Fakten im Überblick
Die Kölner Haie verlieren erneut gegen die Schwenninger Wild Wings nach Verlängerung.
Schwenningen sichert sich durch Mirko Höfflins Treffer in der Overtime den Extrapunkt.
Köln wartet in dieser DEL-Saison weiter auf zwei Siege in Folge.
Die Kölner Haie kommen einfach nicht in Fahrt. In einer packenden Partie der Deutschen Eishockey Liga müssen sich die Domstädter erneut den Schwenninger Wild Wings geschlagen geben. Nach intensiven 60 Minuten stand es 2:2, doch in der Verlängerung traf Mirko Höfflin in der 63. Minute und bescherte seinen Wild Wings den Extrapunkt auf fremdem Eis. Für die Haie wiederholt sich damit das Problem eines unsteten Saisonverlaufs: Mehr als einen Sieg in Serie gab es für das Kölner Team bislang nicht. Stattdessen wechseln sich bejubelte Erfolge und bittere Niederlagen weiterhin in auffälliger Regelmäßigkeit ab.
Dabei schien der ersehnte Aufschwung zum Greifen nah. Markus Ljungh brachte die Kölner mit einem späten Treffer in der 56. Minute in Führung, das Team und die Fans hofften auf einen doppelten Punktgewinn. Doch Schwenningens Hakon Hänelt glich kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus und leitete damit die Verlängerung ein, die schließlich zur erneuten Enttäuschung für die Gastgeber führte. Bereits zuvor war das Spiel ausgeglichen verlaufen: Philip Feist hatte die Haie im zweiten Drittel mit einem überraschenden Treffer ins Hintertreffen gebracht, ehe Daniel Fischbuch während eines Überzahlspiels seinen dritten Saisontreffer zum 1:1 erzielte.
Für Schwenningen ist der zweite Sieg über Köln innerhalb von elf Tagen ein wertvoller Erfolg. Bereits das erste Saisonduell im Oktober hatten die Wild Wings mit 4:1 für sich entschieden. In der Tabelle der DEL bleibt Schwenningen auf Platz 13 und verkürzt den Rückstand auf Bremerhaven auf einen Punkt. Die Kölner stehen nach der Niederlage und dem gleichzeitigen Sieg des ERC Ingolstadt über Wolfsburg mit nun 16 Punkten auf dem siebten Rang. Ingolstadt setzte sich gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 durch, wobei Peter Abbandonato, Austen Keating und Daniel Schmolz für die Bayern trafen. Wolfsburgs Matt Choupani und Tyler Morley konnten jeweils nur zwischenzeitlich ausgleichen.
OZD/AFP
OZD-Kommentar – Kölner Krisenrhythmus hält die Fans in Atem
Der durchwachsene Start der Kölner Haie in die DEL-Saison spiegelt sich perfekt im ständigen Wechselspiel von Hoffnung und Ernüchterung wider. Für die Fans ist dieses ewige Bangen um zwei Siege in Folge eine Geduldsprobe – Euphorie und Enttäuschung liegen meist nur wenige Minuten auseinander. Dass das Team wieder einmal in entscheidenden Phasen die Führung verspielt, offenbart Schwächen im Zusammenspiel und in der mentalen Stabilität. Die Haie müssen dringend Konstanz entwickeln, wenn sie in der Tabelle nach oben klettern wollen. Sonst droht sogar das Abrutschen ins untere Mittelfeld. Ein Aufwärtstrend bleibt möglich, wenn Köln endlich die Nerven behält und auch knappe Spiele konsequent zu Ende spielt.
Historischer Hintergrund
Die Deutsche Eishockey Liga ist die höchste Spielklasse im deutschen Eishockey und wurde 1994 gegründet. Die Kölner Haie zählen zu den traditionsreichsten Clubs, mehrfachiger Meister und Publikumsmagnet. Die Schwenninger Wild Wings, Gründungsmitglied der DEL, kämpfen oft in den unteren Tabellenregionen und sind besonders für ihre defensive Spielweise bekannt. Das Duell zwischen Köln und Schwenningen ist auch historisch immer wieder von engen Resultaten und Phasen beiderseitiger sportlicher Krisen geprägt.
Zukunftsprognose
Kölns anhaltende Schwäche, Serien zu starten, könnte das Ziel Playoffs erschweren. Die Mannschaft muss dringend mehr Stabilität zeigen, um im engen DEL-Feld nicht abzufallen. Für Schwenningen bietet der Sieg Auftrieb im Kampf um einen Platz im Mittelfeld. Wirtschaftlich sind kurzfristig keine gravierenden Auswirkungen auf die Clubs zu erwarten. Sollte sich der Negativtrend aber verstetigen, könnte das in Köln wie in Schwenningen mittelfristig das Zuschauerinteresse und Sponsoreneinnahmen beeinflussen. International hat das Spiel keine direkten Folgen, verdeutlicht aber die hohe Leistungsdichte in der DEL.
Erklärungen
Was ist die DEL?
Die Deutsche Eishockey Liga ist die höchste Spielklasse im deutschen Eishockey. Sie wurde 1994 gegründet und besteht aktuell aus 15 Teams.
Wer sind die Kölner Haie?
Die Kölner Haie sind ein traditionsreicher DEL-Club aus Köln. Sie haben mehrere deutsche Meisterschaften gewonnen und zählen zu den bekanntesten Mannschaften im deutschen Eishockey.
OZD-Extras
Kurios: Die Kölner Haie konnten in dieser Saison bisher nie zwei Partien hintereinander gewinnen. Der ERC Ingolstadt konnte am gleichen Abend durch seinen Sieg gegen Wolfsburg an Köln vorbeiziehen und festigt seine Position im oberen Tabellendrittel. Auswertung möglicher Auswirkungen auf die Börsen oder Währungen zeigt: Im deutschen Eishockey haben Einzelspiele üblicherweise keine unmittelbaren Effekte auf Finanzmärkte.
Gewinnspiel
Welches Team besiegte die Kölner Haie bereits zum zweiten Mal in dieser DEL-Saison?
A) Schwenninger Wild Wings
B) Grizzlys Wolfsburg
C) ERC Ingolstadt
D) Fischtown Pinguins
Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.