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Klopp will Völler

Jürgen Klopp plant offenbar mit Rudi Völler. Vor den entscheidenden DFB-Gesprächen soll der Wunsch-Bundestrainer bereits klare Signale gesendet haben.

Die Zeichen für einen möglichen Wechsel von Jürgen Klopp auf den Trainerposten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verdichten sich weiter. Nach Informationen der "Bild" soll der 59-Jährige bereits mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler telefoniert und dabei deutlich gemacht haben, dass er den Weltmeister von 1990 gerne im Team behalten möchte.

Dem Bericht zufolge versicherte Klopp Völler, dass er sich eine enge Zusammenarbeit mit ihm beim Deutschen Fußball-Bund vorstellen könne. Damit würde eines der wichtigsten Personalthemen rund um einen möglichen Neustart der Nationalmannschaft offenbar frühzeitig geklärt.

Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hatten sich zuletzt klar für einen Verbleib Völlers ausgesprochen. Watzke erklärte im ZDF: "Ich spreche nur für mich und glaube, da das Gefühl von vielen anderen beim DFB zu treffen: Ich würde gerne mit Rudi weitermachen."

Der langjährige Geschäftsführer von Borussia Dortmund ist überzeugt, dass beide hervorragend harmonieren würden. "Rudi mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise - ich glaube, dass er und Jürgen wunderbar zusammenarbeiten würden."

Nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft war zeitweise auch über die Zukunft Völlers spekuliert worden. Dabei wurde unter anderem die Frage gestellt, ob ein dominanter Trainer wie Klopp mit dem erfahrenen Sportdirektor zusammenarbeiten könne. Für Watzke besteht daran kein Zweifel: "Jürgen ist durchaus dominant, aber teamfähig."

Klopp selbst hatte bereits erklärt, dass zunächst grundlegende Gespräche notwendig seien. "Wichtige Gespräche" müssten geführt werden, "weil auch die Position des Nationaltrainers die Probleme des deutschen Fußballs nicht verändern oder lösen wird. Und dementsprechend geht das jetzt los."

Noch in dieser Woche wollen DFB-Präsident Neuendorf und Hans-Joachim Watzke in die USA reisen, um mit Klopp erste persönliche Gespräche über dessen mögliche Nachfolge von Bundestrainer Julian Nagelsmann zu führen.

Für Rudi Völler besitzt der DFB seit Jahrzehnten eine besondere Bedeutung. Bereits als Bundestrainer führte er Deutschland 2002 bis ins Finale der Weltmeisterschaft. Nach der Entlassung von Hansi Flick sprang er 2023 sogar noch einmal kurzfristig als Interimstrainer ein und übernahm anschließend dauerhaft die Rolle des Sportdirektors.

OZD/AFP


OZD-Kommentar – Klopp erkennt den Wert von Erfahrung

Sollte sich der Bericht bestätigen, wäre dies ein wichtiges Signal. Jürgen Klopp setzt offenbar nicht auf einen radikalen Neuanfang, sondern auf Erfahrung, Kontinuität und Teamarbeit. Gerade Rudi Völler genießt innerhalb des DFB und bei den Fans enormes Vertrauen.

Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Selbst mit Klopp als Bundestrainer werden die strukturellen Probleme des deutschen Fußballs nicht über Nacht verschwinden. Nachwuchsförderung, Talententwicklung und Wettbewerbsfähigkeit lassen sich nicht allein durch einen Trainerwechsel lösen. Ein starkes Führungsteam könnte jedoch der erste Schritt in die richtige Richtung sein.


Historischer Hintergrund

Rudi Völler gehört zu den prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Als Spieler gewann er 1990 die Weltmeisterschaft, als Bundestrainer führte er Deutschland 2002 überraschend ins WM-Finale. Nach der sportlichen Krise des DFB kehrte er 2023 als Sportdirektor zurück und unterstützte den Neuaufbau der Nationalmannschaft. Jürgen Klopp gilt seit Jahren als Wunschkandidat vieler Fans und Funktionäre für das Amt des Bundestrainers.


Zukunftsprognose

Die Gespräche zwischen Klopp und der DFB-Spitze dürften über die sportliche Zukunft der Nationalmannschaft entscheiden. Sollte Klopp zusagen und Völler tatsächlich an Bord bleiben, könnte ein erfahrenes Führungsduo entstehen, das sowohl kurzfristig sportliche Stabilität als auch langfristige Strukturreformen vorantreibt. Die Erwartungen an beide wären jedoch enorm – insbesondere mit Blick auf die kommenden großen Turniere.


Gewinnspiel

Frage: Bis zu welchem Jahr läuft der Vertrag von Rudi Völler als DFB-Sportdirektor?

A) 2026

B) 2027

C) 2028

D) 2030

Gewinnspiel:
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Mini-Infobox

Klopp soll bereits mit Völler telefoniert haben.

Völlers Vertrag läuft bis 2028.

Watzke wirbt öffentlich für eine Zusammenarbeit.

Gespräche mit Klopp sollen in den USA stattfinden.

Nachfolger von Julian Nagelsmann wird gesucht.


OZD-Analyse

Klare Personalstrategie

– Klopp setzt offenbar auf Kontinuität und Erfahrung im DFB.

Das mögliche Führungsduo

– a) Klopp als Bundestrainer

– b) Völler als Sportdirektor

– c) Neuendorf und Watzke als politische Unterstützer

Folgen

– Eine Einigung könnte dem DFB Stabilität geben und den geplanten Neustart der Nationalmannschaft beschleunigen.


Erklärungen

Wer ist Rudi Völler?

Rudi Völler ist Weltmeister von 1990 und zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Als Bundestrainer führte er Deutschland 2002 ins WM-Finale. Seit 2023 ist er Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes und verantwortet die sportliche Ausrichtung der Nationalmannschaften.

OZD-Extras

Sollten Klopp und Völler künftig gemeinsam die sportliche Führung übernehmen, würden zwei der populärsten Fußballpersönlichkeiten Deutschlands erstmals dauerhaft in offizieller Verantwortung beim DFB zusammenarbeiten – eine Konstellation, die sich viele Fans seit Jahren wünschen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.