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Historischer Vorstoß: Kanada öffnet sich für „assoziierte“ EU-Mitgliedschaft

Kanada und die EU planen eine außergewöhnlich enge Partnerschaft. Premier Mark Carney begrüßt den Vorstoß aus Brüssel – Washington reagiert gereizt.

Fakten im Überblick

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schlägt Kanada als erstes "assoziiertes" Mitglied der Europäischen Union vor.

Kanadas Premierminister Mark Carney begrüßt eine engere strategische Verbindung mit der EU, ohne sich auf die genaue Bezeichnung des künftigen Modells festzulegen.

Kanada und die EU wollen unter anderem bei Verteidigung, kritischen Rohstoffen, Energie, Künstlicher Intelligenz und Raumfahrt enger zusammenarbeiten.

Europa und Kanada rücken politisch, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch so eng zusammen wie seit Jahrzehnten nicht. Der kanadische Premierminister Mark Carney hat bei einer Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg den Vorstoß für eine außergewöhnlich weitreichende Partnerschaft zwischen Kanada und der Europäischen Union begrüßt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Vortag einen bemerkenswerten Vorschlag gemacht: Kanada könnte zum ersten "assoziierten" Mitglied der Europäischen Union werden.

"Kanada begrüßt dieses Bestreben", sagte Carney vor den Abgeordneten.

Wie ein solcher Status konkret aussehen könnte, ist allerdings noch offen.

Eine "assoziierte Mitgliedschaft" Kanadas wäre keine klassische EU-Mitgliedschaft wie die Deutschlands, Frankreichs, Italiens oder Polens. Bislang existiert dieser Status in der vorgeschlagenen Form nicht als etablierte Mitgliedschaftskategorie der Europäischen Union.

Genau deshalb besitzt die Initiative eine weitreichende politische Bedeutung.

Sie könnte eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen der EU und demokratischen Partnerstaaten außerhalb Europas schaffen.

Carney stellte in Straßburg vor allem die gemeinsamen politischen und gesellschaftlichen Grundlagen heraus.

Die Beziehung zwischen Kanada und Europa könne nicht allein an Handel und wirtschaftlichem Wohlstand gemessen werden.

"Wir sind verbunden durch eine Wahlverwandtschaft, bewusst gewählt, immer wieder erneuert und deswegen umso stärker", sagte der kanadische Regierungschef.

Dann formulierte Carney seine Botschaft an Europa noch deutlicher.

"Wir sind keine Schönwetterverbündeten."

Kanada und Europa stünden für gemeinsame Werte, "für die wir immer gekämpft haben".

Beide Seiten seien jeweils stark, sagte Carney, "gemeinsam sind wir stärker".

Hinter diesen Worten steckt ein geopolitischer Wandel.

Kanada und die Europäische Union wollen ihre wirtschaftliche und strategische Abhängigkeit von einzelnen Partnern reduzieren und gleichzeitig ihre eigene Widerstandsfähigkeit erhöhen.

Carney schlug deshalb "eine enge Zusammenarbeit über das gesamte Spektrum strategischer Fähigkeiten hinweg" vor.

Die Liste ist umfangreich.

Kanada und die EU wollen ihre Kooperation bei kritischen Mineralien, Verteidigungsindustrie, Künstlicher Intelligenz, Energiesicherheit und Raumfahrt vertiefen.

Hinzu kommen digitale Technologien, Lieferketten und wirtschaftliche Sicherheit.

Gerade bei kritischen Rohstoffen ergänzen sich beide Seiten.

Kanada verfügt über erhebliche Vorkommen verschiedener Rohstoffe, die für Batterien, Halbleiter, Energietechnik und Verteidigungsindustrie benötigt werden.

Europa wiederum versucht seit Jahren, seine Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern zu reduzieren.

Auch beim Thema Energie könnte Kanada eine größere Rolle spielen.

Das nordamerikanische Land verfügt über große Energieressourcen und positioniert sich unter anderem als möglicher Lieferant von Flüssigerdgas und Wasserstoff.

Im Verteidigungsbereich soll die industrielle Zusammenarbeit ebenfalls ausgebaut werden.

Von der Leyen hatte in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union angekündigt, die europäischen und kanadischen Verteidigungsindustrien stärker miteinander zu verbinden.

Auch die Arktis soll zu einem wichtigen gemeinsamen Projekt werden.

Der Hintergrund ist geopolitisch.

Die Bedeutung der Arktis wächst durch Sicherheitsfragen, Rohstoffvorkommen, neue Verkehrswege und die strategischen Interessen Russlands, der USA, Kanadas und europäischer Staaten.

Kanada und die Europäische Union arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen.

Eine zentrale wirtschaftliche Grundlage ist das Handelsabkommen CETA.

Nach Angaben der EU-Kommission ist der Warenhandel zwischen Kanada und der Europäischen Union seit Inkrafttreten des Abkommens erheblich gewachsen.

Doch der neue Vorstoß geht weit über Handel hinaus.

Von der Leyen will nach eigener Aussage die Beziehungen zu Kanada "auf das höchstmögliche Niveau bringen".

Sie kündigte eine "Alliance for the Future" an.

Diese Allianz soll einen gemeinsamen Raum für Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit schaffen.

Neben Verteidigung und Rohstoffen sollen intelligente Produktion, Batterien, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Cybersicherheit und Energie dazugehören.

Die politische Annäherung findet gleichzeitig vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten statt.

Die Handels- und Außenpolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat das Verhältnis zwischen Washington und Ottawa belastet.

Zuletzt verschärften neue Handelsbeschränkungen und gegenseitige Maßnahmen den Konflikt.

Trump reagierte auch auf die Idee einer engeren Verbindung zwischen Kanada und der EU mit Kritik und drohte mit weiteren Handelsmaßnahmen.

Carney erwähnte Trump in seiner Straßburger Rede nicht direkt.

Seine Botschaft war dennoch deutlich.

Der kanadische Premier nannte "den Einsatz des Handels als Waffe" als eine Herausforderung für offene Gesellschaften.

Gleichzeitig betonte er, eine engere Allianz zwischen Kanada und Europa richte sich nicht gegen andere Staaten.

"Ich schlage keinen dritten Block vor, um eine rivalisierende Großmacht zu werden", sagte Carney.

Stattdessen gehe es um Widerstandsfähigkeit.

Niemand solle "unsere offenen Märkte kontrollieren, unsere Souveränität beeinträchtigen, unsere territoriale Integrität bedrohen oder unsere Freiheiten, unsere Demokratien, unsere Rechtsstaatlichkeit untergraben" können.

Carney beschrieb eine engere kanadisch-europäische Allianz deshalb als mögliches "Leuchtfeuer für andere Demokratien".

Die Idee könnte damit weit über Kanada hinausreichen.

Denn wenn die Europäische Union tatsächlich einen neuen Status für besonders eng verbundene demokratische Partner entwickelt, könnte daraus langfristig ein zusätzliches Modell europäischer Außenpolitik entstehen.

Von einer fertigen Konstruktion ist Brüssel allerdings noch weit entfernt.

Bislang ist weder festgelegt, welche Rechte Kanada als "assoziiertes Mitglied" erhalten würde, noch welche Verpflichtungen damit verbunden wären.

Offen ist beispielsweise, welchen Zugang Kanada zum europäischen Binnenmarkt, zu EU-Programmen, gemeinsamen Verteidigungsprojekten oder politischen Entscheidungsprozessen erhalten könnte.

Auch die EU-Mitgliedstaaten müssten bei einer weitreichenden institutionellen Neuordnung eine entscheidende Rolle spielen.

Carney selbst legt deshalb großen Wert auf den Inhalt einer Vereinbarung und weniger auf deren Namen.

Kanada strebt keine klassische Mitgliedschaft in der Europäischen Union an.

Das Land bleibt nordamerikanisch, gehört der NATO, der G7 und anderen internationalen Organisationen an und besitzt besonders enge wirtschaftliche Verbindungen zu den USA.

Doch Ottawa will seine internationalen Partnerschaften breiter aufstellen.

Die Rede in Straßburg markiert dafür einen symbolischen Moment.

Ein kanadischer Regierungschef spricht vor dem Europäischen Parlament und erklärt Europa, dass beide Seiten nicht nur Handelspartner, sondern strategische Verbündete sein sollen.

Aus dem bestehenden CETA-Abkommen könnte damit etwas wesentlich Größeres entstehen.

Ob es am Ende tatsächlich "assoziierte Mitgliedschaft", "Alliance for the Future" oder anders heißen wird, ist offen.

Klar ist jedoch: Zwischen Ottawa, Brüssel und Straßburg wird gerade über eine Partnerschaft gesprochen, die das Verhältnis zwischen Kanada und Europa grundlegend verändern könnte.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Eine neue Partnerschaft braucht klare Regeln

Der Vorschlag einer "assoziierten" EU-Mitgliedschaft Kanadas ist politisch weitreichend, institutionell aber bislang noch unscharf.

Genau diese beiden Ebenen müssen getrennt werden.

Auf der politischen Ebene gibt es zahlreiche bereits bestehende Gemeinsamkeiten. Kanada und die EU arbeiten bei Handel, Sicherheit, Ukraine-Unterstützung, Rohstoffen, Klima und internationalen Institutionen zusammen.

Auf der institutionellen Ebene ist dagegen noch nahezu alles zu klären.

Welche Rechte hätte ein assoziiertes Mitglied? Welche europäischen Regeln müsste Kanada übernehmen? Gäbe es Zugang zu Teilen des Binnenmarktes? Könnte Ottawa an bestimmten EU-Programmen oder Beratungen teilnehmen? Und wo verliefe die klare Grenze zur regulären Mitgliedschaft?

Solche Fragen sind keine Formalitäten. Sie entscheiden darüber, ob aus einer politischen Idee ein tragfähiges Modell werden kann.

Auch die Reaktion der Vereinigten Staaten gehört zur Lage, darf aber nicht zum alleinigen Maßstab der europäischen und kanadischen Entscheidungen werden. Staaten und internationale Organisationen entscheiden grundsätzlich selbst über ihre Partnerschaften.

Gleichzeitig bleiben die USA für Kanada und Europa ein zentraler Wirtschafts- und Sicherheitspartner. Eine engere EU-Kanada-Verbindung verändert diese Realität nicht automatisch.

Die realistische Prognose: Kurzfristig dürfte es eher um konkrete Abkommen bei Verteidigung, Rohstoffen, Energie und Technologie gehen als um einen vollständig ausgearbeiteten neuen Mitgliedschaftsstatus. Ob daraus später tatsächlich eine formelle "assoziierte Mitgliedschaft" entsteht, hängt von Verhandlungen zwischen Kanada, der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten ab.

Historischer Hintergrund

Kanada und Europa verbindet eine lange politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Geschichte.

Kanada kämpfte in beiden Weltkriegen an der Seite europäischer Verbündeter und gehört seit der Gründung 1949 der NATO an.

Auch wirtschaftlich sind die Beziehungen eng.

Ein entscheidender Schritt war das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA zwischen Kanada und der Europäischen Union.

Das Abkommen wird seit 2017 in großen Teilen vorläufig angewendet und erleichtert den Handel auf beiden Seiten des Atlantiks.

Die Beziehungen gewannen in den vergangenen Jahren zusätzlich an strategischer Bedeutung.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine rückte Fragen der Verteidigung, Energieversorgung und Rohstoffsicherheit stärker in den Mittelpunkt.

Gleichzeitig verschärfte sich der internationale Wettbewerb um Halbleiter, Batterierohstoffe, Künstliche Intelligenz und kritische Mineralien.

Kanada besitzt in vielen dieser Bereiche Ressourcen, Technologien und industrielle Fähigkeiten, die für Europa interessant sind.

Umgekehrt bietet die Europäische Union Kanada einen großen Absatzmarkt und einen Partner für die Diversifizierung seiner internationalen Wirtschaftsbeziehungen.

Die 2026 diskutierte "assoziierte Mitgliedschaft" würde allerdings über die bisherigen Kooperationsmodelle hinausgehen.

Ein fertiges rechtliches Modell dafür existiert bislang nicht.

Zukunftsprognose

Politisch könnten Kanada und die Europäische Union ihre Zusammenarbeit zunächst über einzelne Abkommen und gemeinsame Programme vertiefen.

Besonders wahrscheinlich sind weitere Schritte bei Verteidigungsindustrie, kritischen Rohstoffen, Energie, Arktis, Künstlicher Intelligenz und wirtschaftlicher Sicherheit.

Wirtschaftlich könnte eine engere Verbindung neue Investitionen auf beiden Seiten des Atlantiks begünstigen.

Kanadische Rohstoffunternehmen könnten leichter europäische Abnehmer erreichen, während europäische Industrieunternehmen stärker in kanadische Lieferketten investieren könnten.

Für die Verteidigungsindustrie wären gemeinsame Beschaffung, Produktionspartnerschaften und abgestimmte Lieferketten von besonderem Interesse.

Auch Unternehmen aus den Bereichen Batterien, Wasserstoff, LNG, Bergbau, KI, Raumfahrt und Cybersicherheit könnten von konkreten Kooperationsprogrammen profitieren.

Für Aktienmärkte wären Auswirkungen stark davon abhängig, welche Projekte tatsächlich vereinbart werden. Eine pauschale positive oder negative Wirkung auf europäische oder kanadische Aktien lässt sich aus dem politischen Vorschlag nicht ableiten.

Bei Rohstoffen könnten insbesondere Lithium, Nickel, Kobalt, Kupfer und weitere kritische Mineralien stärker in den Fokus europäisch-kanadischer Lieferketten geraten.

Beim Euro und beim kanadischen Dollar sind allein durch die Ankündigung einer engeren Partnerschaft keine verlässlichen dauerhaften Effekte abzuleiten.

International könnte das Modell besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Sollte die EU erstmals einen institutionalisierten Status unterhalb einer Vollmitgliedschaft, aber deutlich oberhalb einer normalen Partnerschaft schaffen, könnten auch andere eng verbundene Demokratien die Entwicklung beobachten.

Wer ist Mark Carney?

Mark Carney ist Premierminister Kanadas.

Der Ökonom war zuvor unter anderem Gouverneur der Bank of Canada und später Gouverneur der Bank of England.

Damit leitete er als erster Nichtbrite die britische Zentralbank.

Als kanadischer Regierungschef setzt Carney auf eine stärkere Diversifizierung der Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaften seines Landes.

Die Europäische Union spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle.

Was bedeutet „assoziierte EU-Mitgliedschaft“?

Bislang gibt es keine fest etablierte EU-Mitgliedschaftskategorie mit genau den Rechten und Pflichten, die von der Leyen für Kanada vorgeschlagen hat.

Deshalb darf die Formulierung nicht mit einer normalen Mitgliedschaft verwechselt werden.

Kanada würde nach den bisherigen Äußerungen nicht einfach zum 28. Mitgliedstaat der Europäischen Union.

Vielmehr soll ein neues, besonders enges Partnerschaftsmodell geprüft werden.

Wie dieses rechtlich ausgestaltet wird, ist offen.

Was ist CETA?

CETA steht für Comprehensive Economic and Trade Agreement.

Es ist das umfassende Handelsabkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union.

Große Teile werden seit 2017 vorläufig angewendet.

Das Abkommen senkt Handelsbarrieren und erleichtert Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks den Zugang zum jeweiligen Markt.

Von der Leyens neuer Vorschlag soll deutlich über CETA hinausgehen.

Warum sind kritische Mineralien so wichtig?

Kritische Mineralien und Rohstoffe werden für zahlreiche moderne Technologien benötigt.

Dazu gehören Batterien, Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen, Halbleiter, Stromnetze und militärische Systeme.

Kanada verfügt über bedeutende Rohstoffvorkommen und möchte deren Förderung und Verarbeitung ausbauen.

Für die EU ist Kanada deshalb ein möglicher Partner beim Aufbau diversifizierter und widerstandsfähiger Lieferketten.

Warum spielt die Arktis eine Rolle?

Kanada ist einer der wichtigsten Arktisstaaten.

Durch Klimaveränderungen, Rohstoffe, Schifffahrtsrouten und militärische Interessen gewinnt die Region geopolitisch an Bedeutung.

Russland besitzt eine lange arktische Küste und umfangreiche militärische Infrastruktur in der Region.

Auch die USA und europäische NATO-Staaten beschäftigen sich zunehmend mit der Sicherheit des hohen Nordens.

Von der Leyen will die Arktis deshalb zu einem Schwerpunkt der neuen EU-Kanada-Partnerschaft machen.

OZD-Extra – Könnte Kanada wirklich Mitglied der EU werden?

Eine klassische EU-Mitgliedschaft Kanadas wäre etwas völlig anderes als der jetzt diskutierte Vorschlag.

Artikel 49 des Vertrags über die Europäische Union eröffnet grundsätzlich "europäischen Staaten" die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft zu beantragen.

Kanada liegt geografisch in Nordamerika.

Von der Leyens Idee zielt deshalb gerade nicht darauf, Kanada über das bestehende klassische Beitrittsverfahren einfach zu einem normalen EU-Mitgliedstaat zu machen.

Stattdessen könnte eine neue Kategorie entstehen.

Wie weit sie reicht, muss erst ausgehandelt werden.

Denkbar wären engere Zugänge zu europäischen Industrie-, Forschungs-, Energie- oder Verteidigungsprogrammen. Welche Elemente tatsächlich dazugehören, ist derzeit jedoch nicht entschieden.

Spannend ist die internationale Dimension.

Auch Australien und Neuseeland werden in der europäischen Debatte über engere Partnerschaften genannt. Neuseeland erklärte allerdings, bislang keine Gespräche über eine eigene "assoziierte Mitgliedschaft" mit der EU geführt zu haben.

Damit könnte Kanada zum Testfall werden.

Funktioniert ein neues Modell zwischen Ottawa und Brüssel, könnte es langfristig zeigen, ob die Europäische Union neben Vollmitgliedschaft, Binnenmarktmodellen und klassischen Freihandelsabkommen eine weitere Ebene strategischer Partnerschaft entwickeln kann.

Gewinnspiel

Welches Land soll nach dem Vorschlag von Ursula von der Leyen das erste "assoziierte" Mitglied der Europäischen Union werden?

A: Australien

B: Japan

C: Kanada

D: Neuseeland

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.