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Sensation bahnt sich an: Italien verhandelt mit Pep Guardiola

Italiens Verband bestätigt Gespräche mit Pep Guardiola. Nach dem nächsten WM-Aus soll der Startrainer die Squadra Azzurra wieder erfolgreich machen.

Überblick

Italien verhandelt mit Pep Guardiola.

FIGC bestätigt laufende Gespräche.

Budget soll für den Startrainer erhöht werden.

Roberto Mancini und Andrea Pirlo bleiben Alternativen.

Nach der verpassten WM sucht Italien einen Neuanfang.


Die Verpflichtung von Pep Guardiola als neuer Nationaltrainer Italiens nimmt konkrete Formen an. Erstmals hat der italienische Fußballverband (FIGC) offiziell bestätigt, dass Gespräche mit dem spanischen Erfolgscoach laufen. Nach dem erneuten Scheitern der Squadra Azzurra auf dem Weg zur Weltmeisterschaft will der Verband offenbar keine Mühen scheuen, um den früheren Trainer des FC Bayern München und von Manchester City nach Italien zu holen.

FIGC-Präsident Giovanni Malago erklärte im Podcast Vivavoce, dass der Verband den Dialog mit Guardiola aktiv führe. "Noch ist nichts sicher", sagte Malago. Dennoch sei es "richtig und wichtig, einen Dialog zu eröffnen und ihn am Leben zu halten". Dabei spiele auch die Finanzierung eine entscheidende Rolle. "Es gibt finanzielle Aspekte und Budgetfragen. Zu sagen, dass wir die Zähne zusammenbeißen müssen, ist untertrieben. Aber das ist eine Ausnahme aus offensichtlichen Gründen."

Sollte eine Einigung mit Guardiola nicht zustande kommen, verfügt der Verband bereits über Alternativen. Nach Angaben Malagos gehören auch Roberto Mancini sowie Andrea Pirlo zum engeren Kandidatenkreis. Mancini führte Italien 2021 zum Gewinn der Europameisterschaft und war bereits zwischen 2018 und 2023 Nationaltrainer. Pirlo zählt mit 116 Länderspielen zu den größten Persönlichkeiten des italienischen Fußballs.

Die Suche nach einem neuen Nationaltrainer wurde notwendig, nachdem Gennaro Gattuso sein Amt räumen musste. Italien hatte im März das Finale der europäischen WM-Play-offs gegen Bosnien-Herzegowina verloren und damit zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine Fußball-Weltmeisterschaft verpasst. Das erneute Scheitern löste im italienischen Fußball erhebliche Kritik und einen grundlegenden Neuanfang aus.

Pep Guardiola hatte nach seinem Abschied von Manchester City ursprünglich angekündigt, zunächst eine Pause einlegen zu wollen. Gerade deshalb gelten die bestätigten Gespräche als bemerkenswert. Der 55-Jährige zählt mit seinen Erfolgen beim FC Barcelona, Bayern München und Manchester City zu den erfolgreichsten Trainern der Fußballgeschichte und gilt als einer der einflussreichsten Taktiker der vergangenen Jahrzehnte.

OZD/AFP


OZD-Kommentar – Italiens letzter großer Neustart?

Italien steht unter enormem Druck. Drei verpasste Weltmeisterschaften in Folge wären für jede Fußballnation ein schwerer Schlag – für den viermaligen Weltmeister sind sie eine sportliche Krise historischen Ausmaßes. Pep Guardiola wäre weit mehr als nur ein neuer Trainer. Er wäre ein Signal an den gesamten internationalen Fußball, dass Italien wieder höchste Ansprüche stellt. Allerdings müsste selbst Guardiola zunächst die strukturellen Probleme des italienischen Fußballs lösen. Ein großer Name allein garantiert noch keine Rückkehr an die Weltspitze.


Historischer Hintergrund

Italienischer Fußballverband gehört zu den traditionsreichsten Fußballverbänden der Welt. Italien gewann die Fußball-Weltmeisterschaften 1934, 1938, 1982 und 2006 sowie die Europameisterschaft 2021. Nach dem WM-Titel 2006 geriet der italienische Fußball jedoch zunehmend in Schwierigkeiten und verpasste mehrfach die Qualifikation für Weltmeisterschaften.


Zukunftsprognose

Sollte Pep Guardiola das Amt übernehmen, würde dies weltweit als eine der spektakulärsten Trainerverpflichtungen der vergangenen Jahre gelten. Sein Einfluss könnte den italienischen Fußball taktisch und strukturell nachhaltig verändern. Gleichzeitig müsste der Verband den Generationswechsel konsequent fortsetzen, um langfristig wieder zu den Favoriten bei Europa- und Weltmeisterschaften zu gehören.


Gewinnspiel

Frage: Mit welchem Trainer führt der italienische Verband nach eigenen Angaben Gespräche?

A) Carlo Ancelotti

B) Pep Guardiola

C) Antonio Conte

D) José Mourinho

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OZD-Analyse

Trainerfrage als Schlüssel

– Italien sucht nach einem internationalen Toptrainer für den sportlichen Neuaufbau.

Mögliche Kandidaten

– a) Pep Guardiola als Wunschlösung.

– b) Roberto Mancini als erfahrener Rückkehrer.

– c) Andrea Pirlo als langfristige Perspektive.

Folgen

– Die Entscheidung über den neuen Nationaltrainer wird den italienischen Fußball über Jahre prägen und könnte die Rückkehr der Squadra Azzurra in die Weltspitze beschleunigen.


Erklärungen

Wer ist Pep Guardiola?

Pep Guardiola zählt zu den erfolgreichsten Trainern der Fußballgeschichte. Mit dem FC Barcelona, dem FC Bayern München und Manchester City gewann er zahlreiche nationale und internationale Titel und prägte den modernen Ballbesitzfußball.

Was ist die Federazione Italiana Giuoco Calcio?

Die Federazione Italiana Giuoco Calcio (FIGC) ist der nationale Fußballverband Italiens. Sie organisiert die Nationalmannschaften sowie den Spielbetrieb und verantwortet die Auswahl des Nationaltrainers.

OZD-Extras

Pep Guardiola wäre der erste ausländische Nationaltrainer Italiens seit Jahrzehnten. Eine Verpflichtung würde international als eine der spektakulärsten Personalentscheidungen im Nationalmannschaftsfußball gelten.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.