Marvin Schwäbe ließ sich feiern, seine Mitspieler wussten genau, bei wem sie sich bedanken mussten. Der Torhüter des 1. FC Köln hielt beim 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg in der Nachspielzeit mit zwei herausragenden Paraden den immens wichtigen Sieg fest – und wurde zum gefeierten Retter.
„Was der in den letzten Jahren hier macht, ist schon Weltklasse“, sagte Torschütze Linton Maina, der Köln mit einer starken Einzelaktion in der 29. Minute in Führung gebracht hatte. „Er hält uns zusammen – nicht nur auf dem Platz mit seinen Paraden, sondern auch neben dem Platz. Wir sind sehr froh, dass er unsere Nummer eins ist.“
Bis in die Nachspielzeit hinein war Marvin Schwäbe nahezu beschäftigungslos geblieben. Doch als es darauf ankam, war der 30-Jährige da: Erst entschärfte er einen gefährlichen Abschluss von Kento Shiogai (90.+2), dann rettete er spektakulär gegen Adam Daghim (90.+5). Zwei Aktionen, die den Befreiungsschlag im Abstiegskampf absicherten.
Der gefeierte Keeper selbst blieb gewohnt nüchtern. „Am Ende ist es mein Job“, sagte Schwäbe nach dem Spiel. Auf die Frage nach einer möglichen Einladung zur Nationalmannschaft zeigte er sich realistisch. Einen Anruf von Julian Nagelsmann habe es bislang nicht gegeben. „Die Nationalmannschaft ist im Moment schon ein Stück weit weg. Es gibt viele Torhüter, die aktuell ein Stück weit vor mir sind“, sagte Schwäbe – ohne Bitterkeit, aber mit Bodenhaftung.
Mit dem zweiten Heimsieg in Serie verschaffte sich Köln im Abstiegskampf etwas Luft. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nun acht Punkte. Für Wolfsburg hingegen spitzt sich die Lage weiter zu.
OZD
OZD-Kommentar – Der stille GarantMarvin Schwäbe schreit nicht, er fordert keine Schlagzeilen – er liefert. Genau das macht ihn so wertvoll. In einer Mannschaft, die ums Überleben kämpft, ist ein Torhüter wie er unbezahlbar. Köln weiß: Ohne Schwäbe sähe die Tabelle anders aus. Und vielleicht sollte auch der Bundestrainer genauer hinschauen.
Historischer HintergrundDer 1. FC Köln hat in schwierigen Phasen seiner Geschichte immer wieder von starken Torhütern profitiert. Marvin Schwäbe reiht sich in diese Tradition ein. Seit Jahren gehört er zu den konstantesten Leistungsträgern des Klubs – oft unterschätzt, selten fehlerhaft, regelmäßig spielentscheidend.
ZukunftsprognoseBleibt Schwäbe gesund und in dieser Form, hat Köln realistische Chancen, den Klassenerhalt frühzeitig abzusichern. Langfristig dürfte auch das Thema Nationalmannschaft wieder aufkommen – spätestens dann, wenn Konstanz höher bewertet wird als große Namen.
Gewinnspiel
Wer hielt in der Nachspielzeit mit zwei Paraden den Sieg für den 1. FC Köln fest?
A) Timo Horn
B) Marvin Schwäbe
C) Manuel Riemann
D) Kevin Müller
Jetzt abonnieren und teilnehmen:
https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen
– Köln gewinnt 1:0 gegen Wolfsburg
– Schwäbe mit zwei Paraden in der Nachspielzeit
– Maina erzielt das Siegtor
– Acht Punkte Vorsprung auf Relegation
– Keeper als Matchwinner
1. Schwäbes Leistung
a) Lange beschäftigungslos
b) Hochkonzentriert in der Schlussphase
c) Spielentscheidend
2. Bedeutung für den FC
a) Stabilität im Abstiegskampf
b) Führungspersönlichkeit
c) Psychologischer Faktor
3. Nationale Perspektive
a) Konstante Leistungen
b) Große Konkurrenz
c) Außenseiterchance bleibt
Marvin Schwäbe ist deutscher Fußballtorhüter und seit mehreren Jahren Stammkeeper des 1. FC Köln. Er gilt als reaktionsschnell, ruhig und mental stark – besonders in Drucksituationen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.
OZD-Extras
Schwäbe entschied das Spiel mit seinen ersten echten Prüfungen – in der 92. und 95. Minute.