Zum Inhalt springen
OZD.news - News und Nachrichten zum Nachschlagen
QR-Code zu www.online-zeitung-deutschland.de
Diesen Artikel teilen

Bayern-Star endlich zurück: Kompany kündigt erste Minuten für Serge Gnabry an

Fünf Monate nach seiner schweren Adduktorenverletzung steht Serge Gnabry vor dem Comeback. Gegen Union Berlin soll der Bayern-Star wieder Minuten bekommen.

Fakten im Überblick

Serge Gnabry soll am Freitagabend gegen Union Berlin erstmals seit fünf Monaten wieder für den FC Bayern zum Einsatz kommen.

Der 31-Jährige hatte sich Mitte April einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zugezogen und dadurch auch die Weltmeisterschaft verpasst.

Bundestrainer Jürgen Klopp hat Gnabry unmittelbar vor seinem geplanten Bayern-Comeback wieder für die deutsche Nationalmannschaft nominiert.

Fünf Monate voller Reha, individuellem Training und Geduld liegen hinter Serge Gnabry. Jetzt steht der 31-Jährige unmittelbar vor seinem Comeback beim FC Bayern München. Im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin am Freitagabend in der Allianz Arena soll der Offensivspieler erstmals seit seiner schweren Adduktorenverletzung wieder Einsatzminuten bekommen.

Trainer Vincent Kompany gab am Donnerstag grünes Licht für die Rückkehr.

"Wir haben bei Serge lange gewartet, bis er das Signal gibt, dass er sich gut fühlt. Ich schätze, dass er gegen Union Minuten bekommen wird", sagte der Bayern-Coach.

Damit endet für Gnabry voraussichtlich eine lange Leidenszeit.

Sein bislang letztes Pflichtspiel hatte der deutsche Nationalspieler am 15. April in der Champions League gegen Real Madrid bestritten.

Danach setzte ihn ein Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel außer Gefecht.

Die Verletzung bedeutete nicht nur das vorzeitige Ende seiner Saison beim FC Bayern.

Gnabry verpasste auch die Weltmeisterschaft im Sommer.

Über Monate arbeitete der Offensivspieler an der Säbener Straße in München an seiner Rückkehr.

Zunächst standen Rehabilitation, Lauf- und Mobilisationseinheiten auf dem Programm. Später folgten Übungen mit dem Ball und eine schrittweise Steigerung der Belastung.

Der FC Bayern wollte dabei kein unnötiges Risiko eingehen.

Noch Anfang September trainierte Gnabry individuell. Kompany kündigte damals an, dass die ersten Einsatzminuten innerhalb weniger Tage folgen könnten.

Am vergangenen Sonntag beim 2:1-Auswärtssieg gegen Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg gehörte Gnabry schließlich wieder zum Bayern-Kader.

Zum Einsatz kam er dort noch nicht.

Gegen Union Berlin soll nun der nächste und entscheidende Schritt folgen.

Für Kompany ist die Rückkehr besonders wertvoll, weil Gnabry offensiv mehrere Positionen besetzen kann.

"Serge hat letzte Saison sehr gut auf der Zehnerposition gespielt, er hat da aber auch auf dem Flügel gespielt."

Auf eine feste Rolle möchte sich der Bayern-Trainer deshalb nicht festlegen.

Gnabrys Vielseitigkeit könnte gerade in den kommenden Wochen wichtig werden.

Der 31-Jährige kann auf beiden offensiven Außenbahnen spielen, zentral hinter dem Angreifer eingesetzt werden und selbst in torgefährliche Räume vorstoßen.

Mit seiner Rückkehr verfügt Kompany erstmals seit längerer Zeit wieder über seinen vollständigen Kader.

Das gibt dem Trainer zusätzliche Möglichkeiten für Wechsel, Belastungssteuerung und taktische Veränderungen.

Der Zeitpunkt könnte für Gnabry kaum symbolträchtiger sein.

Nur einen Tag vor dem Bundesliga-Spiel nominierte ihn der neue Bundestrainer Jürgen Klopp für die kommenden Partien der deutschen Nationalmannschaft.

Gnabry gehört zu insgesamt neun Bayern-Profis, die Klopp für die anstehende Länderspielphase berücksichtigt hat.

Für Gnabry ist dabei eine besondere Rolle vorgesehen.

Gemeinsam mit Jamal Musiala und Nico Schlotterbeck soll er über die gesamte verlängerte Länderspielphase beim DFB-Team bleiben, um nach seiner Verletzung Spielrhythmus aufzubauen.

Damit wartet unmittelbar nach dem möglichen Bayern-Comeback die nächste große Aufgabe.

Deutschland trifft am 24. September in Amsterdam auf die Niederlande. Danach folgen die Spiele gegen Griechenland in Augsburg, Serbien in München und erneut Griechenland in Thessaloniki.

Zunächst zählt für Gnabry aber nur der Freitagabend in München.

Der FC Bayern empfängt Union Berlin am vierten Bundesliga-Spieltag um 20.30 Uhr in der Allianz Arena.

Die Münchner wollen unmittelbar vor der Länderspielpause zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze springen.

Nach dem 5:1 zum Saisonauftakt gegen den VfB Stuttgart folgten ein 0:0 beim Aufsteiger Schalke 04 und ein mühsames 2:1 bei der SV Elversberg.

Union reist dagegen nach einem schwierigen Saisonstart nach München. Die Berliner haben aus ihren ersten drei Bundesligaspielen nur einen Punkt geholt.

Für Gnabry besitzt ausgerechnet dieses Duell eine besondere Vorgeschichte.

Beim vergangenen Bundesliga-Heimspiel gegen Union im März 2026 gehörte er zu den entscheidenden Spielern. Beim 4:0 der Münchner erzielte Gnabry zwei Treffer und bereitete zudem ein Tor von Harry Kane vor.

Nun könnte Union erneut zum besonderen Gegner werden.

Diesmal geht es für Gnabry allerdings zunächst nicht um Tore oder Vorlagen.

Es geht darum, nach fünf Monaten wieder auf dem Platz zu stehen.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Ein Comeback, bei dem Geduld wichtiger ist als Glanz

Für Serge Gnabry ist die Aussicht auf Einsatzminuten gegen Union Berlin eine wichtige Nachricht. Noch wichtiger ist jedoch, dass der FC Bayern seine Rückkehr offenbar nicht erzwungen hat.

Kompanys Aussage zeigt, worauf es nach einer schweren Muskelverletzung ankommt: Der Spieler selbst musste das Signal geben, dass sich sein Körper wieder bereit anfühlt.

Gnabry braucht deshalb gegen Union keinen spektakulären Neustart.

Nach fünf Monaten Pause sind Belastungsverträglichkeit, Bewegungsabläufe und Vertrauen in den eigenen Körper zunächst wichtiger als Tore oder Vorlagen.

Auch seine Nominierung für die Nationalmannschaft muss unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werden.

Klopp hat angekündigt, Gnabry gemeinsam mit anderen Rückkehrern gezielt wieder an regelmäßige Belastung heranzuführen. Das kann funktionieren, verlangt aber eine enge Abstimmung zwischen Verein, Nationalmannschaft, medizinischer Abteilung und Spieler.

Für Bayern erweitert Gnabrys Rückkehr die offensiven Möglichkeiten erheblich.

Die realistische Prognose: Zunächst dürfte Kompany die Einsatzzeit kontrolliert steigern. Bleibt Gnabry beschwerdefrei, kann er nach der Länderspielphase wieder zu einer festen Option für Startelf und Rotation werden.

Historischer Hintergrund

Serge Gnabry wechselte 2017 von Werder Bremen zum FC Bayern München und wurde zunächst für eine Saison an die TSG Hoffenheim ausgeliehen.

Seit 2018 spielt er für die Münchner Profimannschaft.

Seine erfolgreichste internationale Saison erlebte Gnabry 2019/20.

Beim historischen Triple aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gehörte er zu den wichtigsten Offensivspielern des FC Bayern.

Besonders in der Champions League sorgte er mit wichtigen Treffern gegen Tottenham Hotspur, den FC Chelsea und Olympique Lyon für Aufsehen.

Auch in der deutschen Nationalmannschaft entwickelte sich Gnabry über Jahre zu einem torgefährlichen Offensivspieler.

Seine Karriere wurde allerdings immer wieder durch Verletzungen unterbrochen.

Die schwere Adduktorenverletzung im April 2026 führte zu einer besonders langen Pause und kostete ihn die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Zukunftsprognose

Sportlich verschafft Gnabrys Rückkehr Vincent Kompany zusätzliche Flexibilität.

Der Bayern-Trainer kann den 31-Jährigen auf dem Flügel oder zentral hinter der Spitze einsetzen.

Das erhöht gleichzeitig den Konkurrenzdruck in der Münchner Offensive.

Für die deutsche Nationalmannschaft ist die Rückkehr ebenfalls relevant.

Jürgen Klopp hat Gnabry unmittelbar nach seiner Verletzungspause wieder nominiert und will ihm gezielt Spielrhythmus ermöglichen.

Entscheidend werden die kommenden Wochen.

Nach einer langen Muskelverletzung muss sich zeigen, wie Gnabrys Körper auf mehrere Spiele und intensivere Belastungsphasen reagiert.

Wirtschaftlich besitzt ein einzelnes Spieler-Comeback keine nennenswerten unmittelbaren Auswirkungen auf Börsen, Aktien, Rohstoffe oder Währungen.

Für den FC Bayern können sportliche Erfolge allerdings langfristig Einnahmen aus Champions League, Sponsoring, Merchandising und internationalen Vermarktungsrechten beeinflussen.

Wer ist Serge Gnabry?

Serge Gnabry wurde 1995 in Stuttgart geboren und ist deutscher Fußball-Nationalspieler.

Seine Profikarriere führte ihn unter anderem zum FC Arsenal, zu Werder Bremen, zur TSG Hoffenheim und schließlich zum FC Bayern München.

Gnabry kann auf mehreren offensiven Positionen eingesetzt werden und gehört seit Jahren zu den erfahrensten deutschen Offensivspielern.

Mit Bayern gewann er zahlreiche nationale Titel und 2020 die Champions League.

Was für eine Verletzung hatte Gnabry?

Gnabry erlitt Mitte April einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel.

Die Adduktoren befinden sich an der Innenseite des Oberschenkels und sind insbesondere bei schnellen Richtungswechseln, Sprints und Schussbewegungen stark belastet.

Für einen Offensivspieler kann eine schwere Verletzung in diesem Bereich deshalb eine lange Rehabilitation notwendig machen.

Warum ist Gnabrys Rückkehr für Bayern wichtig?

Gnabry bietet Kompany mehrere taktische Möglichkeiten.

Er kann auf beiden Flügelpositionen eingesetzt werden und besitzt Erfahrung als offensiver Mittelfeldspieler hinter der Sturmspitze.

Dadurch kann Bayern während eines Spiels sein Angriffssystem verändern, ohne zwingend einen weiteren Spieler einwechseln zu müssen.

Zugleich erhält Kompany eine zusätzliche Option für die Belastungssteuerung seiner Offensive.

Warum wurde Gnabry schon wieder für Deutschland nominiert?

Bundestrainer Jürgen Klopp möchte Gnabry nach seiner langen Verletzungspause wieder an die Nationalmannschaft heranführen.

Der Bayern-Profi soll während der kompletten anstehenden DFB-Phase dabei sein.

Seine Einsätze sollen an seinen körperlichen Zustand und den benötigten Spielrhythmus angepasst werden.

OZD-Extra – Ausgerechnet Union: Gnabry erinnert sich gerne an diesen Gegner

Union Berlin ist für Serge Gnabry nicht irgendein Comeback-Gegner.

Beim letzten Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen die Berliner im März 2026 gehörte der Offensivspieler zu den herausragenden Akteuren.

Bayern gewann in der Allianz Arena mit 4:0.

Gnabry erzielte das 2:0 unmittelbar vor der Halbzeit und legte nach der Pause Harry Kanes Treffer zum 3:0 auf. Später traf er selbst noch einmal zum Endstand.

Fünf Monate nach seiner schweren Verletzung dürfte die Erwartung diesmal deutlich niedriger liegen.

Schon einige beschwerdefreie Minuten wären ein wichtiger Erfolg.

Gleichzeitig könnte die Rückkehr sportlich zur richtigen Zeit kommen: Bayern geht nach dem Union-Spiel in eine verlängerte Länderspielphase, in der Gnabry auch beim DFB kontrolliert weitere Spielpraxis sammeln kann.

Gewinnspiel

Gegen welchen Verein soll Serge Gnabry sein Pflichtspiel-Comeback für den FC Bayern feiern?

A: Borussia Dortmund

B: 1. FC Union Berlin

C: Bayer Leverkusen

D: Eintracht Frankfurt

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.