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Becker lobt Zverev als verdiente neue Nummer eins

Becker würdigt Zverevs Nummer-eins-Aufstieg in der Tenniswelt und spricht von harter Arbeit, verdientem Erfolg und einer neuen Ära für Deutschland.

Fakten im Überblick

Boris Becker würdigt Alexander Zverevs bevorstehenden Sprung an die Spitze der Weltrangliste.

Durch das Aus von Carlos Alcaraz in Shanghai wird Zverev spätestens zum Saisonende die neue Nummer eins im Männertennis.

Zverev feierte 2025 seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open, erreichte das Wimbledon-Finale und gewann die US Open.

Boris Becker hat Alexander Zverev zu seinem sicheren Sprung an die Spitze der Weltrangliste gratuliert und dem Hamburger den verdienten Erfolg bescheinigt. „Er wird zurecht und hochverdient die neue Nummer eins der Welt“, erklärte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger im Gespräch mit Andrea Petkovic, „Nummer eins wird man nicht zufällig.“ Für Becker, der 1991 als bisher einziger Deutscher selbst zwölf Wochen an der Weltranglistenspitze stand, spiegelt Zverevs Karriereweg in diesem Jahr vor allem harte Arbeit und Entschlossenheit wider. Die Weichen für Zverevs historische Leistung wurden endgültig gestellt, als Carlos Alcaraz beim ATP Masters in Shanghai unerwartet früh ausschied. Das ebnete den Weg, damit Zverev – unabhängig von seinen weiteren Ergebnissen in den kommenden Wochen – Jannik Sinner von der Spitze des Rankings ablöst und das Jahr als Nummer eins abschließt. Der Zeitpunkt hängt davon ab, wie weit der Hamburger in den nächsten Turnieren kommt, spätestens Ende der Saison steht der Wechsel aber fest.

Zverevs Erfolgsserie in dieser Saison unterstreicht seine Konstanz bei den größten Events. Nach dem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open im Juni folgten das Wimbledon-Finale, das er knapp gegen Sinner verlor, und der Triumph bei den US Open im September. Hinzu kommen die langen Ausfälle von Sinner und Alcaraz, die als prägende Spieler der letzten beiden Jahre galten. Doch Becker widerspricht entschieden der Ansicht, Zverev habe nur vom Pech der Rivalen profitiert: „Das ist totaler Schwachsinn“, betonte er. „Dafür kann er nix, das ist ja nicht sein Fehler. Er kann nur immer die Gegner schlagen, gegen die er auf dem Platz antreten darf. Das hat er besser gemacht als jeder andere.“ Die Entwicklung zum reiferen Profi sei, so Becker weiter, klar zu sehen: „Er hat es sich im wahrsten Sinne des Wortes erarbeitet. Er hat über den Kampf zum Spiel gefunden. Anfang des Jahres konnte man schon erkennen: Es spielt ein anderer Sascha Zverev“. Mit seinem bevorstehenden Sprung an die Weltspitze schreibt Zverev Tennisgeschichte und setzt zugleich neue Maßstäbe für die nachfolgende Generation.

OZD/AFP

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OZD-Kommentar – Beckers Ritterschlag für Zverev und was er bedeutet

Boris Becker weiß genau, wovon er spricht. Wenn Deutschlands Tennislegende Alexander Zverev an die Weltspitze lobt, hat das Gewicht, gerade weil Becker einst selbst die Ausnahmeerscheinung im deutschen Tennis war. Zverevs Weg in diesem Jahr war geprägt von Ausdauer und Kampfgeist. Auch wenn der Ausfall großer Konkurrenten nicht wegzudiskutieren ist, ist es seine eigene Leistung, die den Unterschied gemacht hat. Die Aussage von Becker, nach der Verdienste nicht zufällig entstehen, unterstreicht diesen Standpunkt eindrucksvoll. Jetzt steht Deutschland wieder im Fokus der Tenniswelt. Sachsas Leistungen setzen ein Zeichen für die Zukunft – und wecken Sehnsüchte nach neuen goldenen Zeiten.

Zverev wird sich auch künftiger Kritik stellen müssen, doch der größte Teil seines Weges wurde durch Leistung geebnet. Mit dieser Stärke kann er der deutschen Tennislandschaft den dringend benötigten Schub geben. Gut möglich, dass nach diesen Erfolgen eine neue Ära anbricht – wie nachhaltig sie bleibt, liegt an Zverev selbst.

Historischer Hintergrund

Boris Becker führte 1991 als erster und bisher einziger Deutscher das ATP-Ranking für zwölf Wochen an. Seitdem ist kein deutscher männlicher Tennisspieler mehr an die Spitze der Weltrangliste vorgedrungen. Alexander Zverev arbeitet bereits seit Jahren an der Weltspitze, doch erst durch seine großen Erfolge 2025 – darunter der French-Open-Titel und Siege bei den US Open – ist nun der Sprung an die Nummer eins möglich geworden. Die Ausfälle von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner haben den Konkurrenzkampf im Welttennis zuletzt geprägt.

Zukunftsprognose

Zverevs Aufstieg zur Nummer eins könnte dem Tennissport in Deutschland frischen Schwung verleihen. Auf internationaler Ebene wird sich zeigen, ob der Hamburger seine Position behaupten kann. Politische und wirtschaftliche Auswirkungen über die Tenniswelt hinaus sind unwahrscheinlich, jedoch dürften Sponsorengelder und Medieninteresse steigen. Für die kommenden Jahre ist spannend zu beobachten, wie sich das Kräfteverhältnis im Herren-Tennis zwischen Zverev, Sinner, Alcaraz und aufstrebenden Talenten verschieben wird.

Erklärungen

Wer ist Alexander Zverev?

Alexander Zverev ist ein deutscher Tennisspieler, der 2025 seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open gewann und danach die Nummer eins der Weltrangliste wurde.

Was bedeutet die Nummer eins im Tennis?

Die Nummer eins der ATP-Weltrangliste ist die höchstmögliche Position im Herrentennis. Sie zeigt an, welcher Spieler im Laufe einer zwölfmonatigen Wertungsperiode die meisten Punkte gesammelt hat.

OZD-Extras

Mit Zverev steht erstmals seit Becker 1991 wieder ein Deutscher an der Spitze der Tenniswelt.

Der bevorstehende Aufstieg Zverevs dürfte auch Auswirkungen auf seine Werbeverträge und das Interesse internationaler Sponsoren haben. Einfluss auf Börsen oder Währungen ist nicht zu erwarten.

Gewinnspiel

Welchen Grand-Slam-Titel gewann Zverev 2025 erstmals?

A) Australian Open

B) French Open

C) US Open

D) Wimbledon

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.