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Fabian Reese trifft, doch Berlin kommt zu spät

Hannover 96 gewinnt das Verfolgerduell bei Hertha BSC mit 3:2 und springt auf Rang zwei. Die Berliner wachen erst nach der Pause auf – zu spät für die Wende.

Mit dem vierten Sieg in Serie hat sich Hannover 96 im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Das Team von Trainer Christian Titz gewann das Verfolgerduell bei Hertha BSC mit 3:2 (2:0) und schob sich zumindest vorübergehend hinter SV Darmstadt 98 auf einen direkten Aufstiegsplatz.

Für die Hertha begann die Partie denkbar ungünstig – nur drei Tage nach dem bitteren Pokal-Aus gegen den SC Freiburg im Elfmeterschießen. Nach einem weiten Freistoß landete der Ball am zweiten Pfosten bei Boris Tomiak (8.), der zur frühen Führung für Hannover einschob.

Vor 41.778 Zuschauern wirkten die Berliner zunächst müde und ideenlos. Kaum Druck, kaum Tempo, kaum Durchschlagskraft. Ganz anders die Gäste: spielbestimmend, strukturiert, zielstrebig. Nach einer sehenswerten Kombination über rechts erhöhte Benjamin Källman (29.) mit seinem 13. Saisontor auf 2:0. Kurz darauf hätte er beinahe nachgelegt.

Erst nach der Pause zeigte Hertha ein anderes Gesicht. Kapitän Fabian Reese prüfte mit zwei starken Abschlüssen (48./49.) die Gäste – ehe er per Foulelfmeter zum 1:2 verkürzte (53.).

Doch Hannover fand schnell zurück zur Kontrolle. Noah Weißhaupt (71.) stellte mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Stefan Thordarson traf für Berlin noch den Pfosten (87.), ehe Julian Eitschberger in der Nachspielzeit verkürzte – zu spät für eine echte Wende.

Hannover darf zumindest bis zum Wochenende vom direkten Aufstieg träumen. Hertha dagegen bleibt im engen Verfolgerfeld unter Druck.

OZD



OZD-Kommentar – Stabilität schlägt Hoffnung

Hannover spielt wie ein Aufsteiger: ruhig, effektiv, abgeklärt. Vier Siege in Serie sind kein Zufall.

Hertha dagegen schwankt. Nach Rückschlägen fehlt die Konstanz. Ein gutes Drittel reicht in dieser Liga nicht.

Wenn Berlin den Anschluss nicht verlieren will, braucht es mehr als Moral – es braucht Struktur.

Historischer Hintergrund

Hannover 96 spielte zuletzt 2019 in der Bundesliga. Hertha BSC stieg 2023 ab und kämpft seither um die Rückkehr ins Oberhaus.

Zukunftsprognose

Sollte Hannover seine Serie fortsetzen, ist der direkte Aufstieg realistisch. Für Hertha wird jedes Spiel zum Drucktest – die Konkurrenz sitzt dicht im Nacken.



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Frage: Wer erzielte Hannovers drittes Tor?
A) Boris Tomiak
B) Benjamin Källman
C) Noah Weißhaupt
D) Fabian Reese

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Mini-Infobox

Ergebnis: Hertha BSC – Hannover 96 2:3

Zuschauer: 41.778

Serie: Vierter Sieg in Folge für 96

Tabellenrang: Vorübergehend Platz zwei

Schlüsselspieler: Källman, Reese, Weißhaupt

OZD-Analyse

Spielverlauf
a) Frühe Führung als Dosenöffner –
b) Hannovers Effizienz –
c) Herthas verspätetes Aufbäumen –

Psychologische Faktoren
a) Pokal-Aus noch spürbar –
b) Selbstvertrauen bei 96 –
c) Druck im Aufstiegsrennen –

Tabellensituation
a) Enges Verfolgerfeld –
b) Konkurrenz kann kontern –
c) Konstanz als Schlüssel –

Was ist die 2. Bundesliga?

Die 2. Bundesliga ist die zweithöchste Spielklasse im deutschen Profifußball. Die beiden Erstplatzierten steigen direkt auf, der Tabellendritte spielt die Relegation gegen den Bundesliga-16.

OZD-Extras

Mit 13 Treffern gehört Benjamin Källman zu den treffsichersten Angreifern der Liga – ein entscheidender Faktor für Hannovers Aufschwung.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.