Fakten im Überblick
Heidenheim verliert 2:5 beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II.Trainer Frank Schmidt fehlte wegen einer Sperre auf der Bank.Es ist das erste Pokal-Aus in Runde eins seit fünf Jahren.
Der 1. FC Heidenheim hat im DFB-Pokal eine der größten Überraschungen der ersten Runde erlebt. Der Bundesliga-Absteiger unterlag beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II in Oldenburg deutlich mit 2:5 und verabschiedete sich früh aus dem Wettbewerb. Für die Mannschaft ist es das erste Erstrunden-Aus seit fünf Jahren.
Trainer Frank Schmidt musste die Partie wegen seiner Sperre nach der Roten Karte aus der vergangenen Pokalsaison von der Tribüne verfolgen. Sein Vertreter Bernhard Raab erlebte einen Abend, an dem Heidenheim vor allem defensiv völlig den Faden verlor.
Dabei begann die Partie zunächst nach Plan. Yannik Wagner brachte die Gäste bereits in der 12. Minute in Führung. Doch die Antwort des Außenseiters folgte prompt: Kamer Krasniqi glich nur zwei Minuten später aus.
Danach brach die Defensive der Heidenheimer komplett auseinander. Ein Eigentor von Jan Schöppner brachte Jeddeloh II in Führung, ehe Haris Hyseni nur zwei Minuten später auf 3:1 erhöhte. Heidenheim wirkte geschockt und fand weder defensiv noch offensiv eine Antwort auf den mutigen Regionalligisten.
Zur Pause reagierte Raab mit drei Wechseln. Die Gäste übernahmen zwar mehr Spielanteile, vergaben ihre beste Chance jedoch leichtfertig. Der eingewechselte Budu Siwsiwadse scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torhüter Moritz Onken.
Statt einer Aufholjagd sorgte erneut Hyseni mit einem verwandelten Strafstoß für die Vorentscheidung. Kurz darauf erhöhte Tim Janßen sogar auf 5:1 und machte den sensationellen Pokalabend perfekt. Der späte Treffer von Mikkel Kaufmann zum 2:5 konnte die deutliche Niederlage nur noch kosmetisch verbessern.
Nach bereits sieben Gegentreffern in den ersten beiden Zweitligaspielen setzt sich damit der Fehlstart des Bundesliga-Absteigers eindrucksvoll fort. Vor allem die Defensive bereitet den Verantwortlichen große Sorgen.
OZD/AFP
OZD-Kommentar – Warnsignal zur richtigen Zeit
Pokalüberraschungen gehören zum Fußball. Eine 2:5-Niederlage eines Zweitligisten gegen einen Regionalligisten ist jedoch mehr als ein Ausrutscher. Heidenheim offenbart massive Probleme in der Defensive und wirkt nach dem Bundesliga-Abstieg noch weit von der früheren Stabilität entfernt. Frank Schmidt steht nun vor der schwierigen Aufgabe, seine Mannschaft schnell wieder aufzurichten – denn in der Liga könnte ein ähnlicher Auftritt gravierende Folgen haben.
Historischer Hintergrund
Der DFB-Pokal sorgt regelmäßig für Überraschungen, wenn Amateur- oder Regionalligisten höherklassige Mannschaften ausschalten. Der 1. FC Heidenheim hatte sich in den vergangenen Jahren als äußerst unangenehmer Pokalgegner etabliert und war zuletzt vor fünf Jahren bereits in der ersten Runde gescheitert.
Zukunftsprognose
Für Heidenheim rückt nun die 2. Bundesliga vollständig in den Fokus. Nach dem verpassten Pokalziel dürfte Trainer Frank Schmidt die Defensive grundlegend stabilisieren müssen. Gelingt dies nicht, könnte der Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga schwieriger werden als erwartet. Für Jeddeloh II bietet der Überraschungssieg dagegen die Chance auf eine weitere attraktive Pokalrunde und zusätzliche Einnahmen.
Erklärungen
Wer ist Frank Schmidt?
Frank Schmidt ist seit 2007 Cheftrainer des 1. FC Heidenheim und zählt zu den dienstältesten Trainern im deutschen Profifußball. Unter seiner Führung stieg der Verein von der Regionalliga bis in die Bundesliga auf.
Was ist der DFB-Pokal?
Der DFB-Pokal ist der nationale Fußball-Pokalwettbewerb Deutschlands. Vereine aller Spielklassen können teilnehmen, wodurch regelmäßig spektakuläre Überraschungen gegen höherklassige Mannschaften entstehen.
Gewinnspiel
Mit welchem Ergebnis gewann der SSV Jeddeloh II gegen den 1. FC Heidenheim?
A) 3:2
B) 4:1
C) 5:2
D) 2:1
https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen
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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.