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EuGH stoppt Preisbremse: Drohen teurere Tickets im Nahverkehr?

Der Europäischer Gerichtshof (EuGH) hat eine wichtige Entscheidung für Bahnpendler getroffen: Die deutsche Preisbremse für die Nutzung von Bahnschienen im Regionalverkehr verstößt gegen EU-Recht.

Worum geht es?

Bahnunternehmen müssen Geld zahlen, um die Schienen zu nutzen – sogenannte Trassenpreise. In Deutschland hatte der Staat diese Preise für den Nahverkehr künstlich gesenkt, damit Tickets bezahlbar bleiben. Gleichzeitig wurden die Kosten stärker auf den Fern- und Güterverkehr verlagert.

Warum hat der EuGH eingegriffen?

Nach Ansicht des EuGH hatten die Betreiber der Schienen – etwa die Bahn-Tochter DB InfraGO – zu wenig Spielraum bei der Preisgestaltung.
Die deutschen Regeln seien zu starr und damit nicht mit europäischem Recht vereinbar.

Was bedeutet das konkret?

Die bisherige Preisbremse ist so nicht mehr zulässig

Die Berechnung der Gebühren muss geändert werden

Es drohen steigende Kosten für Regionalbahnen

Welche Folgen könnten Pendler spüren?

Verkehrsunternehmen warnen bereits vor möglichen Konsequenzen:

Höhere Ticketpreise

Weniger Verbindungen

Längere Wartezeiten

Gibt es noch eine Lösung?

Noch ist offen, wie Deutschland reagiert. Politik und Behörden – etwa die Bundesnetzagentur – müssen nun ein neues, EU-konformes Modell entwickeln.

Kurz gesagt:

Die Entscheidung könnte den Nahverkehr teurer und weniger attraktiv machen – es sei denn, die Politik findet schnell eine neue Lösung.

OZD/AFP


Alle Angaben ohne Gewähr.

Bild: AFP