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Nerven aus Stahl in der Wüste – Schott krönt sich in Bahrain

Zwei Stechen, maximale Spannung und ein kühler Kopf: Freddy Schott feiert in Bahrain den größten Erfolg seiner Karriere – und katapultiert sich in neue Sphären.

Freddy Schott hat es geschafft. Der 24 Jahre alte Golfprofi aus Düsseldorf hat in Bahrain seinen ersten Turniersieg auf der DP World Tour gefeiert – und das auf dramatische Weise. Nach vier Runden und einem doppelten Stechen setzte sich Schott gegen den US-Amerikaner Patrick Reed sowie den Schotten Calum Hill durch und sicherte sich ein Preisgeld von 467.000 Dollar.

Nach 72 Löchern hatten alle drei Spieler mit jeweils 17 Schlägen unter Par gleichauf gelegen. Im ersten Stechen schied zunächst Reed aus, im zweiten behielt Schott auch gegen Hill die Nerven – und verwandelte seine Chance auf den größten Triumph seiner bisherigen Laufbahn.

„Ich habe das Gefühl, dass ich nun auf der Tour angekommen bin. Ich habe den Sieg noch gar nicht realisiert und weiß nicht, was hier gerade passiert“, sagte Schott nach dem Turnier. Die Erleichterung, aber auch das Staunen waren spürbar – schließlich war es bereits sein 91. Start auf der DP World Tour, ehe es endlich klappte.

Der Weg zum Titel hätte auch kürzer sein können. „Ich hätte es auch auf dem normalen Weg gewinnen können, das wäre auch in Ordnung gewesen“, erklärte Schott. „Aber es auf diese Weise zu machen, fühlt sich noch besonderer an.“ Ein Satz, der zeigt, wie sehr dieser Erfolg auch emotional trägt.

Der Sieg hat unmittelbare Folgen: In der Weltrangliste macht Schott einen riesigen Sprung und verbessert sich von Rang 436 unter die Top 200. Ein Durchbruch, der Türen öffnet – sportlich wie mental.

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OZD-Kommentar – Dieser Sieg verändert alles

Das war mehr als nur ein Turniersieg. Schott hat gezeigt, dass er nicht nur mithalten, sondern entscheiden kann. Doppeltes Stechen, international besetztes Feld, maximaler Druck – und der Deutsche bleibt cool. Wer so gewinnt, gehört auf diese Tour. Jetzt beginnt eine neue Phase seiner Karriere.

Historischer Hintergrund

Deutsche Siege auf der DP World Tour sind seltene Ausrufezeichen. In den vergangenen Jahren kämpften viele deutsche Profis um Konstanz, doch echte Durchbrüche blieben die Ausnahme. Schotts Erfolg reiht sich in jene wenigen Momente ein, in denen deutscher Golfsport international sichtbar wird.

Zukunftsprognose

Mit dem Sprung in die Top 200 der Weltrangliste verbessert sich Schotts Startrecht bei hochklassigen Turnieren deutlich. Bleibt er stabil, sind weitere Podestplätze realistisch. Der Sieg in Bahrain könnte sich als Initialzündung für eine langfristige Etablierung auf der Tour erweisen.


Gewinnspiel

Wie viele Spieler lagen nach 72 Löchern schlaggleich an der Spitze?

A) Zwei
B) Drei
C) Vier
D) Fünf

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Mini-Infobox

– Turnier: Bahrain (DP World Tour)
– Sieger: Freddy Schott
– Ergebnis: −17 Par
– Entscheidung: Doppeltes Stechen
– Weltrangliste: Sprung von 436 in die Top 200

OZD-Analyse

1. Mentale Stärke
a) Nervenstärke im Stechen
b) Ruhe gegen namhafte Konkurrenz
c) Selbstvertrauen für kommende Turniere

2. Sportliche Bedeutung
a) Erster Toursieg
b) Hoher Weltranglisten-Sprung
c) Verbesserte Startrechte

3. Signalwirkung
a) Deutscher Golfsport international präsent
b) Durchbruch nach langer Anlaufzeit
c) Neue Rolle als ernstzunehmender Konkurrent

Wer ist Freddy Schott?

Freddy Schott ist ein deutscher Golfprofi aus Düsseldorf. Er spielt seit mehreren Jahren auf der DP World Tour und gilt als technisch starker, geduldiger Spieler. Der Sieg in Bahrain ist der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.

OZD-Extras

Mit 24 Jahren gehört Schott zu den jüngsten deutschen Turniersiegern der vergangenen Jahre auf der DP World Tour.