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Klopp trifft erste harte Entscheidung: Bambasé Conté gegen Niederlande aus DFB-Kader gestrichen

Kurz vor seinem Bundestrainer-Debüt trifft Jürgen Klopp eine Personalentscheidung: Bambasé Conté fehlt gegen die Niederlande – bekommt aber eine klare Perspektive

Fakten im Überblick

Jürgen Klopp hat Bambasé Conté für das Nations-League-Spiel gegen die Niederlande in Amsterdam aus dem Spieltagskader gestrichen.

Der Bundestrainer hatte 24 Spieler nominiert, erlaubt sind nach UEFA-Regularien jedoch nur 20 Feldspieler und drei Torhüter.

Conté soll dafür beim zweiten Spiel gegen Griechenland am Sonntag in Augsburg sicher zum Kader gehören.

Jürgen Klopp hat vor seinem ersten Spiel als Bundestrainer eine Personalentscheidung getroffen: Bambasé Conté gehört am Abend beim Nations-League-Duell der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Amsterdam nicht zum Spieltagskader. Der Offensivspieler der TSG Hoffenheim muss damit ausgerechnet bei Klopps mit Spannung erwartetem Debüt um 20.45 Uhr zuschauen. Hintergrund ist keine Verletzung, sondern die Kaderbegrenzung. Klopp hatte 24 Spieler nominiert, nach den Regularien der Europäischen Fußball-Union UEFA dürfen für die Partie jedoch nur 20 Feldspieler und drei Torhüter gemeldet werden. Damit musste der neue Bundestrainer einen Spieler aus seinem Aufgebot streichen.

Die Entscheidung kam für Conté nicht erst am Spieltag. Klopp hatte dem Hoffenheimer bereits am Mittwoch mitgeteilt, dass er gegen die Niederlande nicht zum Kader gehören werde. Öffentlich machen wollte der Bundestrainer seine Wahl zunächst noch nicht und stattdessen die Nacht abwarten. Für den Offensivspieler ist die Streichung allerdings ausdrücklich keine grundsätzliche Entscheidung gegen ihn. Klopp versicherte, dass Conté beim zweiten Nations-League-Spiel am Sonntag um 20.45 Uhr in Augsburg gegen Griechenland sicher zum Kader gehören werde. Für den Spieler bedeutet das: Amsterdam verpasst, die nächste Chance folgt nur drei Tage später.

Damit bleiben für die Partie gegen die Niederlande gleich mehrere mögliche Debütanten im deutschen Aufgebot. Yannik Engelhardt, Philipp Treu, Younes Ebnoutalib, Hennes Behrens und Max Rosenfelder könnten erstmals für die A-Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Auch Torhüter Finn Dahmen wartet auf sein Debüt. Gerade diese Personalien verdeutlichen den Umfang des personellen Neustarts, den Klopp zu Beginn seiner Amtszeit verfolgt. Der neue Bundestrainer nutzt seine ersten Länderspiele, um einen ungewöhnlich großen Kreis von Spielern kennenzulernen und unter Wettkampfbedingungen zu beobachten.

Insgesamt hat Klopp für seine ersten vier Spiele als Bundestrainer 44 Spieler nominiert und auf zwei Kadergruppen verteilt. Damit erhält eine große Zahl von Profis die Gelegenheit, sich dem neuen Trainerteam zu präsentieren. Gleichzeitig bedeutet dieses Modell, dass Klopp früh Entscheidungen treffen und Spielern erklären muss, weshalb sie in einzelnen Partien zunächst nicht berücksichtigt werden. Bei Conté ist die Perspektive bereits klar: Gegen Griechenland soll er wieder dabei sein. Einen weiteren personellen Ausfall gibt es dagegen bei Brajan Gruda. Der Leipziger, der zur zweiten Kadergruppe gehört, fällt wegen einer Bauchmuskelzerrung aus.

Der unmittelbare Fokus liegt nun auf Amsterdam. Das Duell mit den Niederlanden ist Klopps erster sportlicher Test als Bundestrainer und zugleich der Auftakt in eine Phase, in der er der deutschen Nationalmannschaft eine neue Struktur geben will. Die Streichung Contés ist dabei eine kleine, aber symbolische erste Personalentscheidung: Klopp muss aus einem großen Kandidatenkreis eine Mannschaft formen. Für Conté bedeutet das zunächst einen Abend auf der Tribüne – aber ausdrücklich keinen Rückschlag auf längere Sicht.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Klopps großer Kader macht frühe Entscheidungen unvermeidlich

24 Spieler, aber nur 23 Plätze im Spieltagskader: Dass Jürgen Klopp vor seinem Debüt einen Profi streichen musste, war keine Überraschung. Interessanter ist deshalb, wie der neue Bundestrainer mit der Entscheidung umgeht.

Conté wurde frühzeitig informiert und erhält zugleich eine klare Perspektive für das folgende Spiel gegen Griechenland. Damit kann Klopp seinen großen Kader tatsächlich nutzen, um unterschiedliche Spieler unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Die Zahl von insgesamt 44 nominierten Spielern für die ersten vier Begegnungen zeigt, wie breit Klopp seine Anfangsphase angelegt hat. Das bietet Chancen für Neulinge, erhöht aber auch den Konkurrenzkampf erheblich. Fast jeder Trainingstag wird damit zur Bewerbung für weitere Einsätze.

Das Niederlande-Spiel dürfte erste Hinweise liefern, welche Spieler in Klopps unmittelbaren Planungen eine zentrale Rolle einnehmen. Eine endgültige Hierarchie lässt sich daraus noch nicht ableiten. Dafür ist seine Amtszeit zu jung und der Kreis der eingeladenen Profis zu groß.

Historischer Hintergrund

Das Fußball-Duell zwischen Deutschland und den Niederlanden gehört zu den traditionsreichsten Begegnungen im europäischen Nationalmannschaftsfußball. Spiele beider Länder haben über Jahrzehnte hinweg immer wieder bei Welt- und Europameisterschaften für besondere Aufmerksamkeit gesorgt.

Für Jürgen Klopp markiert die Partie in Amsterdam ein neues Kapitel seiner Trainerkarriere. Nach erfolgreichen Jahren im Vereinsfußball übernimmt er erstmals eine Nationalmannschaft.

Seine ersten Länderspiele nutzt Klopp mit einem außergewöhnlich breiten Personalansatz. Insgesamt 44 Spieler gehören zu seinen beiden Kadergruppen für die ersten vier Begegnungen.

Der große Kreis eröffnet vor allem Spielern Chancen, die bislang noch kein A-Länderspiel absolviert haben. Gleichzeitig muss Klopp bereits früh entscheiden, wer sich dauerhaft für die Nationalmannschaft empfehlen kann.

Zukunftsprognose

Für Bambasé Conté ist die Situation eindeutig: Seine Nichtberücksichtigung gegen die Niederlande soll nur für dieses eine Spiel gelten. Gegen Griechenland in Augsburg hat Klopp ihm einen Platz im Kader zugesichert.

Für die weiteren Neulinge beginnt dagegen bereits in Amsterdam der Konkurrenzkampf. Engelhardt, Treu, Ebnoutalib, Behrens, Rosenfelder und Dahmen besitzen weiterhin die Möglichkeit, ihr erstes A-Länderspiel zu absolvieren.

Mittelfristig dürfte Klopp den zunächst sehr großen Kreis von 44 Spielern verkleinern. Trainingseindrücke, taktische Passung und Leistungen in den ersten Länderspielen werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Für den DFB besitzt der Neustart auch wirtschaftliche Bedeutung. Eine erfolgreiche Nationalmannschaft beeinflusst Zuschauerinteresse, TV-Reichweiten, Sponsoring und Vermarktung. Unmittelbare Auswirkungen auf Aktien, Rohstoffe oder Währungen sind durch einzelne Kaderentscheidungen dagegen nicht zu erwarten.

Wer ist Bambasé Conté?

Bambasé Conté ist ein Offensivspieler der TSG Hoffenheim. Jürgen Klopp berief ihn für seine ersten Spiele als deutscher Bundestrainer in den Kreis der Nationalmannschaft. Gegen die Niederlande gehört er nicht zum Spieltagskader, gegen Griechenland soll er wieder dabei sein.

Welche Spieler könnten gegen die Niederlande debütieren?

Yannik Engelhardt, Philipp Treu, Younes Ebnoutalib, Hennes Behrens und Max Rosenfelder warten noch auf ihr erstes A-Länderspiel. Auch Torhüter Finn Dahmen könnte sein Debüt feiern.

Warum musste Klopp einen Spieler streichen?

Klopp hatte 24 Spieler für die Partie zur Verfügung. Nach den UEFA-Regularien können jedoch nur 20 Feldspieler und drei Torhüter für das Nations-League-Spiel gemeldet werden. Deshalb musste ein Spieler aus dem Spieltagskader weichen.

Warum hat Klopp insgesamt 44 Spieler nominiert?

Der neue Bundestrainer hat seine Spieler auf zwei Kadergruppen für die ersten vier Begegnungen verteilt. Dadurch kann Klopp zu Beginn seiner Amtszeit einen besonders großen Kreis möglicher Nationalspieler persönlich kennenlernen und unter Trainings- sowie Wettkampfbedingungen beurteilen.

OZD-Extra – Sechs Spieler dürfen weiter vom Debüt in Amsterdam träumen

Während Conté gegen die Niederlande sicher nicht spielen wird, könnten gleich sechs andere Profis erstmals das deutsche Nationaltrikot in einem A-Länderspiel tragen.

Mit Yannik Engelhardt, Philipp Treu, Younes Ebnoutalib, Hennes Behrens und Max Rosenfelder stehen fünf Feldspieler ohne bisherigen Einsatz bereit. Dazu kommt Torhüter Finn Dahmen.

Das unterstreicht, wie weit Klopp zu Beginn seiner Amtszeit die Tür zur Nationalmannschaft geöffnet hat. Insgesamt 44 Spieler sollen sich über seine ersten vier Partien verteilen.

Ein Spieler aus diesem Kreis fehlt allerdings verletzungsbedingt: Brajan Gruda von RB Leipzig kann wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht mitwirken.

Gewinnspiel

Gegen welches Land feiert Jürgen Klopp sein Debüt als deutscher Bundestrainer?

A: Spanien

B: Frankreich

C: Niederlande

D: Italien

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.