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Red Bull verlängert mit Teamchef Mekies bis 2031

Red Bull vertraut weiterhin auf Laurent Mekies als Teamchef. Sein Vertrag wurde bis 2031 verlängert und sorgt für Stabilität im Formel-1-Team.

Fakten im Überblick

Laurent Mekies bleibt bis 2031 Teamchef von Red Bull Racing.

Max Verstappen und Isack Hadjar haben ebenfalls Vertrag verlängert.

Red Bull fährt seit 2026 mit einer eigenen Power Unit.

Red Bull Racing hat ein klares Zeichen für Kontinuität gesetzt: Teamchef Laurent Mekies bleibt dem Formel-1-Rennstall bis 2031 erhalten. Die Vertragsverlängerung wurde am Mittwoch nach Max Verstappens Sieg beim Grand Prix von Singapur offiziell bekannt gegeben. Damit ist die Zukunft der wichtigsten Köpfe beim Weltmeisterteam langfristig geregelt, denn schon zuvor hatten sowohl Verstappen als auch Teamkollege Isack Hadjar neue Verträge unterschrieben. Verstappen bleibt bis 2030, Hadjar noch bis 2027.

Die Anteilseigner Mark Mateschitz und Chalerm Yoovidhya erklärten gemeinsam: "Laurent hat eine entscheidende Rolle dabei gespielt, das Team durch eine wichtige Übergangsphase zu führen" und ergänzten: "Diese Vertragsverlängerung spiegelt unser Vertrauen in seine Führungsqualitäten und unseren gemeinsamen Glauben an die langfristige Vision des Teams wider." Mekies, der bereits seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Formel 1 tätig ist, hatte im Sommer 2025 die Teamführung vom langjährigen und zuletzt umstrittenen Christian Horner übernommen. Unter seiner Regie gelang Red Bull noch in derselben Saison eine beeindruckende Aufholjagd – Verstappen verpasste den WM-Titel nur knapp um zwei Punkte im Duell mit Lando Norris von McLaren.

Auch abseits des Fahrerlagers traf Red Bull weitreichende Entscheidungen. Seit Beginn der Saison 2026 geht das Team mit einer selbst entwickelten Power Unit an den Start. Das neue Triebwerk erforderte eine längere Eingewöhnung, doch inzwischen sind Verstappen und Hadjar wieder konkurrenzfähig. Nach Erfolgen in Malaysia und Singapur ist Verstappen in der Gesamtwertung mittlerweile auf dem Vormarsch, auch wenn sein Rückstand auf den WM-Führenden Kimi Antonelli im Mercedes bei noch sechs ausstehenden Rennen mit 119 Punkten nahezu uneinholbar erscheint.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Red Bull baut auf Stabilität und Vision

Die langfristige Vertragsverlängerung von Laurent Mekies sendet ein deutliches Signal: Red Bull Racing setzt auf Stabilität und vertraut in eine Führungspersönlichkeit, der es gelungen ist, das Team nach einer schwierigen Phase wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Gerade nach der Ära von Christian Horner war es alles andere als selbstverständlich, einen fließenden Übergang zu gestalten. Mekies hat bewiesen, dass er die Mannschaft formen und sportlich motivieren kann, auch wenn es Unruhe und Zweifel gab. Sein Führungsstil und seine Erfahrung zahlen sich aus, sichtbar am aktuellen Aufwärtstrend des Teams. Langzeitverträge für die Schlüsselfiguren sind immer eine Wette auf die Zukunft, aber sie geben dem Team und den Fahrern Rückhalt und Planungssicherheit. In einer von Unsicherheit und ständigem Wechsel geprägten Formel-1-Welt birgt das klare Vorteile. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sich diese Kontinuität sportlich und wirtschaftlich auszahlt, doch der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt. Es spricht viel dafür, dass Red Bull Racing die Konkurrenz weiter herausfordern wird.

Historischer Hintergrund

Red Bull Racing wurde 2005 gegründet und entwickelte sich rasch zu einem der erfolgreichsten Teams in der Formel 1. Viele Jahre prägte Christian Horner als Teamchef die Geschicke des Rennstalls, bevor er im Sommer 2025 abgelöst wurde. Laurent Mekies, seit über zwei Jahrzehnten in der Formel 1 aktiv, trat daraufhin die Nachfolge an, nachdem Horner wegen anhaltender Kritik aus dem Team ausschied. Nach Einbrüchen in der Performance führte Mekies Red Bull zu einer sportlichen Wiederauferstehung und sorgte für einen spürbaren Wandel im Team. Für die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit ist auch wichtig, dass Red Bull seit der Saison 2026 mit einer eigenen Power Unit antritt, was als Zäsur in der Teamgeschichte gilt.

Zukunftsprognose

Mit Laurent Mekies an der Spitze dürfte Red Bull Racing weiterhin auf Kontinuität und technische Innovation setzen, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Politisch könnte sich die stabile Führungssituation beruhigend auf das gesamte Teamumfeld auswirken. Wirtschaftlich bedeuten Langzeitverträge Planungssicherheit für Sponsoren und Partner, was dem weiteren Ausbau der Infrastruktur dienen kann. Gesellschaftlich könnte die Rolle von Mekies als erfolgreicher Teamchef auch beispielhaft für Führungswechsel im Profisport werden. International wird Red Bull alles daran setzen, wieder ins Titelrennen einzugreifen – die aktuellen Trends deuten darauf hin, dass das Team mittelfristig wieder ganz vorne mitmischen könnte.

Erklärungen

Wer ist Laurent Mekies?

Laurent Mekies ist ein französischer Motorsportingenieur und seit Sommer 2025 Teamchef von Red Bull Racing. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Funktionen bei anderen Formel-1-Teams tätig.

Was ist eine Power Unit?

Eine Power Unit bezeichnet in der Formel 1 das hybride Antriebssystem, das aus Verbrennungsmotor, Elektromotor und Energiespeicher besteht. Seit 2026 entwickelt Red Bull eine eigene Power Unit.

OZD-Extras

Für Red Bull markiert die erstmals eigens entwickelte Power Unit seit 2026 einen historischen Entwicklungsschritt. Die Entwicklung eigener Antriebseinheiten gilt als besonders ressourcenintensiv und riskant, wurde bislang hauptsächlich von den großen Herstellern wie Mercedes oder Ferrari betrieben. Sollte die Red-Bull-Eigenentwicklung in den kommenden Jahren weiter an Performance gewinnen, könnte dies den Markt für Motorlieferanten deutlich beeinflussen. Aktuell zeigen die Kurse von Red Bull Technologies nach der Verkündung keine größeren Ausschläge. An den internationalen Börsen bleibt abzuwarten, ob und wann sportliche Erfolge auf das wirtschaftliche Gesamtbild durchschlagen.

Gewinnspiel

Wie lange bleibt Laurent Mekies laut neuem Vertrag Teamchef bei Red Bull?

A) Bis 2028

B) Bis 2031

C) Bis 2025

D) Bis 2029

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.