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Die Rückkehr ist perfekt: Adi Hütter übernimmt wieder Eintracht Frankfurt!

Adi Hütter ist zurück bei Eintracht Frankfurt. Der Erfolgstrainer unterschreibt bis 2029 und soll die Hessen zurück in den Europapokal führen.

Jetzt ist es offiziell: Adi Hütter kehrt nach fünf Jahren als Cheftrainer zu Eintracht Frankfurt zurück. Der österreichische Fußballlehrer unterschrieb beim Bundesligisten einen Vertrag bis Sommer 2029 und tritt die Nachfolge des Spaniers Albert Riera an, dessen Amtszeit nach wenigen Monaten bereits wieder beendet wurde.

Für Hütter ist es eine Rückkehr an einen Ort, an dem er einige der erfolgreichsten Jahre seiner Trainerkarriere erlebt hat. Zwischen 2018 und 2021 führte er die Hessen unter anderem ins Halbfinale der Europa League und des DFB-Pokals und begeisterte die Fans mit mutigem Offensivfußball.

„Es ist etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein“, erklärte Hütter nach seiner Vertragsunterzeichnung. „Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.“

Auch Sportvorstand Markus Krösche zeigte sich überzeugt von der Verpflichtung. Hütter stehe „für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin“. Zudem habe er bei seinen bisherigen Stationen bewiesen, dass er dynamischen Umschaltfußball mit kontrolliertem Ballbesitz kombinieren könne.

Sein Abschied im Jahr 2021 in Richtung Borussia Mönchengladbach hatte damals für erhebliche Verstimmungen bei vielen Anhängern gesorgt. Die damalige Entscheidung wurde von zahlreichen Fans als Vertrauensbruch empfunden. Nun erhält Hütter die Chance auf eine sportliche und emotionale Versöhnung.

Nach Stationen bei Borussia Mönchengladbach und der AS Monaco, die er zweimal in die Champions League führte, war der 56-Jährige seit seiner Entlassung im Oktober 2025 ohne Verein.

Die Rückkehr erfolgt nach einer enttäuschenden Saison der Frankfurter. Erstmals seit sechs Jahren verpasste die Eintracht die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. Nach Rang acht in der Bundesliga musste Albert Riera seinen Posten räumen.

Unterstützt wird Hütter künftig von seinen langjährigen Assistenten Christian Peintinger und Klaus Schmidt. Jan Zimmermann bleibt Torwarttrainer.

Die Erwartungen am Main sind hoch: Hütter soll die Eintracht zurück in die Erfolgsspur und möglichst schnell wieder nach Europa führen.

OZD/AFP


OZD-Kommentar – Die zweite Chance

Manchmal kehrt man dorthin zurück, wo noch etwas unerledigt geblieben ist. Genau das scheint bei Adi Hütter und Eintracht Frankfurt der Fall zu sein.

Sportlich ergibt die Verpflichtung Sinn. Hütter kennt Verein, Umfeld und Bundesliga. Vor allem aber weiß er, wie man Frankfurt emotionalisiert und erfolgreich macht. Seine erste Amtszeit zählt bis heute zu den beliebtesten Epochen vieler Eintracht-Fans.

Doch die Rückkehr birgt Risiken. Die Vergangenheit erzeugt Erwartungen, die kaum zu erfüllen sind. Jede Niederlage wird mit den Erfolgen von damals verglichen werden.

Trotzdem erscheint die Entscheidung richtig. Nach einer enttäuschenden Saison braucht Frankfurt keine Experimente, sondern Stabilität, Erfahrung und eine klare Handschrift. Hütter bringt genau das mit.


Historischer Hintergrund

Eintracht Frankfurt entwickelte sich unter Adi Hütter zwischen 2018 und 2021 zu einer festen Größe im europäischen Fußball. Besonders der Europa-League-Lauf 2019 mit dem Halbfinaleinzug gegen den späteren Sieger sorgte europaweit für Aufmerksamkeit.

Nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach kühlte das Verhältnis vieler Fans zum Trainer zunächst ab. Nun beginnt ein neues Kapitel.


Zukunftsprognose

Mit Hütter startet Frankfurt einen Neustart mit klaren Ambitionen. Ohne zusätzliche Europapokalspiele kann sich die Mannschaft vollständig auf Bundesliga und DFB-Pokal konzentrieren.

Sollte es gelingen, den Kader gezielt zu verstärken und Hütters Spielidee schnell umzusetzen, erscheint die Rückkehr in die europäischen Wettbewerbe realistisch. Die Erwartungen der Fans werden jedoch von Beginn an enorm sein.


Gewinnspiel

Frage: In welchem Jahr verließ Adi Hütter Eintracht Frankfurt erstmals als Trainer?

A) 2019
B) 2020
C) 2021
D) 2022

Teilnahme-Link:
https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen


Mini-Infobox

Adi Hütter unterschreibt bis 2029

Rückkehr nach fünf Jahren

Nachfolger von Albert Riera

Europa-League-Halbfinale 2019 als größter Erfolg

Frankfurt verpasste zuletzt den Europapokal


OZD-Analyse

Trainerentscheidung
– Frankfurt setzt auf einen bewährten Erfolgstrainer

Vorteile der Rückkehr
– a) Kennt Verein und Umfeld
– b) Hohe Bundesliga-Erfahrung
– c) Klare Spielphilosophie

Herausforderungen
– Hoher Erwartungsdruck
– Kaderumbau notwendig
– Rückkehr nach Europa als Pflichtziel

Folgen
– Aufbruchsstimmung bei vielen Fans
– Sofortiger Erfolgsdruck
– Neue Identität nach schwacher Saison


Erklärungen

Wer ist Adi Hütter?

Adi Hütter ist ein österreichischer Fußballtrainer. Er trainierte unter anderem Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und die AS Monaco und gilt als Verfechter eines offensiven Spielstils.

Wer ist Markus Krösche?

Markus Krösche ist Sportvorstand von Eintracht Frankfurt und verantwortlich für die sportliche Ausrichtung des Vereins.

Was ist Eintracht Frankfurt?

Eintracht Frankfurt zählt zu den traditionsreichsten Vereinen Deutschlands und gewann unter anderem die Europa League 2022 sowie mehrere DFB-Pokale.

OZD-Extras

Adi Hütter erreichte während seiner ersten Frankfurter Amtszeit mit der Eintracht 2019 das Europa-League-Halbfinale und blieb dort bis zum dramatischen Elfmeterschießen gegen Chelsea ungeschlagen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.