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Emotionaler Triumph bei der Vuelta: Norwegens Radprofis siegen am Todestag von König Harald

Am Tag des Todes von König Harald V. feiern Norwegens Radprofis einen bewegenden Doppelsieg bei der Vuelta. Tadej Pogacar bleibt auf Titelkurs.

Fakten im Überblick

Anders Leknessund gewinnt die siebte Etappe der Vuelta vor seinem Landsmann Tobias Halland Johannessen.

Beide Fahrer des Teams Uno-X Mobility tragen Trauerflor für den verstorbenen König Harald V.

Tadej Pogacar baut seine Führung im Gesamtklassement weiter aus.


Die siebte Etappe der Vuelta a España wurde zu einem der emotionalsten Momente der diesjährigen Spanien-Rundfahrt. Am Tag des Todes von Norwegens König Harald V. feierten die beiden norwegischen Profis Anders Leknessund und Tobias Halland Johannessen einen bewegenden Doppelsieg für das Team Uno-X Mobility.

Mit schwarzem Trauerflor am Arm setzte sich Anders Leknessund nach 149,8 Kilometern an der ersten Bergankunft der 81. Vuelta im Skigebiet Aramón Valdelinares als Ausreißer durch. Der 27-Jährige erreichte das Ziel 34 Sekunden vor seinem Teamkollegen Tobias Halland Johannessen und feierte damit den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere.

Für Uno-X Mobility ist der Doppelsieg ein weiterer Meilenstein in einer außergewöhnlichen Saison. Bereits bei der Tour de France hatte das norwegische Team für Schlagzeilen gesorgt, als Torstein Træen das Gelbe Trikot eroberte und zwei Tage lang trug.

Den dritten Platz belegte der Niederländer Wout van Aert mit 47 Sekunden Rückstand.

Im Kampf um den Gesamtsieg setzte Tadej Pogacar erneut ein Ausrufezeichen. Der slowenische Superstar verschärfte wenige Kilometer vor dem Ziel das Tempo und distanzierte seine wichtigsten Konkurrenten. Dem spanischen Gesamtzweiten Enric Mas nahm Pogacar weitere 16 Sekunden ab.

Mit seinem vierten starken Auftritt innerhalb weniger Tage baute der Tour-de-France-Sieger seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf nunmehr 3:50 Minuten aus. Pogacar verfolgt bei der diesjährigen Vuelta ein historisches Ziel: Mit einem Gesamtsieg würde er auch die Spanien-Rundfahrt gewinnen und seine Sammlung der drei großen Landesrundfahrten komplettieren.

Auf Rang drei der Gesamtwertung liegt weiterhin Primoz Roglic vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe. Der Slowene verlor auf der Bergetappe weitere 29 Sekunden auf seinen Landsmann und Rivalen. Der deutsche Hoffnungsträger Marco Brenner musste dagegen einen deutlichen Rückschlag hinnehmen und fiel im Klassement zurück.

Die Vuelta hatte bereits zu Wochenbeginn mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Die ursprünglich geplante erste Bergankunft musste nach einem schweren Hagelsturm abgesagt werden. Nun gelang den Organisatoren eine eindrucksvolle Rückkehr in den Hochgebirgsrhythmus.

Auf der achten Etappe an der Mittelmeerküste zwischen Pucol und Xeraco warten zunächst flache Abschnitte. Erst rund 30 Kilometer vor dem Ziel fordert der Puerto de Barx die Fahrer. Dort könnte Tadej Pogacar erneut versuchen, seine Konkurrenz weiter unter Druck zu setzen.

Die 81. Vuelta endet am 13. September in Granada. Wenige Wochen später richtet sich der Blick bereits auf die Straßen-Weltmeisterschaft, bei der Pogacar seinen dritten WM-Titel in Folge anstrebt.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Ein Sieg, der weit über den Sport hinausgeht

Sport schreibt manchmal Geschichten, die weit emotionaler sind als jeder Medaillenspiegel. Der norwegische Doppelsieg am Todestag von König Harald V. wird für viele Menschen in Norwegen unvergesslich bleiben. Gleichzeitig zeigt Tadej Pogacar einmal mehr, dass er derzeit das Maß aller Dinge im internationalen Radsport ist. Die Vuelta entwickelt sich zunehmend zu einer Bühne außergewöhnlicher sportlicher und emotionaler Momente.

Historischer Hintergrund

Die Vuelta a España gehört neben der Tour de France und dem Giro d'Italia zu den drei großen Landesrundfahrten des internationalen Radsports. Norwegische Teams und Fahrer haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich an die Weltspitze herangearbeitet. Uno-X Mobility gilt als Vorreiter dieser Entwicklung und hat den norwegischen Radsport international etabliert.

Zukunftsprognose

Tadej Pogacar geht mit einem komfortablen Vorsprung in die kommenden Etappen und bleibt klarer Favorit auf den Gesamtsieg. Sollte ihm der Triumph gelingen, hätte er alle drei Grand Tours gewonnen und seine Ausnahmestellung weiter gefestigt. Wirtschaftlich profitiert der Radsport von der wachsenden internationalen Aufmerksamkeit. Sponsoren, Fahrradhersteller und Ausrüster dürften von den Erfolgen der Topfahrer und Teams weiterhin profitieren.

Erklärungen

Wer ist Anders Leknessund?

Anders Leknessund ist ein norwegischer Radprofi und fährt für das Team Uno-X Mobility. Mit seinem Etappensieg bei der Vuelta feierte er den bislang größten Erfolg seiner Karriere.

Was ist die Vuelta a España?

Die Vuelta a España ist neben der Tour de France und dem Giro d'Italia eine der drei großen Rundfahrten des Profi-Radsports. Sie findet jährlich in Spanien statt und zählt zu den prestigeträchtigsten Wettbewerben der Welt.

OZD-Extras

Das Team Uno-X Mobility ist das erste vollständig norwegisch geprägte Profiteam, das sich dauerhaft in der Weltspitze etabliert hat. Der emotionale Doppelsieg am Tag des Todes von König Harald V. dürfte einen besonderen Platz in der norwegischen Sportgeschichte einnehmen.

Gewinnspiel

Welcher norwegische Fahrer gewann die siebte Etappe der Vuelta?

A) Tobias Halland Johannessen
B) Anders Leknessund
C) Torstein Træen
D) Jonas Abrahamsen

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.