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Ein Abschied in Gold: Hockey-Frauen triumphieren in Prag

Die deutschen Hockey-Frauen setzen ihre Dominanz fort: Mit einem 5:2-Finalsieg gegen Gastgeber Tschechien sichern sie sich den dritten Hallen-EM-Titel in Folge – und schreiben Geschichte.

Die deutschen Hockey-Frauen haben erneut ihre Ausnahmestellung in Europa unter Beweis gestellt. Im Finale der Hallen-Europameisterschaft in Prag setzte sich das Team von Bundestrainer Erik Koppenhöfer mit 5:2 gegen Gastgeber Tschechien durch und machte damit den Titelhattrick perfekt.

Nach den Erfolgen 2022 und 2024 feierte die Auswahl des Deutscher Hockey-Bund bereits den dritten EM-Triumph in Serie und insgesamt das 18. EM-Gold. Die Treffer erzielten Philine Drumm, Charlotte Gerstenhöfer mit einem Doppelpack, Charlotte Hendrix sowie Kapitänin Fenja Poppe.

Besonders emotional war der Titel für Torhüterin Julia Sonntag, die ihr letztes Turnier im Nationaltrikot bestritt. „Das ist so ein geiles Gefühl“, sagte die 34-Jährige nach dem Abpfiff. Das Finalticket hatte sich Deutschland zuvor in einem dramatischen Shootout gegen Spanien gesichert. OZD 


OZD-Kommentar – Europas Maßstab im Hallenhockey
Diese Mannschaft kennt keinen Zweifel. Wenn es zählt, liefern die deutschen Hockey-Frauen – technisch, mental und taktisch. Drei Titel in Folge sind kein Zufall, sondern Ausdruck eines funktionierenden Systems. Während andere Nationen kommen und gehen, bleibt Deutschland der Maßstab. Dieser Titel ist nicht nur Gold wert, sondern ein klares Signal an Europa: Wer den Pokal will, muss an Deutschland vorbei.


Historischer Hintergrund
Deutschland ist die erfolgreichste Nation in der Geschichte der Hallen-Hockey-Europameisterschaften. Mit nun 18 Titeln haben die DHB-Frauen ihre Vormachtstellung weiter ausgebaut. Besonders bemerkenswert ist die Konstanz über mehrere Generationen hinweg, die durch kontinuierliche Nachwuchsarbeit und klare Spielphilosophie ermöglicht wurde.


Zukunftsprognose
Auch nach diesem Titel ist kein Leistungsabfall in Sicht. Der Umbruch verläuft kontrolliert, junge Spielerinnen rücken nach, während erfahrene Kräfte Stabilität geben. Deutschland bleibt auch künftig Topfavorit bei Hallen-Europameisterschaften – und blickt optimistisch auf kommende internationale Turniere.


Tabelle
Deutschland gewinnt die Hallen-EM vor Gastgeber Tschechien. Spanien und weitere Topnationen mussten sich im Turnierverlauf geschlagen geben. Die deutsche Auswahl bestätigt damit erneut ihre Führungsrolle im europäischen Hallenhockey.


Gewinnspiel
Quizfrage: Den wievielten EM-Titel gewannen die deutschen Hockey-Frauen insgesamt in Prag?
A) Den 15.
B) Den 16.
C) Den 17.
D) Den 18.

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Wissensblock

OZD-Analyse

Gründe für den Titelhattrick
– a) Hohe technische Qualität
– b) Mentale Stärke in K.o.-Spielen
– c) Eingespielte Teamstruktur

Finalverlauf
– a) Frühe Führung gibt Sicherheit
– b) Effiziente Chancenverwertung
– c) Abgeklärte Schlussphase

Bedeutung für den DHB
– a) Bestätigung der Nachwuchsarbeit
– b) Vorbildfunktion im Verband
– c) Stärkung der internationalen Stellung

Lernbox
Hallenhockey unterscheidet sich vom Feldhockey durch kleinere Spielfläche, Bande statt Seitenaus und schnellere Spielwechsel. Technik, Reaktionsfähigkeit und Präzision sind entscheidender als Ausdauer.

Mini-Infobox
– Hallen-Europameisterschaft in Prag
– 5:2-Finalsieg gegen Tschechien
– Dritter Titel in Folge
– Insgesamt 18. EM-Gold
– Abschiedsspiel für Julia Sonntag

OZD-Extra
Die deutschen Hockey-Frauen sind seit über sechs Jahren bei Hallen-Europameisterschaften ungeschlagen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.