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Heidenheimer Wahnsinn: Bundesliga-Absteiger dreht verrücktes Sieben-Tore-Spektakel

Nach der Pokal-Blamage gelingt Heidenheim mit einem spektakulären 5:3 gegen Dynamo Dresden die ersehnte Trendwende – drei Tore in den Schlussminuten sorgen für Ekstase.

Fakten im Überblick

Heidenheim gewinnt nach zweimaligem Rückstand mit 5:3 gegen Dynamo Dresden.

Drei Tore zwischen der 87. Minute und der Nachspielzeit entscheiden das Spiel.

Trotz des Erfolgs bleibt die Defensive des Bundesliga-Absteigers ein Sorgenkind.


Nur wenige Tage nach dem bitteren Pokalaus beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II hat der 1. FC Heidenheim eindrucksvoll Moral bewiesen. Der Bundesliga-Absteiger drehte in einem spektakulären Zweitligaspiel gegen Dynamo Dresden einen zweimaligen Rückstand und gewann am Ende glücklich, aber umjubelt mit 5:3. Mit dem zweiten Saisonsieg stoppte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt zunächst ihren Negativtrend.

Dabei sah es lange nicht nach einem Heimsieg aus. Dynamo Dresden präsentierte sich über weite Strecken als die bessere Mannschaft und ging durch Vincent Vermeij in der 30. Minute verdient in Führung. Jan Schöppner gelang zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, doch selbst nach dem Platzverweis gegen Dresdens Thomas Keller in der 69. Minute geriet Heidenheim erneut ins Hintertreffen. Robert Wagner brachte die Sachsen trotz Unterzahl überraschend wieder in Führung.

Erst ein unglückliches Eigentor von Friedrich Müller brachte Heidenheim zurück ins Spiel. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Oualid Mhamdi erzielte in der 87. Minute das 3:2, Julian Niehues erhöhte kurz darauf auf 4:2 und Maximilian Breunig machte in der Nachspielzeit mit dem fünften Treffer alles klar. Dresdens Jonas Sterner betrieb mit seinem Treffer zum 3:5 lediglich noch Ergebniskosmetik.

Für Trainer Frank Schmidt und seine Mannschaft bedeutet der Erfolg vor allem eines: Erleichterung. Nach dem blamablen Pokalaus stand Heidenheim bereits früh unter Druck. Der zweite Ligasieg verschafft dem Bundesliga-Absteiger zunächst etwas Luft.

Dennoch bleiben erhebliche Baustellen. Bereits 15 Gegentore in den ersten vier Pflichtspielen der Saison zeigen deutlich, dass insbesondere die Defensive dringend stabilisiert werden muss. Im Aufstiegskampf dürfte sich Heidenheim solche Schwächen auf Dauer kaum leisten können.

Dynamo Dresden hingegen kassierte nach dem 0:3 zum Saisonauftakt beim 1. FC Nürnberg bereits die zweite Niederlage der jungen Saison und belohnte sich trotz einer engagierten Leistung erneut nicht.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Sieg mit Warnsignal

Das Ergebnis wirkt spektakulär, doch Heidenheim sollte sich von diesem Erfolg nicht blenden lassen. Gegen zehn Dresdner geriet die Mannschaft erneut in Rückstand und kassierte insgesamt drei Gegentreffer. Die Moral stimmt, die Defensive jedoch überhaupt nicht. Wer den direkten Wiederaufstieg anstrebt, muss solche Spiele früher kontrollieren. Der späte Sieg verschafft Luft – die eigentlichen Probleme bleiben aber bestehen.

Historischer Hintergrund

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga zählt der 1. FC Heidenheim zu den ambitionierten Mannschaften der 2. Bundesliga. Trainer Frank Schmidt, der den Verein seit vielen Jahren prägt, führte den Klub zuvor erstmals in die Bundesliga. Das überraschende Pokalaus gegen Regionalligist SSV Jeddeloh II hatte den Druck auf Mannschaft und Trainer zuletzt deutlich erhöht.

Zukunftsprognose

Der dramatische Sieg könnte für Heidenheim zum Wendepunkt werden. Gelingt es Trainer Frank Schmidt, die Defensive zu stabilisieren, bleibt der FCH ein ernsthafter Kandidat im Aufstiegskampf. Andernfalls drohen trotz der offensiven Qualität weitere unnötige Punktverluste. Dresden hat gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen Spitzenteams konkurrenzfähig ist, muss sich jedoch für gute Leistungen häufiger belohnen.

Erklärungen

Was ist die 2. Bundesliga?

Die 2. Bundesliga ist die zweithöchste Spielklasse im deutschen Profifußball. Die beiden besten Mannschaften steigen direkt in die Bundesliga auf, der Tabellendritte spielt die Relegation gegen den Bundesliga-Sechzehnten.

Wer ist Frank Schmidt?

Frank Schmidt ist Trainer des 1. FC Heidenheim und einer der dienstältesten Cheftrainer im deutschen Profifußball. Er führte den Verein von den unteren Ligen bis in die Bundesliga und gilt als Identifikationsfigur des Klubs.

OZD-Extras

Mit bereits 15 Gegentoren in nur vier Pflichtspielen besitzt Heidenheim aktuell eine der anfälligsten Defensiven der Saison. Gleichzeitig zeigt die Offensive mit insgesamt neun Ligatreffern, dass genügend Qualität vorhanden ist, um Spiele jederzeit zu drehen.

Direkte Auswirkungen auf die Börsen gibt es nicht. Sportlich könnte der Erfolg jedoch das Vertrauen von Sponsoren stärken und den wirtschaftlich wichtigen Kampf um den direkten Wiederaufstieg positiv beeinflussen.

Gewinnspiel

Gegen welchen Gegner gelang Heidenheim der spektakuläre 5:3-Heimsieg?

A) 1. FC Nürnberg

B) Dynamo Dresden

C) Karlsruher SC

D) VfL Osnabrück

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.