Fakten im Überblick
Tobias Wendl und Tobias Arlt wollen bis Olympia 2030 starten.
Beide gewannen zusammen siebenmal Olympia-Gold im Doppelsitzer.
Sie verkündeten ihre Pläne in einem Video und im ZDF-Interview.
Deutschlands herausragende Doppelsitzer im Rodeln, Tobias Wendl und Tobias Arlt, verlängern ihre sportliche Laufbahn bis zu den Olympischen Spielen 2030 im französischen La Plagne. In einem Instagram-Video und in einem Interview mit dem ZDF verkündeten die siebenfachen Olympiasieger am Freitag ihren Entschluss, den eigentlich geplanten Abschied aufzuschieben. "Wir sind 39, wir sind fit und wir sind gesund", sagte Wendl. Ursprünglich hatten sie ihr letztes Rennen für März kommenden Jahres auf der wiedereröffneten Bahn am Königssee vorgesehen. Nun fühlen sich die Rodel-Legenden bereit, weiterzumachen.
Arlt erklärte, sie hätten ihr Umfeld verbessert und "Störfaktoren beseitigt". In den vergangenen Monaten sei ihnen klar geworden, dass ein Karriereende jetzt oder nächstes Jahr für sie nicht richtig wäre. Arlt sagte, es würde sich "falsch" anfühlen. Wendl und Arlt gehören mit sieben olympischen Goldmedaillen und zehn Weltmeistertiteln zu den erfolgreichsten Athleten ihrer Disziplin.
Bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina trugen sie zuletzt die deutsche Fahne zur Schlussfeier ins Amphitheater von Verona. Ihre Entscheidung sorgt in der deutschen Rodelszene für Aufsehen und lässt Fans auf weitere Spitzenleistungen hoffen.
OZD/AFP
OZD-Kommentar – Entscheidung mit Signalwirkung für den Rodelsport
Die Entscheidung von Wendl und Arlt lässt tief blicken. Was nach einem Rückzieher wirken könnte, ist Ausdruck innerer Stimmigkeit und sportlicher Souveränität. Wenn zwei Ausnahmeathleten ihr Karriereende noch einmal verschieben und offen von verbesserten Rahmenbedingungen sprechen, zeigt das echte Leidenschaft für ihren Sport. Die Stärke, alte Pläne über Bord zu werfen und Neues zu wagen, beeindruckt und motiviert den Nachwuchs. Sollte das Duo weiterhin gesund und erfolgreich bleiben, können ihre Fans und der Rodelsport in Deutschland noch viele große Momente erleben.
Historischer Hintergrund
Tobias Wendl und Tobias Arlt sind seit Jahren das Aushängeschild des deutschen Doppelsitzer-Rodelns. Mit sieben olympischen Goldmedaillen und zehn Weltmeistertiteln haben sie internationale Maßstäbe gesetzt. Ihr ursprünglich geplantes Karriereende für März 2025 am Königssee sollte ihre Laufbahn krönen. Austragungsorte wie Mailand/Cortina und 2030 La Plagne stehen für die weltweit wichtigsten Rodelwettbewerbe.
Zukunftsprognose
Die Verlängerung der Karriere von Wendl und Arlt könnte dem deutschen Rodelsport zusätzlichen Auftrieb bringen. Möglich ist, dass ihre anhaltende Präsenz im internationalen Wettbewerb junge Talente inspiriert und auch Sponsoren interessiert hält. Sollte das Duo sportlich weiter auf hohem Niveau agieren, kann dies zu weiterem Medieninteresse führen. Im internationalen Vergleich bleibt das Gespann für die Konkurrenz eine Herausforderung.
Erklärungen
Wer sind Tobias Wendl und Tobias Arlt
Tobias Wendl und Tobias Arlt sind deutsche Rennrodler im Doppelsitzer. Sie gewannen gemeinsam sieben olympische Goldmedaillen und zehn Weltmeistertitel und gehören zu den erfolgreichsten Athleten dieser Sportart.
OZD-Extras
Das Duo trug bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele in Mailand/Cortina die deutsche Fahne ins Amphitheater von Verona. Mit Blick auf kommende Wettbewerbe könnten sie auch weiterhin für mediale Aufmerksamkeit und neue Werbeverträge sorgen, sofern sie sportlich erfolgreich bleiben.
Gewinnspiel
Bei welchem Olympia wollen Wendl und Arlt ihre Karriere beenden?
A) Los Angeles 2028
B) Mailand Cortina 2026
C) La Plagne 2030
D) Tokio 2032
Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.