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ADAC warnt zum Ferienstart: Mehr Verkehr Richtung Alpen, Österreich und Italien

Mit Beginn der Herbstferien in Bayern erwartet der ADAC Südbayern mehr Verkehr Richtung Alpen, Österreich und Norditalien. Besonders Freitag und Samstag könnten voll werden.

Fakten im Überblick

Zum Start der einwöchigen Herbstferien erwartet der ADAC Südbayern mehr Verkehr auf den wichtigen Reiserouten Richtung Süden.

Besonders staugefährdet sind unter anderem die A8 Richtung Salzburg, die A93 Richtung Kufstein und die A95/B2 Richtung Garmisch-Partenkirchen.

Zusätzliche Verzögerungen können durch Baustellen auf der Brennerroute, die Luegbrücke und Grenzkontrollen bei der Rückreise entstehen.

Mit dem Beginn der Herbstferien in Bayern dürfte es auf wichtigen Reiserouten Richtung Süden voller werden. Der ADAC Südbayern rechnet vor allem zum Ferienauftakt mit einem spürbar höheren Verkehrsaufkommen. Da die Ferien lediglich eine Woche dauern, erwartet der Automobilclub viele Tagesausflüge, Wochenendreisen und Kurzurlaube in die Alpen, nach Österreich und nach Norditalien.

Besonders der letzte Schultag und das erste Ferienwochenende könnten zu den verkehrsreichsten Tagen der bayerischen Herbstferien werden. Voraussetzung ist allerdings, dass das Wetter entsprechende Ausflüge und Kurzreisen zulässt. "Auch wenn die Herbstferien nicht an die Reisedynamik der Sommerferien heranreichen, müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer insbesondere auf den Hauptachsen Richtung Süden auf längere Fahrzeiten einstellen", sagt Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern.

Eine Entlastung könnte sich daraus ergeben, dass Bayern als letztes Bundesland in die Herbstferien startet. Überschneidungen mit Ferienzeiten anderer Bundesländer gibt es nach Angaben des ADAC deshalb nicht. Der Automobilclub erwartet daher zwar mehr Verkehr, aber keine außergewöhnlich großen Verkehrsbehinderungen.

Besonders staugefährdet sind die A7 zwischen Ulm und Füssen beziehungsweise Reutte, die A8 zwischen München und Salzburg sowie die A93 zwischen dem Inntaldreieck und Kufstein. Auch auf der A95 und B2 von München in Richtung Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald sowie auf der A99, der Ostumfahrung Münchens, müssen Reisende mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen.

Zusätzliche Verzögerungen können Baustellen verursachen. Das gilt insbesondere für Reisende, die über die Brennerroute nach Italien fahren. Dort können Baustellen auf italienischer Seite den Verkehr beeinträchtigen. Auch an der Luegbrücke sind aufgrund der geplanten einspurigen Verkehrsführung Staus möglich.

Wer nach dem Kurzurlaub nach Deutschland zurückkehrt, sollte außerdem zusätzliche Zeit für mögliche Grenzkontrollen einplanen. Damit können sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise unterschiedliche Faktoren für längere Fahrzeiten sorgen.

Der ADAC empfiehlt Reisenden deshalb, unmittelbar vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage zu prüfen und stark belastete Regionen gegebenenfalls weiträumig zu umfahren. Wer bei der Reisezeit flexibel ist, sollte nach Möglichkeit den Freitagnachmittag und den Samstag meiden.

Für Fahrten in die Alpen spielt zudem das Wetter eine wichtige Rolle. Der ADAC Südbayern empfiehlt, die Wetterentwicklung vor und während der Reise zu beobachten. Fahrzeuge sollten für Fahrten in die Berge außerdem mit Winterreifen ausgerüstet sein.

OZD/ADAC Südbayern

OZD-Kommentar - Eine Woche Ferien verändert das Reiseverhalten

Eine Woche Herbstferien ist kurz. Genau das beeinflusst auch die Verkehrsströme. Statt längerer Urlaubsreisen stehen Tagesausflüge, verlängerte Wochenenden und Kurztrips im Mittelpunkt.

Die Alpen liegen für viele Menschen in Bayern vergleichsweise nah. Österreich und Norditalien sind ebenfalls typische Ziele für einige freie Tage. Dadurch konzentriert sich ein erheblicher Teil des Reiseverkehrs auf wenige bekannte Nord-Süd-Verbindungen.

Der Vorteil in diesem Jahr: Bayern startet als letztes Bundesland in die Herbstferien. Große Überschneidungen mit dem Ferienverkehr anderer Bundesländer bleiben damit aus.

Wer zeitlich flexibel ist, kann dennoch versuchen, die klassischen Hauptreisezeiten zu vermeiden. Gerade am Freitagnachmittag treffen Berufs-, Wochenend- und Ferienverkehr aufeinander.

Diese Strecken gelten als besonders staugefährdet

A7 Ulm - Füssen/Reutte

A8 München - Salzburg

A93 Inntaldreieck - Kufstein

A95/B2 München - Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald

A99 Ostumfahrung München

Wo können zusätzliche Verzögerungen entstehen?

Auf dem Weg nach Italien können Baustellen entlang der Brennerroute für zusätzliche Behinderungen sorgen. Betroffen sind nach Angaben des ADAC sowohl Bereiche auf italienischer Seite als auch die Luegbrücke.

Dort kann die geplante Einspurigkeit zu Rückstaus führen.

Bei der Rückfahrt nach Deutschland sollten Reisende außerdem mögliche Wartezeiten durch Grenzkontrollen berücksichtigen.

Wann sollte man besser nicht fahren?

Der ADAC empfiehlt, nach Möglichkeit den Freitagnachmittag und den Samstag als Reisezeiten zu vermeiden.

Vor der Abfahrt sollten Reisende außerdem aktuelle Verkehrsmeldungen prüfen. Bei größeren Behinderungen kann eine weiträumige Umfahrung sinnvoll sein.

Was gilt für Fahrten in die Alpen?

Neben der Verkehrslage sollte insbesondere die Wetterentwicklung berücksichtigt werden. Wetterbedingungen können sich in höheren Lagen im Herbst schnell verändern.

Der ADAC Südbayern empfiehlt deshalb für Fahrten in die Berge eine entsprechende Vorbereitung und die Ausrüstung des Fahrzeugs mit Winterreifen.

OZD-Extra - Fünf Routen besonders im Blick

Wer zum Start der bayerischen Herbstferien Richtung Süden fährt, sollte vor allem fünf Verkehrsachsen beobachten.

Die A8 verbindet den Großraum München mit Salzburg und gehört zu den wichtigen Routen Richtung Österreich. Über die A93 geht es vom Inntaldreieck weiter in Richtung Kufstein.

Die A95 und B2 führen von München Richtung Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Auch die A7 Richtung Füssen und Reutte kann stärker belastet sein.

Hinzu kommt die A99 rund um München. Hier können sich unterschiedliche Verkehrsströme bündeln.

Für Italien-Reisende kommt anschließend die Brennerroute hinzu, auf der Baustellen und die Situation an der Luegbrücke zusätzliche Verzögerungen verursachen können.

Gewinnspiel

Welche Autobahn nennt der ADAC als besonders staugefährdete Verbindung zwischen München und Salzburg?

A: A3

B: A7

C: A8

D: A95

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild CANVA.