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RB Leipzig scheitert an Real Madrid und verliert erneut deutlich

RB Leipzig verliert nach dem 1:6 gegen Bayern München auch bei Real Madrid mit 1:4. Die Hoffnung auf das Champions-League-Weiterkommen steht auf dem Spiel.

Fakten im Überblick

RB Leipzig verliert am dritten Spieltag der Champions League mit 1:4 bei Real Madrid.

Tidiam Gomis erzielt den Ehrentreffer für Leipzig nach Treffern von Bernardo Silva, Arda Güler, Mbappé und Yan Diomande.

Für das Weiterkommen in der Champions League braucht Leipzig im nächsten Heimspiel gegen Manchester City dringend Punkte.

Nach der bitteren Bundesliga-Klatsche gegen den FC Bayern München hat sich RB Leipzig auch in der Champions League eine schmerzhafte Niederlage eingefangen. Beim spanischen Spitzenclub Real Madrid unterlag das Team von Trainer Martín Demichelis am Mittwochabend deutlich mit 1:4. Die Hoffnung, nach dem 1:6 vom Wochenende ein anderes Gesicht zu zeigen, blieb damit trotz sichtbarer Leistungssteigerung nur punktuell erfüllt. Schon früh war der Druck für die Gäste spürbar – sowohl im Hinblick auf das Weiterkommen in der Königsklasse als auch angesichts der jüngsten Enttäuschungen in der Bundesliga.

Trainer Demichelis hatte seine Startelf an drei Positionen verändert und unter anderem Ridle Baku für den gegen München überfordert wirkenden Lukas Klostermann aufgestellt. Vor dem Spiel forderte er mit den Worten "Wir werden ein anderes Gesicht zeigen" eine klare Reaktion von seiner Mannschaft. Zunächst sah es so aus, als könne Leipzig seinen Ansprüchen gerecht werden. Der Bundesligist präsentierte sich von Beginn an konzentriert, ließ gegen Reals Star-Aufgebot kaum Chancen zu und setzte selbst gefährliche Nadelstiche. Romulo scheiterte mit der ersten großen Torgelegenheit an Reals Schlussmann Thibaut Courtois, während RB-Keeper Maarten Vandevoordt auf der Gegenseite einen Distanzschuss von Vinicius Jr. parierte. Leipzig war auf Augenhöhe, zeigte Mut und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten, doch Christopher Nkunku scheiterte nach starkem Zuspiel von Kapitän David Raum an Courtois.

Mitten in diese Phase fiel dann das unglückliche 0:1 aus Leipziger Sicht: Nach einem Schuss von Arda Güler lenkte Vandevoordt den Ball zwar ab, doch Bernardo Silva schob das Leder zur Real-Führung über die Linie. Kurz darauf musste Vandevoordt erneut retten. Nach der Pause erhöhte Madrid das Tempo. Arda Güler erhöhte nach Vorarbeit von Mbappé, der zuvor mit dem Kopf erweiterte. Leipzig fand in dieser Phase kaum noch Zugriff und konnte sich offensiv nur selten entlasten. Die Hausherren belohnten sich mit weiteren Treffern: Kylian Mbappé und Yan Diomande, der erst im Sommer für eine stattliche Ablösesumme aus Leipzig geholt wurde, machten mit ihren Toren alles klar. Immerhin gelang Tidiam Gomis in der Schlussphase noch ein Ehrentreffer für die Gäste, der am Endstand jedoch nichts mehr ändern sollte.

Für RB Leipzig bedeutet diese zweite Niederlage in der diesjährigen Champions-League-Gruppenphase einen schweren Rückschlag im Rennen um das Achtelfinale. Vor dem anstehenden Heimspiel gegen Manchester City am 4. November droht Leipzig, nun wichtigen Boden im Kampf ums Weiterkommen zu verlieren. Auch in der Bundesliga bleibt die Mannschaft gefordert, schnell zur Erfolgsspur zurückzufinden. Schon am Samstag wartet mit Aufsteiger SV Elversberg der nächste Härtetest. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft die Trendwende nach den Rückschlägen gegen Bayern und Real Madrid schafft.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – RB Leipzig droht das frühe Aus

RB Leipzig steckt nach dieser zweiten deutlichen Niederlage in Folge in der Champions League und der Bundesliga in einer tiefen Formkrise. Die Mannschaft zeigte gegen Real Madrid zwar phasenweise Mut und konnte das Star-Ensemble der Königlichen fordern, letztlich fehlte aber erneut die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und die Stabilität in der Defensive. Die Anpassungen von Trainer Demichelis griffen zu Beginn, doch nach dem erneuten Rückstand brach Leipzig ein – das ist ein alarmierendes Zeichen für die nächste Zeit. Wenn im Heimspiel gegen Manchester City kein Sieg gelingt, könnte das Weiterkommen schon so gut wie verspielt sein. Gleichzeitig steigt der Druck auch im Liga-Alltag weiter. Es wird für Leipzig immer schwieriger, die hohe Belastung aus internationalem Wettbewerb und Bundesliga zu schultern. Sollte die Mannschaft baldmöglichst nicht in die Erfolgsspur zurückfinden, droht eine Saison unter den Ansprüchen des Klubs und das frühe Aus in der Champions League.

Historischer Hintergrund

RB Leipzig und Real Madrid sind in den letzten Jahren regelmäßige Teilnehmer an der Champions League, wobei Real Madrid als Rekordsieger stets zu den Favoriten gehört. Leipzig dagegen ist noch vergleichsweise neu auf der europäischen Bühne, kämpfte sich aber in den vergangenen Jahren mehrmals in die K.o.-Runde vor. Die Ligaphase, die 2024 das bisherige Gruppenphasensystem abgelöst hat, bringt eine neue Struktur in die Champions League, von der Leipzig zu profitieren hoffte. Für den Verein bleibt der direkte Vergleich mit den europäischen Top-Clubs wie Real Madrid ein echter Gradmesser.

Zukunftsprognose

Sollte Leipzig auch das nächste Champions-League-Spiel gegen Manchester City nicht gewinnen, könnte das Achtelfinale in weite Ferne rücken. Ein Aus in der Ligaphase hätte auch wirtschaftliche Konsequenzen, weil internationale Einnahmen ausbleiben. Für den Kader und Trainerstab könnte zusätzlicher Druck entstehen, insbesondere wenn die Leistungen in der Bundesliga ebenfalls nicht stabilisiert werden. International wird die Vormachtstellung der großen Klubs wie Real Madrid weiter gestärkt, während Bundesliga-Teams bei ausbleibendem Erfolg ihren Status gefährden.

Erklärungen

Was ist die Champions League?

Die Champions League ist der wichtigste Vereinswettbewerb im europäischen Fußball. Hier treten die besten Teams aus Europa gegeneinander an und küren am Ende der Saison den Klub mit dem begehrten Titel.

Wer ist Yan Diomande?

Yan Diomande ist ein Fußballspieler, der im Sommer von RB Leipzig zu Real Madrid wechselte. In der Begegnung erzielte er ein Tor für sein neues Team gegen seinen Ex-Klub.

OZD-Extras

Nach der Reform 2024 treten in der Ligaphase der Champions League mehr Teams gegeneinander an, was neuen Druck auf die Clubs aus den Topligen erzeugt.

Yan Diomande wechselte im Sommer für 125 Millionen Euro von Leipzig zu Real Madrid – der teuerste Abgang in der Geschichte von RB Leipzig.

Ein frühes Aus in der Champions League hätte möglicherweise Auswirkungen auf die Börsenstimmung rund um Mutterkonzern Red Bull, auch wenn Leipzig als reiner Fußballclub nicht börsennotiert ist. Investoren könnten im Konzernbereich nervös auf die Entwicklung blicken, besonders bei weiterer sportlicher Schwäche.

Gewinnspiel

Wer erzielte das zweite Tor für Real Madrid im Spiel gegen Leipzig?

A) Arda Güler

B) Bukayo Saka

C) Vinicius Jr.

D) Christopher Nkunku

Zum Gewinnspiel

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.