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Klopp überrascht gegen Serbien: Zwei Debütanten und eine komplett neue DFB-Elf

Jürgen Klopp baut gegen Serbien radikal um. Jonas Urbig und Derry Scherhant debütieren – und Deutschland könnte seinen 1000. Nationalspieler erleben.

Fakten im Überblick

Jonas Urbig und Derry Scherhant feiern gegen Serbien ihre ersten Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp verändert seine Startelf gegenüber dem 0:1 gegen Griechenland auf allen elf Positionen.

Urbig und Scherhant sind die Nationalspieler Nummer 997 und 998 in der Geschichte des DFB.

Jürgen Klopp macht mit seinem angekündigten Kaderexperiment ernst und schickt gegen Serbien eine auf allen elf Positionen veränderte deutsche Nationalmannschaft auf den Platz. Beim Nations-League-Spiel am Abend um 20.45 Uhr in München feiern gleich zwei Spieler ihr Debüt: Torhüter Jonas Urbig und Offensivspieler Derry Scherhant stehen erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft auf dem Feld. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant werden damit zu den Nationalspielern Nummer 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes. Noch im Verlauf der Partie könnte eine weitere historische Marke näher rücken: Durch Einwechslungen ist sogar der 1000. deutsche Nationalspieler möglich.

Vor Debütant Urbig setzt Klopp auf eine Viererkette mit Philipp Treu, Malick Thiaw, Waldemar Anton und Maximilian Mittelstädt. Im defensiven Mittelfeld übernimmt Aleksandar Pavlovic die Sechserposition. Vor ihm sollen Tom Bischof und Florian Wirtz das deutsche Spiel gestalten. In der Offensive übernimmt Serge Gnabry eine besondere Rolle. Der erfahrene Angreifer trägt in Abwesenheit von Joshua Kimmich die Kapitänsbinde und beginnt auf der rechten Seite. Debütant Scherhant startet links, während Nick Woltemade im Sturmzentrum für die Tore sorgen soll. Damit setzt Klopp genau den Plan um, den er für den zweiten Teil des ungewöhnlich langen Länderspielfensters angekündigt hatte: Andere Spieler sollen Verantwortung erhalten und sich ohne zahlreiche etablierte Stammkräfte präsentieren.

Besonders auffällig ist das Ausmaß des Umbaus. Gegenüber der 0:1-Niederlage gegen Griechenland verändert Klopp seine Mannschaft tatsächlich auf jeder einzelnen Position. Der Bundestrainer hatte zuvor erklärt, bewusst einen Schnitt zwischen den beiden Kaderblöcken machen zu wollen. Führungsspieler wie Kimmich wurden deshalb nach den ersten Partien nach Hause geschickt, obwohl sie gerne geblieben wären. Klopp möchte herausfinden, wie sich jüngere und bislang weniger etablierte Spieler verhalten, wenn die gewohnten „Platzhirsche“ fehlen. Das Duell mit Serbien wird damit nicht nur sportlich wichtig, sondern auch zu einem groß angelegten Belastungstest für die Breite des deutschen Kaders.

Für Urbig und Scherhant wird der Abend unabhängig vom Ergebnis ein besonderer Moment. Beide erhalten von Beginn an die Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne zu zeigen. Gleichzeitig könnte die Partie ein kleines Stück DFB-Geschichte schreiben. Mit den beiden Debütanten steigt die Zahl der Spieler, die seit Beginn der deutschen Länderspielgeschichte für die Nationalmannschaft eingesetzt wurden, auf 998. Sollte Klopp im Laufe des Abends zwei weitere Neulinge einwechseln, würde Deutschland die Marke von 1000 Nationalspielern erreichen. Sportlich steht jedoch zunächst eine andere Frage im Mittelpunkt: Kann eine vollständig neu formierte deutsche Mannschaft gegen Serbien sofort funktionieren?

OZD/SID

OZD-Kommentar – Jetzt beginnt Klopps eigentliches Experiment

Elf Veränderungen in der Startelf sind kein gewöhnlicher Umbau. Jürgen Klopp verzichtet damit bewusst auf Automatismen und nimmt in Kauf, dass seine Mannschaft gegen Serbien zunächst nach Orientierung suchen könnte.

Genau darin liegt jedoch der Sinn dieses Spiels. Wer wissen möchte, wie breit eine Nationalmannschaft tatsächlich aufgestellt ist, darf nicht immer dieselben Führungsspieler auf den Platz schicken. Urbig, Scherhant, Bischof, Treu und ihre Mitspieler bekommen nicht nur Minuten – sie bekommen Verantwortung.

Besonders interessant wird sein, wie sich die Hierarchie innerhalb dieser Mannschaft entwickelt. Serge Gnabry trägt die Kapitänsbinde, Florian Wirtz dürfte spielerisch eine zentrale Rolle übernehmen und Nick Woltemade soll im Zentrum für Torgefahr sorgen.

Das Ergebnis gegen Serbien bleibt wichtig. Für Klopp dürfte aber mindestens ebenso entscheidend sein, welche Spieler zeigen, dass sie auch dann bestehen können, wenn die vertrauten Stützen der Nationalmannschaft fehlen.

Historischer Hintergrund

Deutschland blickt auf eine mehr als 100-jährige Länderspielgeschichte zurück. Das erste offizielle Länderspiel einer deutschen Nationalmannschaft fand 1908 gegen die Schweiz statt.

Seitdem trugen Hunderte Spieler das Nationaltrikot – von frühen Nationalspielern über die Weltmeistergenerationen von 1954, 1974, 1990 und 2014 bis zu den heutigen Profis.

Mit Jonas Urbig und Derry Scherhant erreicht die Liste nun die Nummern 997 und 998. Damit steht der DFB unmittelbar vor der symbolträchtigen Marke von 1000 eingesetzten Nationalspielern.

Zukunftsprognose

Das Spiel gegen Serbien könnte für mehrere Spieler entscheidend für ihre weitere Rolle unter Jürgen Klopp werden. Wer in einer derart stark veränderten Mannschaft überzeugt, empfiehlt sich für weitere Nominierungen.

Besonders die Debütanten Urbig und Scherhant stehen im Fokus. Für sie geht es darum, den ersten Einsatz nicht als einmaliges Erlebnis, sondern als Beginn einer längeren Nationalmannschaftskarriere zu nutzen.

Klopp erhält gleichzeitig wichtige Erkenntnisse darüber, welche Alternativen ihm zur Verfügung stehen, wenn Stammkräfte verletzt, gesperrt oder außer Form sind.

Wer ist Jonas Urbig?

Jonas Urbig ist Torhüter des FC Bayern München und gehört zu den deutschen Torwarttalenten seiner Generation.

Gegen Serbien erhält er von Jürgen Klopp erstmals die Gelegenheit, für die deutsche A-Nationalmannschaft aufzulaufen. Er wird damit zum 997. Nationalspieler der DFB-Geschichte.

Wer ist Derry Scherhant?

Derry Scherhant spielt für den SC Freiburg und kommt vor allem in der Offensive zum Einsatz.

Gegen Serbien beginnt er auf der linken Angriffsseite und feiert ebenfalls sein Debüt für Deutschland. In der historischen Reihenfolge ist er der 998. deutsche Nationalspieler.

Warum wechselt Klopp alle elf Spieler aus?

Der komplette Umbau ist Teil eines bewusst angelegten Tests. Klopp nutzt das lange Länderspielfenster, um unterschiedliche Spieler und Mannschaftskonstellationen unter Wettkampfbedingungen zu beobachten.

Dabei möchte er insbesondere sehen, welche Spieler Verantwortung übernehmen, wenn etablierte Führungskräfte wie Joshua Kimmich nicht auf dem Platz stehen.

OZD-Extra – Wer wird Deutschlands Nationalspieler Nummer 1000?

Die Partie gegen Serbien könnte neben dem Ergebnis noch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben. Nach den Debüts von Jonas Urbig und Derry Scherhant steht Deutschland bei 998 Nationalspielern.

Damit fehlen nur noch zwei Neulinge bis zur historischen Nummer 1000. Sollte Klopp im Verlauf des Spiels entsprechende Wechsel vornehmen, könnte diese Marke noch am selben Abend fallen.

Wer tatsächlich der 1000. deutsche Nationalspieler wird, hängt dann sogar von der Reihenfolge der Einwechslungen ab. Aus einem gewöhnlichen Wechsel könnte dadurch ein kleiner Moment deutscher Fußballgeschichte werden.

Die deutsche Aufstellung gegen Serbien

Urbig – Treu, Thiaw, Anton, Mittelstädt – Pavlovic – Bischof, Wirtz – Gnabry, Woltemade, Scherhant.

Trainer: Jürgen Klopp.

Gewinnspiel

Welche historischen Nummern tragen Jonas Urbig und Derry Scherhant als neue deutsche Nationalspieler?

A: 895 und 896

B: 947 und 948

C: 997 und 998

D: 1000 und 1001

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.