Fakten im Überblick
Die Gamescom beginnt mit der traditionellen Opening Night.
Rund 1.600 Aussteller präsentieren ihre Neuheiten.
Im vergangenen Jahr besuchten rund 350.000 Menschen die Messe.
Mit einer spektakulären "Opening Night" startet am Dienstagabend die Gamescom 2026 in Köln. Die Veranstalter versprechen zahlreiche Weltpremieren, exklusive Spieleankündigungen und überraschende Neuheiten aus der internationalen Gaming-Branche. Damit fällt der Startschuss für das nach eigenen Angaben weltweit größte Event rund um Computer- und Videospiele.
Die offizielle Eröffnung für Fachbesucher folgt am Mittwoch auf dem Gelände der Koelnmesse in Köln-Deutz. Erwartet werden dabei auch hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft. Unter ihnen sind Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU), Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sowie die EU-Kommissarin für digitale Themen, Henna Virkkunen.
Ab Donnerstag öffnen sich die Hallen für das breite Publikum. Vier Tage lang können Gaming-Fans die neuesten Spiele ausprobieren, Entwickler treffen und zahlreiche Live-Events erleben. Mit insgesamt rund 1.600 Ausstellern erreicht die Messe erneut eine internationale Spitzenbeteiligung.
Zu den größten Unternehmen gehören erneut Branchengrößen wie Microsoft, Sony und Epic Games. Sie präsentieren ihre neuesten Entwicklungen und zählen traditionell zu den Publikumsmagneten der Veranstaltung.
Die Gamescom hat sich längst zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Neben der Spieleindustrie profitieren auch Hotellerie, Gastronomie und Handel in Köln erheblich vom Besucheransturm. Im vergangenen Jahr kamen rund 350.000 Besucherinnen und Besucher auf das Messegelände. Der bisherige Rekord liegt bei rund 370.000 Gästen und wurde noch vor der Corona-Pandemie erreicht.
Mit ihrer Mischung aus Fachmesse, Entertainment und digitaler Zukunftsschau gilt die Gamescom inzwischen als eines der wichtigsten internationalen Schaufenster für die weltweite Games-Industrie.
OZD/AFP
OZD-Kommentar – Gaming ist längst Hochtechnologie und Wirtschaftsmotor
Wer Computerspiele noch immer als reines Freizeitvergnügen betrachtet, unterschätzt ihre wirtschaftliche und technologische Bedeutung. Die Games-Branche treibt Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz, Grafiktechnologien, Cloud-Computing und Virtual Reality voran. Deutschland besitzt großes Potenzial, liegt im internationalen Wettbewerb aber weiterhin hinter den USA, Japan oder Südkorea zurück. Die Gamescom zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, welche Innovationskraft in dieser Industrie steckt.
Historischer Hintergrund
Die Gamescom findet seit 2009 in Köln statt und entwickelte sich aus der früheren Games Convention in Leipzig. Heute zählt sie zu den größten internationalen Veranstaltungen der digitalen Unterhaltungsbranche. Neben Spieleentwicklern nutzen Hardwarehersteller, Streaming-Plattformen und Technologieunternehmen die Messe als weltweite Präsentationsbühne.
Zukunftsprognose
Die Games-Industrie dürfte in den kommenden Jahren weiter wachsen. Themen wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Gaming, Virtual Reality und Mixed Reality werden die Entwicklung maßgeblich prägen. Gleichzeitig gewinnt Deutschland als Standort für Spieleentwicklung zunehmend an Bedeutung, sofern Investitionen und Förderprogramme weiter ausgebaut werden.
Erklärungen
Was ist die Gamescom?
Die Gamescom ist die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele. Entwickler, Publisher, Hardwarehersteller und Millionen Gaming-Fans treffen sich jährlich in Köln, um Neuheiten, Technologien und Trends der Branche zu präsentieren.
Was ist die Opening Night Live?
Die "Opening Night Live" ist die große Eröffnungsshow der Gamescom. Dort stellen Entwickler und Publisher zahlreiche Weltpremieren, neue Trailer und bislang unbekannte Spiele erstmals einem weltweiten Publikum vor.
Gewinnspiel
In welcher Stadt findet die Gamescom statt?
A) Berlin
B) München
C) Köln
D) Hamburg
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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.