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Ukraine Team trifft Trumps Unterhändler in den USA

Eine ukrainische Delegation spricht in den USA mit Trumps Unterhändlern Kushner und Witkoff. Ist das ein Schritt in Richtung Diplomatie im Ukraine-Krieg?

Fakten im Überblick

Ukrainische Unterhändler treffen am Freitag und Samstag in den USA auf Trumps Team.

Vertreter sind Jared Kushner und Steve Witkoff auf US-Seite.

Frühere Gespräche mit Beteiligung der USA, Russland und Ukraine brachten keinen Durchbruch.

An diesem Freitag und Samstag wird ein ukrainisches Verhandlungsteam in den USA mit Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump sprechen. Das bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag gegenüber Journalisten. Die Runde ist auf zwei Tage angesetzt und soll voraussichtlich auch ein europäisches Team einbeziehen. Der Zeitpunkt des Treffens fällt mitten in die anhaltenden Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine.

Dem ukrainischen Team gehören laut Selenskyj Stabschef Kyrylo Budanow und unter anderem Rustem Umerow an, der bereits bei früheren Verhandlungen Chefunterhändler war. Umerow hatte bereits zuvor Trumps Gesandte Steve Witkoff und Jared Kushner getroffen. Beide waren Anfang September auch zu Gesprächen in Moskau bei Russlands Präsident Wladimir Putin. Der russische Wirtschaftsbeauftragte Kirill Dmitrijew reiste wiederum Ende September nach Washington.

Am vergangenen Sonntag erklärte Selenskyj, die USA planten neue trilaterale Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine mit Blick auf ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. Nach seinen Angaben sollen diese von Washington vermittelten Gespräche bis Ende Oktober stattfinden, wobei die USA mit der Ukraine und Russland in Kontakt stehen. Bisherige Treffen dieser Art brachten jedoch keinen entscheidenden Fortschritt.

Russland begann im Februar 2022 eine großangelegte Invasion in der Ukraine und setzt seither fast täglich Drohnen- und Raketenangriffe fort. Die Ukraine reagiert ihrerseits mit Angriffen auf russisches Gebiet. Beide Seiten haben ihre militärischen Operationen in den vergangenen Monaten weiter verstärkt.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Gespräche in den USA wecken vorsichtige Hoffnung

Das erneute Zusammentreffen ukrainischer Unterhändler mit dem Team von Donald Trump in den USA zeigt, dass diplomatische Aktivitäten trotz eskalierender Kriegshandlungen nicht zum Erliegen kommen. Die Erfahrung mehrerer erfolgloser Gesprächsrunden mahnt allerdings zur Zurückhaltung bei den Erwartungen. Jedes erneute Treffen hält jedoch die Tür für einen Dialog offen – auch wenn ein Durchbruch derzeit noch ungewiss ist. Die Hoffnung bleibt, dass sich mit der Fortsetzung solcher Gespräche doch irgendwann Chancen auf echte Fortschritte eröffnen.

Historischer Hintergrund

Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 hat es immer wieder internationale Gesprächsversuche gegeben. Die USA sind dabei eine zentrale Vermitt lungskraft. Auch trilaterale Runden zwischen den USA, der Ukraine und Russland haben wiederholt stattgefunden, doch ein Durchbruch wurde bislang nicht erzielt.

Zukunftsprognose

Das zweitägige Treffen in den USA könnte erneut Bewegung in festgefahrene diplomatische Prozesse bringen, falls neue Initiativen entstehen. Politisch bleibt allerdings abzuwarten, ob es den Unterhändlern gelingt, weitere multilaterale Gesprächsformate auf den Weg zu bringen. Wirtschaftliche Auswirkungen lassen sich vorerst kaum ableiten, da ultimative Fortschritte von Ergebnissen am Verhandlungstisch abhängen. Gesell schaftlich könnte ein Fortbestehen des Dialogs ein wenig Hoffnung schaffen, das Leid der Bevölkerung könnte jedoch ohne substanziellen Wandel vorerst bestehen bleiben. Internationale Signalwirkung erhält das Treffen vor allem durch das weitere Engagement der USA im Konflikt.

Erklärungen

Was sind trilaterale Gespräche?

Trilaterale Gespräche sind Zusammenkünfte von drei Parteien, in diesem Fall der Ukraine, Russland und den USA, mit dem Ziel, gemeinsame Lösungen im Konflikt zu finden.

Wer sind Jared Kushner und Steve Witkoff?

Jared Kushner ist der Schwiegersohn von Donald Trump. Steve Witkoff ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann. Beide agieren als Unterhändler für Trump in diplomatischer Mission.

OZD-Extras

Kushner und Witkoff reisten Anfang September nach Moskau und trafen dort Präsident Putin. Der russische Wirtschaftsbeauftragte Dmitrijew war Ende September in Washington. Auswirkungen auf Finanzmärkte sind bislang nicht absehbar.

Gewinnspiel

Wer trifft sich in den USA mit der ukrainischen Delegation?

A) Trumps Unterhändler Kushner und Witkoff

B) Der russische Präsident Putin

C) Chinas Außenminister

D) Der UN-Generalsekretär

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.