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Monika Baumgartner: "Erst wenn etwas nicht mehr geht, merkt man, dass das Alter zuschlägt"

Monika Baumgartner, als Lisbeth Gruber, Mutter des Bergdoktors, berühmt, feiert in diesem Jahr ihren 73. Geburtstag. Doch von der Altersgelassenheit, die viele verspüren, gibt es bei ihr keine Spur.

Baierbrunn - (ots) - "Für mich kommt auch im Alter keine Weisheit. Ich würde mir wünschen, dass ich es lockerer angehen könnte, aber ich rege mich immer noch genauso auf wie vor 20 Jahren", sagt die Schauspielerin im Interview mit dem Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". 

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Als junger Mensch litt Baumgartner an chronischen Schmerzen. Der Grund war ein gutartiger Tumor, den man erst mit Aufkommen der Computertomografie entdeckte: "Ich spielte teilweise drei verschiedene Hauptrollen am Tag, von der Kinder- bis zur Spätvorstellung, stand unter schwersten Schmerztabletten. Ich weiß bis heute nicht, wie ich das geschafft habe."

Lange hat sich Monika Baumgartner parallel um ihre pflegebedürftige Mutter gekümmert, bis diese kurz vor ihrem 94. Geburtstag 2021 verstarb. Die Trauer ist noch da: "Ich habe noch immer vier ihrer Umzugskartons nicht ausgeräumt. Wenn ich es versuche, kommen mir sofort wieder die Tränen."

Was ihr hilft: "Meine Mutter ist zwar körperlich nicht mehr da, aber ich rede trotzdem jeden Tag mit ihr. Ich habe ein großes Foto von ihr am Fenster stehen und sage jeden Morgen: 'Servus, Mama!'"

Sie ist froh, weiter ihre Aufgaben zu haben und als Schauspielerin gefragt zu sein. "Aber die Einschläge kommen näher und ich muss damit umgehen. Hier und da zwickt es, man wird langsamer und merkt erst, wenn etwas nicht mehr geht, dass das Alter zuschlägt."

Wort & Bild Verlagsgruppe - Gesundheitsmeldungen

Foto: Wort & Bild Verlag / picture alliance / ZB / Thomas Schulze

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