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Gedenken, Emotionen und politische Signale: Amerika erinnert an den dunkelsten Tag seiner Geschichte

Ein Vierteljahrhundert nach den Terroranschlägen von 9/11 erinnert die USA an fast 3000 Todesopfer. Präsident Trump verbindet das Gedenken mit einer deutlichen Botschaft.

Fakten im Überblick

Donald Trump erinnerte im Pentagon an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001.

Insgesamt kamen bei den Anschlägen 2977 Menschen ums Leben, später starben mehr als 9400 weitere an den gesundheitlichen Folgen.

In New York gedachten Angehörige und Politiker parteiübergreifend der Opfer.


25 Jahre nach den verheerenden Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben die Vereinigten Staaten ihrer Opfer gedacht. Präsident Donald Trump erklärte bei einer Gedenkveranstaltung im Pentagon nahe Washington, die USA würden die Anschläge und die fast 3000 Todesopfer "niemals vergessen".

"Deshalb kämpfen wir heute", sagte Trump in seiner Ansprache. "Wir kämpfen hart. Wir kämpfen, um zu siegen." Seine Rede verband das Gedenken an die Opfer mit der aktuellen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Vereinigten Staaten.

Während Trump im Pentagon sprach, wurde er bei der zentralen Gedenkfeier am Ground Zero in New York von Vizepräsident JD Vance vertreten. Dort verlasen Angehörige traditionell die Namen der 2977 Menschen, die bei den Anschlägen ums Leben kamen. Glockenschläge und Schweigeminuten erinnerten an die Momente, als die entführten Flugzeuge in das World Trade Center einschlugen und später die Zwillingstürme einstürzten.

Auch die frühere US-Außenministerin Condoleezza Rice, die zum Zeitpunkt der Anschläge Nationale Sicherheitsberaterin von Präsident George W. Bush war, richtete bewegende Worte an die Nation. Sie rief die Amerikaner zum Zusammenhalt auf und erklärte: "Freiheit ist zerbrechlich und muss durch jede Generation verteidigt und neu errungen werden."

Neben den unmittelbaren Todesopfern erinnern die USA inzwischen auch an die langfristigen Folgen der Anschläge. Mehr als 9400 weitere Menschen starben nach offiziellen Angaben in den vergangenen Jahren an Krebs oder anderen Krankheiten, die durch giftigen Staub und Rauch beim Einsturz des World Trade Centers verursacht wurden.

Am 11. September 2001 hatten Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entführt. Zwei Maschinen trafen die Türme des World Trade Centers in New York, eine das Pentagon bei Washington. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem Passagiere die Entführer überwältigen wollten. Das eigentliche Ziel soll nach Erkenntnissen der Ermittler das Kapitol oder das Weiße Haus gewesen sein.

Auch ein Vierteljahrhundert später bleibt 9/11 eines der einschneidendsten Ereignisse der modernen Geschichte und prägt die Sicherheits- und Außenpolitik der Vereinigten Staaten bis heute.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Die Narben von 9/11 prägen die Welt bis heute

Der 11. September 2001 hat die internationale Politik dauerhaft verändert. Sicherheitsgesetze, Geheimdienste, Grenzkontrollen und Militäreinsätze wurden weltweit neu ausgerichtet. Auch heute beeinflussen die Folgen von 9/11 die geopolitischen Entscheidungen der USA. Gleichzeitig zeigt das Gedenken, dass nationale Einheit in Zeiten großer Krisen möglich bleibt – ein Signal, das angesichts der politischen Spaltung der Vereinigten Staaten aktueller denn je erscheint.

Historischer Hintergrund

Am 11. September 2001 entführte das Terrornetzwerk Al-Kaida vier Passagierflugzeuge. Die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon kosteten 2977 Menschen das Leben. Die USA reagierten mit dem weltweiten "Krieg gegen den Terror", Militäreinsätzen in Afghanistan und umfangreichen Sicherheitsreformen. Die Anschläge gelten als Wendepunkt der internationalen Sicherheits- und Außenpolitik.

Zukunftsprognose

Auch künftig wird 9/11 die amerikanische Sicherheitsstrategie prägen. Terrorabwehr, Geheimdienstkooperation und der Schutz kritischer Infrastruktur bleiben zentrale Themen. Für die Finanzmärkte entstehen durch Gedenkveranstaltungen selbst keine Auswirkungen. Verteidigungs- und Sicherheitsunternehmen profitieren jedoch langfristig von den dauerhaft hohen Investitionen vieler Staaten in innere und äußere Sicherheit.

Erklärungen

Was war der 11. September 2001?

Am 11. September 2001 verübte das Terrornetzwerk Al-Kaida koordinierte Anschläge auf die USA. Die Angriffe auf New York und Washington gehören zu den schwersten Terroranschlägen der Geschichte.

Wer ist Donald Trump?

Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten. Bereits von 2017 bis 2021 war er US-Präsident und trat anschließend erneut das höchste Staatsamt an.

OZD-Extras

Mehr als 9400 Einsatzkräfte, Anwohner und Helfer starben in den Jahren nach den Anschlägen an den gesundheitlichen Folgen des giftigen Staubs am Ground Zero. Ihre Schicksale stehen heute ebenfalls im Mittelpunkt der jährlichen Gedenkveranstaltungen.

Gewinnspiel

Wie viele Menschen kamen bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unmittelbar ums Leben?

A) Rund 1500

B) 2977

C) Rund 5000

D) Mehr als 10.000

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.