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Luxus-Prämie aus eigener Tasche: Donald Trump belohnt engste Vertraute mit Tausenden Dollar

Donald Trump schenkt seiner engsten Assistentin 45.000 Dollar. Die ungewöhnliche Prämie sorgt in den USA für Diskussionen über Loyalität und politische Ethik.

Fakten im Überblick

Donald Trump schenkte Assistentin Natalie Harp 45.000 US-Dollar.

Zwei weitere Mitarbeiterinnen erhielten den gleichen Betrag.

Das Weiße Haus betont, die Geschenke seien privat finanziert und rechtlich zulässig.


US-Präsident Donald Trump hat seiner persönlichen Assistentin Natalie Harp ein Geldgeschenk in Höhe von 45.000 US-Dollar (rund 38.600 Euro) gemacht. Das geht aus einer Finanzmitteilung des Weißen Hauses hervor. Die 35-Jährige zählt zu den engsten Vertrauten des Präsidenten und begleitet ihn nahezu ständig bei Reisen und öffentlichen Auftritten.

Neben Harp erhielten auch die Mitarbeiterinnen Margo Martin und Chamberlain Harris jeweils 45.000 Dollar. In den Finanzunterlagen bezeichneten alle drei Frauen die Zahlung als "Bargeschenk zu den Feiertagen". Nach Angaben des Weißen Hauses stammt das Geld direkt von Donald Trump und nicht aus öffentlichen Mitteln. Zunächst hatte die "Washington Post" über die Zahlungen berichtet.

Natalie Harp gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Personen im engsten Kreis des Präsidenten. Sie erstellt Beiträge für soziale Netzwerke, bereitet Informationen für Trump auf und verfügt über Zugang zu dessen Konto auf der Plattform Truth Social. Wegen ihres mobilen Druckers trägt sie unter Kritikern den Spitznamen "menschlicher Drucker".

In dem Buch "Regime Change" der "New York Times"-Journalisten Jonathan Swan und Maggie Haberman wird Harp als außergewöhnlich loyale Mitarbeiterin beschrieben. Demnach habe sie Trump sogar "anhimmelnde" Briefe geschrieben. Einer davon soll mit den Worten geendet haben: "Du bist alles für mich."

Bereits während Trumps erster Amtszeit hatte Harp öffentlich erklärt, sie habe eine Knochenkrebserkrankung dank der Gesundheitsreformen des Präsidenten überlebt, weil sie dadurch Zugang zu innovativen Medikamenten erhalten habe.

Laut dem Jahresbericht an den US-Kongress verdient Harp jährlich 150.000 Dollar. Das Geschenk entspricht damit nahezu einem Drittel ihres Jahresgehalts.

Ein Sprecher des Weißen Hauses verteidigte die Zahlungen. Trump pflege seit vielen Jahren die Tradition, Menschen in seinem Umfeld Weihnachtsgeschenke zu machen – gelegentlich auch Mitarbeitern und Beratern. Die Geschenke stünden "in keinem Zusammenhang mit den Aufgaben der Beschenkten" und seien "nach den einschlägigen rechtlichen und ethischen Standards völlig zulässig".

Auch Trumps Büroleiter im Oval Office, Walt Nauta, erhielt laut der "Washington Post" ein Geldgeschenk des Präsidenten in Höhe von 20.000 Dollar.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Großzügigkeit oder politisches Signal?

Rechtlich mögen private Geldgeschenke zulässig sein – politisch bleiben sie hochsensibel. Gerade im Weißen Haus wird jede finanzielle Zuwendung an enge Mitarbeiter unter dem Gesichtspunkt von Transparenz und möglicher Einflussnahme bewertet. Donald Trump setzt erneut auf persönliche Loyalität und direkte Bindung seiner engsten Vertrauten. Das dürfte seine Anhänger als Zeichen von Wertschätzung feiern, während Kritiker darin eine problematische Vermischung persönlicher Beziehungen und politischer Macht sehen. Die Debatte über Ethik im höchsten Staatsamt der USA dürfte dadurch weiter an Fahrt gewinnen.

Historischer Hintergrund

US-Präsidenten dürfen private Geschenke aus ihrem persönlichen Vermögen machen. Gleichzeitig gelten im Weißen Haus strenge Offenlegungspflichten und Ethikvorschriften, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Donald Trump ist seit Jahren für seinen ungewöhnlich persönlichen Führungsstil und seinen engen Kreis loyaler Mitarbeiter bekannt.

Zukunftsprognose

Die Veröffentlichung der Zahlungen dürfte die Diskussion über Transparenz und Ethik im Weißen Haus weiter verschärfen. Besonders im Vorfeld weiterer politischer Entscheidungen und des Wahlkampfs werden finanzielle Beziehungen zwischen Präsident und Mitarbeitern verstärkt unter öffentlicher Beobachtung stehen. Auswirkungen auf die Finanzmärkte oder die Börsen sind durch die Prämien nicht zu erwarten.

Erklärungen

Wer ist Natalie Harp?

Natalie Harp ist eine enge Mitarbeiterin von US-Präsident Donald Trump. Sie begleitet ihn auf Reisen, betreut seine Social-Media-Aktivitäten und zählt zu den wenigen Personen mit direktem Zugriff auf sein Truth-Social-Konto. Zuvor arbeitete sie als Fernsehmoderatorin.

Was ist Truth Social?

Truth Social ist das soziale Netzwerk von Donald Trump und wird von der Trump Media & Technology Group betrieben. Die Plattform entstand nach Trumps Ausschluss von anderen sozialen Netzwerken und dient ihm als wichtigstes Kommunikationsmedium.

OZD-Extras

Mit 45.000 US-Dollar entspricht Trumps Geschenk fast einem Drittel des offiziellen Jahresgehalts von Natalie Harp. Politisch sorgt vor allem die außergewöhnliche Höhe der privaten Zahlung für Aufmerksamkeit. Auf die US-Börsen oder internationale Finanzmärkte hat der Vorgang bislang keine erkennbaren Auswirkungen.

Gewinnspiel

Wie hoch war das Geldgeschenk, das Donald Trump seiner Assistentin Natalie Harp laut Finanzmitteilung machte?

A) 10.000 US-Dollar

B) 20.000 US-Dollar

C) 45.000 US-Dollar

D) 100.000 US-Dollar

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.