche kreative Option –
c) Positive Signalwirkung für die K.-o.-Phase –

Wer ist Nick Woltemade?
Nick Woltemade ist ein deutscher Nationalstürmer, der seine Profikarriere in der Bundesliga begann. Vor seinem Wechsel nach England spielte er unter anderem beim VfB Stuttgart und wurde dort auch als offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt. Er gilt als technisch versierter, körperlich präsenter Offensivakteur mit Spielmacherqualitäten.
OZD-Extras
Mit seinem Treffer im FA Cup unterstrich Woltemade, dass moderne Stürmer mehr können müssen als nur Tore schießen – Spielintelligenz und Positionsflexibilität werden immer wichtiger.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.
