Fakten im Überblick
Lukas Märtens gewinnt EM-Bronze über 400 Meter Freistil.
Zuvor holte er Staffel-Silber und Staffel-Bronze.
Johannes Liebmann gewann zweimal Gold – darunter mit Weltrekord.
Deutschlands Beckenschwimmer beenden die EM mit 14 Medaillen.
Beide Stars haben Olympia 2028 als großes Ziel.
Die Schwimm-Europameisterschaften in Paris endeten für Lukas Märtens mit einer Medaille – und mit einem klaren Blick in die Zukunft. Der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler gewann zum Abschluss Bronze über 400 Meter Freistil und machte keinen Hehl daraus, dass sein Fokus längst auf den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles liegt.
Nach einer Europameisterschaft, bei der der Magdeburger nicht ganz an seine gewohnte Dominanz herankam, fiel sein Fazit dennoch positiv aus.
"Das ist für viele nur ein Etappenschritt", erklärte Märtens nach seinem Rennen. "Es war nur eine EM, das dient auch zum Lernen."
Über seine erste Einzelmedaille im Becken von Paris zeigte sich der 24-Jährige durchaus zufrieden.
"Ich bin schon stolz", sagte der Weltmeister.
Dennoch denkt Deutschlands erfolgreichster Freistilschwimmer bereits an die kommenden Jahre. "Wir haben alle in zwei Jahren ein ganz großes Ziel vor uns", erklärte Märtens mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, wo er seinen Olympiasieg möglichst wiederholen möchte.
Neben Bronze über seine Paradestrecke hatte Märtens bei den Europameisterschaften bereits Silber und Bronze mit den deutschen Staffeln gewonnen. Über die 200 Meter Freistil musste er sich dagegen mit Rang sieben zufriedengeben.
Trotzdem bleibt der Ehrgeiz ungebrochen.
"Auch wenn es dieses Mal nicht für Gold gereicht hat, bin ich trotzdem so ehrgeizig, dass ich das natürlich nächstes Mal schaffen will."
Neben Märtens sorgte vor allem Johannes Liebmann für Begeisterung. Der erst 19-jährige Magdeburger avancierte mit zwei Goldmedaillen zum neuen Star der Titelkämpfe.
Über 1500 Meter Freistil stellte Liebmann einen neuen Weltrekord auf, über 800 Meter gewann er zudem Gold in Europarekordzeit.
Auch der Youngster denkt bereits an die nächsten Olympischen Spiele.
"Das ist das nächste Ziel", sagte Liebmann in der ARD.
Gleichzeitig wolle er seinen Weg Schritt für Schritt gehen und sich nicht ausschließlich auf Los Angeles konzentrieren.
Mit insgesamt 14 Medaillen beendeten die deutschen Beckenschwimmer die Europameisterschaften äußerst erfolgreich und untermauerten ihre starke Entwicklung im internationalen Schwimmsport.
OZD/AFP
OZD-Kommentar – Deutschlands neue Schwimmgeneration macht Hoffnung
Die EM hat gezeigt, dass Deutschland im Schwimmen wieder mehrere Athleten besitzt, die international um Titel kämpfen können. Lukas Märtens bleibt der erfahrene Anführer, während Johannes Liebmann mit Weltrekord und Goldmedaillen eine neue Generation verkörpert. Entscheidend wird nun sein, diese Entwicklung bis Los Angeles 2028 konsequent fortzuführen. Die internationale Konkurrenz schläft nicht – doch das deutsche Team besitzt inzwischen wieder echte Weltklasse.
Historischer Hintergrund
Deutschland gehörte in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu den erfolgreichsten Schwimmnationen Europas. Nach einer längeren Phase mit wenigen internationalen Spitzenresultaten erlebt insbesondere die Trainingsgruppe in Magdeburg unter Bundestrainer Bernd Berkhahn einen bemerkenswerten Aufschwung. Mit Lukas Märtens und Johannes Liebmann verfügt Deutschland wieder über Weltklasseathleten auf den Freistilstrecken.
Zukunftsprognose
Bis zu den Olympischen Spielen 2028 dürfte sich das deutsche Team weiterentwickeln. Märtens möchte seinen Olympiatitel verteidigen, während Liebmann zu den größten Hoffnungsträgern des Weltschwimmens aufsteigt. Gemeinsam könnten beide das deutsche Schwimmen in Los Angeles zu einer der erfolgreichsten Olympiamannschaften seit vielen Jahren führen.
Gewinnspiel
Frage: Wie viele Medaillen gewannen die deutschen Beckenschwimmer insgesamt bei der EM?
A) 10
B) 11
C) 12
D) 14
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Mini-Infobox
Bronze für Lukas Märtens über 400 Meter Freistil.
Zwei Staffelmedaillen für den Olympiasieger.
Johannes Liebmann gewinnt zweimal Gold.
Weltrekord über 1500 Meter Freistil.Deutschland beendet die EM mit 14 Beckenmedaillen.
OZD-Analyse
1. Leistung von Märtens
– Trotz nicht optimaler EM beweist der Olympiasieger Konstanz und sammelt wichtige internationale Erfahrung.
2. Neue Stärke des deutschen Teams
– a) Weltklasse durch Märtens.
– b) Weltrekord von Liebmann.
– c) Erfolgreiche Staffeln als Zeichen großer mannschaftlicher Breite.
3. Folgen
– Deutschland gehört wieder zu den führenden Schwimmnationen Europas und reist mit hohen Erwartungen in den olympischen Zyklus Richtung Los Angeles 2028.
Erklärungen
Wer ist Lukas Märtens?
Lukas Märtens stammt aus Magdeburg und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schwimmern der Gegenwart. Er ist Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler über 400 Meter Freistil.
Wer ist Johannes Liebmann?
Johannes Liebmann gilt als eines der größten Talente im internationalen Schwimmsport. Der 19-Jährige gewann bei der Europameisterschaft Gold über 800 und 1500 Meter Freistil und stellte dabei einen neuen Weltrekord auf.
OZD-Extras
Die starken Ergebnisse stärken auch den deutschen Schwimmsport wirtschaftlich. Erfolgreiche Athleten erhöhen die Attraktivität für Sponsoren, TV-Übertragungen und Nachwuchsförderung. Mit Blick auf Los Angeles dürfte das Interesse am Schwimmsport in Deutschland weiter wachsen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.