Zwei Siege, viele Erkenntnisse – aber noch keine finalen Antworten: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich nach den Erfolgen gegen die Schweiz (4:3) und Ghana (2:1) zwar ein erstes Bild gemacht, doch sein endgültiger WM-Kader bleibt bis zur Nominierung am 12. Mai ein gut gehütetes Geheimnis.
Fest steht: Einige Positionen sind bereits entschieden.
Im Tor sind Oliver Baumann und Alexander Nübel gesetzt. Dahinter kämpfen Jonas Urbig und Finn Dahmen um den dritten Platz. Für Marc-André ter Stegen hingegen scheint die WM nach erneuter Verletzung kaum noch realistisch.
Auch in der Abwehr gibt es klare Favoriten.
Kapitän Joshua Kimmich sowie Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, Antonio Rüdiger und David Raum gelten als gesetzt. Dahinter kämpfen mehrere Spieler um die letzten Plätze – ein offenes Rennen mit vielen Fragezeichen.
Im Mittelfeld kristallisiert sich eine Achse heraus.
Aleksandar Pavlovic hat sich als Stammspieler etabliert, an seiner Seite wird Leon Goretzka als logische Ergänzung gesehen. Alternativen wie Pascal Groß oder Anton Stach bleiben im Rennen.
In der Offensive ist die Situation komplexer.
Während Spieler wie Florian Wirtz, Kai Havertz und Serge Gnabry ihren Platz sicher haben, sorgt die Verletzung von Jamal Musiala für Unsicherheit. „Er soll erstmal fit werden“, betonte Nagelsmann.
Besonders spannend ist der Konkurrenzkampf auf den Flügeln.
Jungstar Lennart Karl hat sich mit starken Leistungen nach vorne gespielt und gilt aktuell als einer der Gewinner. Spieler wie Jamie Leweling oder Chris Führich müssen dagegen weiter kämpfen.
Auch im Sturm bleibt vieles offen.
Zwischen Spielern wie Deniz Undav, Nick Woltemade und weiteren Kandidaten entscheidet letztlich die Form der kommenden Wochen.
Nagelsmann lässt bewusst alles offen.
Denn seine Botschaft ist klar:
Leistung zählt – bis zum letzten Moment.
OZD
OZD-Kommentar – Nagelsmann spielt auf Risiko
Julian Nagelsmann hält sich alle Optionen offen – und genau das ist Chance und Risiko zugleich. Der Konkurrenzkampf ist hoch, doch zu viele offene Fragen kurz vor der WM können auch Unsicherheit erzeugen. Die größte Baustelle bleibt die Offensive rund um Jamal Musiala. Wenn er nicht rechtzeitig fit wird, fehlt der DFB-Elf ein Schlüsselspieler. Der Kader steht – aber er ist noch nicht stabil.
Historischer Hintergrund
Die Germany national football team setzte bei erfolgreichen Turnieren häufig auf eine klare Stammelf. Gleichzeitig sorgten späte Entscheidungen über Kaderplätze immer wieder für Überraschungen und neue Impulse.
Zukunftsprognose
Bis zur WM in den USA, Mexiko und Kanada wird sich der Konkurrenzkampf weiter zuspitzen. Besonders junge Spieler wie Lennart Karl könnten noch für Überraschungen sorgen.

Gewinnspiel
Frage: Wann wird Nagelsmann seinen WM-Kader bekannt geben?
A) 1. Mai
B) 12. Mai
C) 1. Juni
D) 10. Juni
Zum Mitmachen:
https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen
Mini-Infobox
Trainer: Julian Nagelsmann
Thema: WM-Kader
Nominierung: 12. Mai
Turnier: WM 2026
Konkurrenz: hoch
OZD-Analyse
Kaderstruktur klar erkennbar.
– viele gesetzte Spieler.
– stabile Achse.
Offene Baustellen.
– a) Offensive.
– b) Verletzungen.
– c) Formfragen.
Konkurrenzkampf intensiv.
– a) junge Talente.
– b) erfahrene Spieler.
– c) letzte Chancen.
Wer ist Julian Nagelsmann?
Julian Nagelsmann ist Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft und verantwortlich für die Kaderzusammenstellung zur WM.
Was ist die Fußball-Weltmeisterschaft?
Die FIFA World Cup ist das wichtigste Turnier im internationalen Fußball und findet 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt.
OZD-Extras
Mit Lennart Karl könnte erstmals seit Jahren wieder ein Teenager eine wichtige Rolle im DFB-Team bei einer WM spielen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.