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Funkel über Köln-Aus: „Nachvollziehbar“ – klare Worte zu Kwasniok

Trainerbeben beim FC: Funkel erklärt Kwasniok-Entlassung

Die Entlassung von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln sorgt weiter für Diskussionen – doch für Trainer-Routinier Friedhelm Funkel ist die Entscheidung klar verständlich. Der erfahrene Coach findet deutliche Worte zur Situation beim abstiegsbedrohten Bundesligisten.

„Nachvollziehbar“ sei der Schritt, so Funkel. Der Grund: zu wenige Ergebnisse – und offenbar auch interne Probleme. Kwasniok habe zwar oft gute Leistungen gezeigt, doch entscheidend sei im Abstiegskampf etwas anderes: Punkte.

Und genau die fehlten.

Nur zwei Siege aus den letzten 18 Spielen – eine Bilanz, die laut Funkel „einfach zu wenig“ ist. Trotz phasenweise ordentlicher Auftritte sei der Abwärtstrend nicht zu stoppen gewesen. Gleichzeitig habe Kwasniok mit seiner Art für Unruhe gesorgt.

„Vielleicht hat er es ein bisschen übertrieben“, sagte Funkel. Der frühere Trainer gilt als jemand, der klare Linien bevorzugt – und sieht genau hier ein Problem: zu viele Aussagen, zu viele Emotionen, zu wenig Kontrolle.

Doch die Kritik fällt nicht einseitig aus.

Funkel betont auch, dass man Kwasniok „eigentlich gar nicht so viel vorwerfen“ könne. Die Mannschaft habe oft gut gespielt, aber die Ergebnisse nicht umgesetzt. Ein klassisches Problem – und im Abstiegskampf ein tödliches.

Die Hoffnung liegt nun auf Interimstrainer René Wagner.

Funkel zeigt sich überraschend optimistisch: Die verbleibenden Spiele könnten reichen, um den Klassenerhalt zu sichern. Voraussetzung ist jedoch klar – die Ergebnisse müssen jetzt kommen.

Eine eigene Rückkehr nach Köln schloss der 72-Jährige aus. Kontakt habe es nicht gegeben, die aktuelle Lösung sei „richtig“.

Für den 1. FC Köln beginnt damit die entscheidende Phase der Saison – mit neuem Trainer, aber dem gleichen Druck.

OZD



OZD-Kommentar – Köln reagiert spät, aber nicht falsch

Die Entscheidung kommt spät, aber sie ist logisch. Köln hat zu lange auf Besserung gehofft, obwohl die Zahlen längst gegen Kwasniok sprachen. Funkel bringt es auf den Punkt: Gute Spiele reichen nicht. Im Abstiegskampf zählen nur Punkte. Gleichzeitig zeigt sich ein strukturelles Problem – zu wenig Stabilität, zu wenig Klarheit. Wagner hat jetzt die Chance, genau das zu verändern. Doch die Zeit ist knapp. Wenn der Impuls nicht sofort greift, wird es eng.

Historischer Hintergrund

Trainerwechsel im Abstiegskampf sind im Fußball ein häufiges Mittel, um kurzfristig neue Impulse zu setzen. Besonders Traditionsvereine wie der 1. FC Köln greifen in kritischen Phasen oft zu solchen Maßnahmen.

Zukunftsprognose

Die verbleibenden Spiele entscheiden über den Klassenerhalt. Köln hat laut Funkel ein machbares Restprogramm – doch ohne schnelle Ergebnisse droht der Abstieg.



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Mini-Infobox

Verein: 1. FC Köln

Trainer raus: Lukas Kwasniok

Meinung: Friedhelm Funkel

Bilanz: 2 Siege aus 18 Spielen

Ziel: Klassenerhalt

OZD-Analyse

Ergebnisse als Hauptgrund für Trainerwechsel.
– Zu wenige Siege trotz ordentlicher Leistungen.
– Abwärtstrend nicht gestoppt.

Führungsstil als zusätzlicher Faktor.
– a) Kwasniok polarisiert intern.
– b) Kommunikation teilweise problematisch.
– c) Einfluss auf Teamdynamik möglich.

Hoffnung durch Trainerwechsel.
– a) Wagner kennt Mannschaft.
– b) neues Momentum möglich.
– c) Druck auf sofortige Ergebnisse hoch.

Wer ist Friedhelm Funkel?

Friedhelm Funkel ist ein deutscher Fußballtrainer und zählt zu den erfahrensten Coaches im deutschen Profifußball. Er führte mehrfach Teams erfolgreich durch Abstiegskämpfe.

Wer ist Lukas Kwasniok?

Lukas Kwasniok ist ein deutscher Fußballtrainer. Er war zuletzt Cheftrainer des 1. FC Köln, wurde jedoch nach einer Negativserie entlassen.

OZD-Extras

Funkel gilt als „Retter-Spezialist“ im deutschen Fußball – mehrfach übernahm er Teams im Abstiegskampf und führte sie zum Klassenerhalt.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.