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WM-Schock für Österreich: Baumgartner fällt aus – Rangnick holt Schalke-Aufstiegshelden nach

Kurz vor dem WM-Start trifft Österreich ein Rückschlag: Christoph Baumgartner fällt aus. Ralf Rangnick nominiert Dejan Ljubicic nach.

Wenige Tage vor dem ersten Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft muss die österreichische Nationalmannschaft einen schmerzhaften Ausfall verkraften. Teamchef Ralf Rangnick reagierte auf die Verletzung von Christoph Baumgartner und nominierte kurzfristig Dejan Ljubicic für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nach.

Wie der österreichische Fußballverband mitteilte, wird Ljubicic am Donnerstag im Teamquartier in Santa Barbara im US-Bundesstaat Kalifornien zur Mannschaft stoßen. Dort wird er auch auf Baumgartner treffen, der trotz seines WM-Ausfalls beim Team bleiben möchte.

Der Profi von RB Leipzig hatte sich bereits beim Aufwärmen für das Testspiel gegen Tunesien Anfang Juni eine Muskelverletzung zugezogen. Die Blessur zwingt den 26-Jährigen zum kompletten Verzicht auf die Weltmeisterschaft. Dennoch bleibt Baumgartner während seiner Rehabilitation in den USA und will die Mannschaft vor Ort unterstützen.

Für Ljubicic ist die Nachnominierung die große Chance seiner Karriere. Der Wiener wechselte im Januar zum FC Schalke 04 und hatte maßgeblichen Anteil an der Bundesliga-Rückkehr der Königsblauen. In 15 Zweitligaspielen erzielte der Mittelfeldspieler vier Tore und überzeugte mit konstanten Leistungen.

Vor seinem Engagement in Gelsenkirchen spielte Ljubicic unter anderem für den 1. FC Köln. Im Nationalteam kam er bislang auf neun Einsätze und einen Treffer.

Österreich startet am kommenden Mittwoch gegen Jordanien in die Weltmeisterschaft. Weitere Gegner in Gruppe J sind Algerien und Titelverteidiger Argentinien. Vor allem das Duell mit Weltmeister Argentinien dürfte für die Rangnick-Elf zur großen Bewährungsprobe werden.

Der Ausfall Baumgartners ist zweifellos ein sportlicher Rückschlag. Gleichzeitig bietet die Nachnominierung Ljubicics die Möglichkeit für eine neue Geschichte auf der größten Fußballbühne der Welt.

OZD / ©AFP

OZD-Kommentar – Rückschlag mit Chancenpotenzial

Der Ausfall von Christoph Baumgartner trifft Österreich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Kaum ein Spieler verkörpert die offensive Dynamik und Kreativität der Rangnick-Mannschaft so sehr wie der Leipziger. Sein Fehlen wird sich bemerkbar machen.

Dennoch könnte genau dieser Rückschlag eine unerwartete Chance eröffnen. Dejan Ljubicic kommt mit Selbstvertrauen, Spielpraxis und Aufstiegseuphorie aus Gelsenkirchen. Spieler, die kurzfristig ins Rampenlicht rücken, haben bei Weltmeisterschaften schon oft für Überraschungen gesorgt.

Für Österreich wird nun entscheidend sein, wie geschlossen die Mannschaft auf diesen Verlust reagiert. Die Gruppe mit Jordanien, Algerien und Argentinien bietet Chancen, aber auch enorme Risiken. Ohne Baumgartner sinkt die individuelle Qualität – dafür könnte der Teamgeist noch stärker in den Mittelpunkt rücken.

Die Prognose bleibt vorsichtig: Österreich besitzt das Potenzial für das Achtelfinale. Doch jeder weitere Ausfall könnte die WM-Reise frühzeitig beenden.

Historischer Hintergrund

Die österreichische Nationalmannschaft zählt zu den traditionsreichen Fußballnationen Europas. Ihre größten Erfolge feierte sie bei Weltmeisterschaften 1954 in der Schweiz und 1978 in Argentinien. Unter Teamchef Ralf Rangnick entwickelte sich das Team in den vergangenen Jahren zu einer stabilen und international respektierten Mannschaft. Die aktuelle WM in den Vereinigte Staaten, Mexiko und Kanada gilt als wichtige Standortbestimmung für den österreichischen Fußball.

Zukunftsprognose

Der weitere Turnierverlauf Österreichs hängt stark davon ab, wie schnell Ljubicic integriert werden kann und wie das Team den Ausfall Baumgartners kompensiert. Die Spiele gegen Jordanien und Algerien werden richtungsweisend sein. Gelingt ein erfolgreicher Start, ist das Weiterkommen realistisch. Gegen Argentinien dürfte Österreich dagegen in der Außenseiterrolle sein. Ein Achtelfinaleinzug würde den positiven Trend des österreichischen Fußballs weiter stärken und die internationale Wahrnehmung des Teams verbessern.

Gewinnspiel

Frage: Für welchen Verein spielte Dejan Ljubicic zuletzt vor seinem Wechsel zu Schalke 04?

A) RB Salzburg

B) Rapid Wien

C) 1. FC Köln

D) Sturm Graz

Richtige Antwort: C) 1. FC Köln

Teilnahme:
https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Mini-Infobox

Christoph Baumgartner fällt für die gesamte WM aus

Dejan Ljubicic wird nachnominiert

Österreich startet gegen Jordanien

Baumgartner bleibt trotz Verletzung beim Team

Ljubicic spielte zuletzt für Schalke 04

OZD-Analyse

1. Bedeutung des Ausfalls

– Baumgartner zählt zu den Schlüsselspielern Österreichs.

– Seine Kreativität und Torgefahr fehlen der Mannschaft.

– Die Offensive muss neu organisiert werden.

2. Chance für Ljubicic

– a) Kommt mit Spielpraxis und Selbstvertrauen zur WM.

– b) Kennt Drucksituationen aus dem Aufstiegskampf mit Schalke.

– c) Kann sich auf der größten Bühne seiner Karriere beweisen.

3. Auswirkungen auf das Turnier

– Österreich verliert individuelle Klasse.

– Der Teamgeist wird noch wichtiger.

– Die Chancen auf das Achtelfinale bleiben dennoch intakt.

Erklärungen Wer ist Ralf Rangnick?

Ralf Rangnick ist Teamchef der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Der deutsche Fußballtrainer gilt als einer der einflussreichsten Taktikexperten Europas und prägte den modernen Pressing-Fußball maßgeblich mit.

Wer ist Christoph Baumgartner?

Christoph Baumgartner ist österreichischer Nationalspieler und Profi von RB Leipzig. Der offensive Mittelfeldspieler gehört zu den wichtigsten Leistungsträgern der Nationalmannschaft und zeichnet sich durch Torgefahr und Spielintelligenz aus.

Wer ist Dejan Ljubicic?

Dejan Ljubicic ist ein österreichischer Fußballprofi aus Wien. Der Mittelfeldspieler spielte unter anderem für den 1. FC Köln und Schalke 04 und gehört zum erweiterten Kreis der österreichischen Nationalmannschaft.

Was ist Santa Barbara?

Santa Barbara liegt im US-Bundesstaat Kalifornien und dient Österreich während der Weltmeisterschaft als Trainings- und Teamstandort. Die Küstenstadt ist für ihr mildes Klima und ihre Sporteinrichtungen bekannt.

OZD-Extras

Österreich hat bei Weltmeisterschaften mehrfach von Nachrückern profitiert. Immer wieder entwickelten sich Spieler, die ursprünglich nicht zur Stammformation gehörten, während großer Turniere zu entscheidenden Figuren ihrer Mannschaften.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.