Deutschlands Handball-Nationalmannschaft hat mit einem emotionalen Kraftakt das Finale der Europameisterschaft erreicht. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason setzte sich im Halbfinale gegen Kroatien mit 31:28 (17:15) durch und steht erstmals seit Jahren wieder im Endspiel eines großen Turniers.
Vor hitziger Kulisse begann die Partie nervös. Kroatien versuchte früh, mit Härte und Lautstärke die Kontrolle zu übernehmen. Deutschland brauchte Minuten, um Stabilität zu finden, gewann dann aber über die Defensive Zugriff auf das Spiel. Torhüter Andreas Wolff wurde früh zum Faktor, entschärfte mehrere freie Würfe und gab seinem Team Sicherheit.
Im Angriff übernahm Juri Knorr Verantwortung, führte Regie und brachte Deutschland in Führung. Kurz vor der Pause verschaffte sich das DHB-Team mit dem 17:15 ein wichtiges Polster – knapp, aber verdient.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Kroatien kam mehrfach heran, profitierte von Fehlern und Zeitstrafen, doch Deutschland brach nicht ein. Die Abwehr hielt dagegen, angeführt von Justus Fischer, der mit mehreren Blocks – darunter ein spektakulärer Dreifach-Block in einer entscheidenden Phase – zum emotionalen Gesicht des Spiels wurde.
In der Schlussphase blieb das Spiel offen. Kroatien warf alles nach vorne, doch Deutschland antwortete mit Ruhe, Konsequenz und erneut Wolff im Tor. Jeder Treffer wurde gefeiert, jede Parade frenetisch bejubelt. Mit dem 31:28 setzte das DHB-Team schließlich den Schlusspunkt unter ein Halbfinale, das an Intensität kaum zu überbieten war.
Der Abpfiff löste grenzenlosen Jubel aus. Spieler fielen sich in die Arme, die Bank explodierte, Gislason ballte die Fäuste. Deutschland steht im Finale – gegen Dänemark, den Gastgeber und Topfavoriten.
OZD
OZD-Kommentar – Dieser Sieg ist ein VersprechenDieses Halbfinale war kein Zufall. Es war das Ergebnis von Mut, Disziplin und mentaler Reife. Deutschland hat Kroatien nicht nur geschlagen – es hat standgehalten, als das Spiel zu kippen drohte. Wer solche Abende gewinnt, darf vom Titel sprechen. Und genau das tut diese Mannschaft jetzt – völlig zurecht.
Historischer HintergrundDeutschland gehörte über Jahrzehnte zur Weltspitze des Handballs, verpasste zuletzt jedoch häufig die entscheidenden Spiele. Der letzte große Finaleinzug lag mehrere Jahre zurück. Das aktuelle Team verbindet erstmals wieder defensive Stabilität mit spielerischer Kreativität und mentaler Geschlossenheit.
ZukunftsprognoseIm Finale gegen Dänemark wartet die größtmögliche Herausforderung. Doch nach diesem Halbfinale ist klar: Deutschland kann mithalten. Gelingt es, die Defensive erneut auf diesem Niveau zu stabilisieren und das Tempo zu kontrollieren, ist auch der Titel kein unrealistisches Ziel mehr.

Mit welchem Ergebnis gewann Deutschland das Halbfinale gegen Kroatien?
A) 29:27
B) 30:29
C) 31:28
D) 32:30
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– EM-Halbfinale
– Deutschland schlägt Kroatien 31:28
– Pausenstand 17:15
– Finale gegen Dänemark
– Wolff und Fischer überragend
1. Schlüssel zum Sieg
a) Torhüterleistung
b) Defensive Stabilität
c) Nervenstärke in der Schlussphase
2. Kroatiens Problemzonen
a) Hoher Kraftverschleiß
b) Fehlende Konstanz
c) Probleme gegen deutsche Abwehr
3. Bedeutung des Finaleinzugs
a) Mentaler Durchbruch
b) Rückkehr zur europäischen Spitze
c) Titelchance gegen Gastgeber
Die Handball-Europameisterschaft ist eines der bedeutendsten Turniere im internationalen Handball. Sie findet alle zwei Jahre statt und gilt als sportlich besonders anspruchsvoll, da viele der weltbesten Teams aus Europa stammen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild OZD.
OZD-Extras
Deutschland gewann erstmals seit Jahren ein EM-Halbfinale gegen einen Top-Favoriten.