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Prinz Harry zurück im Rampenlicht: Erster großer Auftritt nach Rückkehr nach Großbritannien

Drei Wochen nach seiner Rückkehr nach Großbritannien zeigt sich Prinz Harry wieder bei einem großen öffentlichen Termin. Meghan begleitet ihn nicht.

Fakten im Überblick

Prinz Harry absolviert in London seinen ersten größeren öffentlichen Auftritt seit seiner Rückkehr nach Großbritannien.

Der 42-Jährige nimmt an einer Veranstaltung für die von ihm gegründeten Invictus Games teil.

Herzogin Meghan begleitet Harry nicht zu dem Termin in Greenwich.

Prinz Harry ist zurück auf einer großen öffentlichen Bühne in Großbritannien. Drei Wochen nach seiner Rückkehr aus den USA absolvierte der 42-Jährige am Donnerstagabend in London seinen ersten größeren Auftritt in seiner alten und neuen Heimat.

Der Herzog von Sussex nahm an den Invictus Spirit Awards im Old Royal Naval College in Greenwich im Südosten Londons teil.

Harry erschien im Smoking und trug seine militärischen Orden.

Bei seiner Ankunft posierte er mit Veteranen für Fotos und zeigte sich sichtbar erfreut über seine Rückkehr.

Es sei "schön, wieder auf britischem Boden zu sein", erklärte der jüngere Sohn von König Charles III.

Seine Frau Meghan Markle begleitete ihn nicht zu der Veranstaltung.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Invictus Games, eines der wichtigsten persönlichen Projekte des Prinzen.

Harry gründete den internationalen Sportwettbewerb 2014. Bei den Invictus Games treten verwundete, verletzte und erkrankte Soldaten sowie Veteranen in verschiedenen Sportarten gegeneinander an.

Das Projekt verbindet Harry unmittelbar mit seiner eigenen Vergangenheit beim britischen Militär.

Der Prinz diente rund zehn Jahre in den britischen Streitkräften und absolvierte zwei Einsätze in Afghanistan.

Entsprechend besitzt die Arbeit mit Veteranen für ihn bis heute eine besondere persönliche Bedeutung.

Der Termin in Greenwich war allerdings nicht Harrys einziger Auftritt am Donnerstag.

Zuvor nahm er an einer Veranstaltung teil, die sich mit einer besseren Versorgung von Kindern in Kriegs- und Konfliktgebieten beschäftigte.

Damit wird deutlich, wie Harry seine öffentliche Rolle nach der Rückkehr nach Großbritannien gestalten könnte.

Er und Meghan hatten sich Anfang 2020 von ihren Aufgaben als hochrangige Mitglieder der königlichen Familie zurückgezogen.

Anschließend lebte das Paar mit seinen Kindern Archie und Lilibet mehrere Jahre in Kalifornien.

Vor rund drei Wochen kehrten Harry, Meghan und die beiden Kinder nach Großbritannien zurück.

Britische Medien berichten, die Familie könnte sich in den Cotswolds im Süden Englands niedergelassen haben. Eine offizielle Bestätigung für einen dauerhaften Wohnort gibt es bislang nicht.

Die Region westlich von London ist bei Prominenten und wohlhabenden Familien beliebt. Harry und Meghan kennen die Gegend bereits aus der Zeit vor ihrem Umzug in die Vereinigten Staaten.

Ganz ohne öffentliche Termine war Harry seit seiner Rückkehr allerdings nicht geblieben.

Am 7. September hatte er bereits ein Podcast-Studio in London besucht.

Die Invictus-Veranstaltung war nun jedoch der erste größere öffentliche Auftritt des Prinzen seit seiner Rückkehr.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt der Zeitpunkt.

Während Harry versucht, sich wieder stärker in Großbritannien zu engagieren, wird die königliche Familie von einer neuen Debatte über Prinzessin Diana eingeholt.

Charles Spencer, der jüngere Bruder der 1997 verstorbenen Prinzessin, erhebt in seinem neuen Buch schwere Vorwürfe gegen König Charles III.

Spencer beschreibt darin seine Erinnerungen an die Zeit unmittelbar nach dem Tod seiner Schwester.

Er behauptet unter anderem, der damalige Prinz Charles habe nach Dianas Tod "euphorisch" gewirkt.

Das Königshaus weist diese Darstellung zurück.

Damit trifft Harrys Rückkehr nach Großbritannien ausgerechnet auf eine erneute öffentliche Auseinandersetzung mit einem der schmerzhaftesten Kapitel seiner Familiengeschichte.

Harry war zwölf Jahre alt, als seine Mutter Diana am 31. August 1997 nach einem Autounfall in Paris starb.

Die Bilder des jungen Prinzen, der bei der Trauerfeier hinter dem Sarg seiner Mutter durch London ging, gehören bis heute zu den bekanntesten Bildern der britischen Monarchie.

Fast drei Jahrzehnte später steht Harry erneut in London im Mittelpunkt.

Diesmal allerdings in einer Rolle, die er weitgehend selbst geschaffen hat: als Gründer der Invictus Games und Unterstützer verwundeter Soldaten und Veteranen.

OZD/AFP

OZD-Kommentar - Harry sucht seine eigene Rolle in Großbritannien

Die Rückkehr von Prinz Harry ist mehr als ein Ortswechsel.

Seit dem Rückzug von Harry und Meghan aus dem engeren Kreis der arbeitenden Royals stellt sich die Frage, welche öffentliche Rolle der jüngere Sohn von König Charles langfristig übernehmen will.

Die Invictus Games liefern darauf zumindest einen Teil der Antwort.

Dieses Projekt ist eng mit Harrys persönlicher Biografie verbunden und funktioniert unabhängig von offiziellen Aufgaben für das Königshaus.

Genau darin könnte das Modell für seine Zukunft liegen.

Harry kann in Großbritannien öffentlich präsent sein, ohne automatisch wieder als arbeitendes Mitglied der königlichen Familie aufzutreten.

Wie sich gleichzeitig sein Verhältnis zu König Charles, Prinz William und den übrigen Royals entwickelt, bleibt eine davon getrennte Frage.

Die realistische Prognose: Harry dürfte nach seiner Rückkehr häufiger bei seinen eigenen Wohltätigkeitsprojekten in Großbritannien auftreten. Eine Rückkehr zu seiner früheren offiziellen Rolle innerhalb des Königshauses lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

Historischer Hintergrund

Prinz Harry wurde 1984 als zweiter Sohn des damaligen Prinzen Charles und Prinzessin Diana geboren.

Nach dem Tod seiner Mutter 1997 wuchs er gemeinsam mit seinem älteren Bruder William im unmittelbaren Umfeld des britischen Königshauses auf.

Später entschied sich Harry für eine militärische Karriere.

Er diente rund zehn Jahre in den britischen Streitkräften und war zweimal in Afghanistan eingesetzt.

2014 gründete er die Invictus Games.

2018 heiratete Harry die US-Schauspielerin Meghan Markle auf Schloss Windsor.

Anfang 2020 kündigten beide an, ihre Rolle als hochrangige arbeitende Mitglieder der königlichen Familie aufzugeben.

Das Paar zog schließlich nach Kalifornien.

In den folgenden Jahren wurden Konflikte zwischen Harry, Meghan und Teilen der königlichen Familie öffentlich ausgetragen.

Nun lebt die Familie wieder zumindest für einen längeren Zeitraum in Großbritannien.

Zukunftsprognose

Gesellschaftlich dürfte Harrys Rückkehr in Großbritannien weiter große Aufmerksamkeit erzeugen.

Besonders interessant wird sein, wie häufig Harry und Meghan öffentlich auftreten und welche Aufgaben sie übernehmen.

Für die Monarchie stellt sich die Frage, wie klar die Trennung zwischen privaten Aktivitäten des Paares und offiziellen Aufgaben des Königshauses kommuniziert wird.

International bleiben Harry und Meghan bekannte Persönlichkeiten mit großer medialer Reichweite, insbesondere in Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Wirtschaftliche Auswirkungen auf Börsen, Aktien, Rohstoffe oder Währungen sind durch Harrys Rückkehr nicht zu erwarten.

Für Wohltätigkeitsorganisationen wie die Invictus Games kann seine größere Präsenz in Großbritannien dagegen zusätzliche Aufmerksamkeit, Spenden und internationale Reichweite bringen.

Wer ist Prinz Harry?

Prinz Harry ist der jüngere Sohn von König Charles III. und der 1997 verstorbenen Prinzessin Diana.

Sein älterer Bruder ist Prinz William, der britische Thronfolger.

Harry trägt den Titel Herzog von Sussex.

Seit 2020 gehört er nicht mehr zum Kreis der hochrangigen arbeitenden Mitglieder des britischen Königshauses.

Was sind die Invictus Games?

Die Invictus Games sind ein internationaler Sportwettbewerb für verwundete, verletzte und erkrankte Soldaten und Veteranen.

Prinz Harry gründete die Spiele im Jahr 2014.

Der Name "Invictus" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß "unbesiegt" oder "unbezwungen".

Die Veranstaltung soll Rehabilitation, Gemeinschaft und gesellschaftliche Anerkennung fördern.

Was ist der Streit um das neue Diana-Buch?

Charles Spencer, der Bruder von Prinzessin Diana, veröffentlicht ein Buch über seine Schwester und seine Erinnerungen an ihr Leben und ihren Tod.

Darin erhebt er schwere Vorwürfe gegen den heutigen König Charles III.

Spencer behauptet unter anderem, Charles habe unmittelbar nach Dianas Tod ungewöhnlich euphorisch gewirkt und sich später abfällig über die anhaltende öffentliche Anteilnahme geäußert.

Der Buckingham-Palast weist diese Darstellung zurück und stellt die Verlässlichkeit der Jahrzehnte zurückliegenden Erinnerungen infrage.

Damit handelt es sich um Spencers Darstellung und nicht um unabhängig bestätigte Tatsachen.

OZD-Extra - Warum die Invictus Games für Harry so wichtig sind

Nur wenige Projekte sind so eng mit Prinz Harry verbunden wie die Invictus Games.

Seine eigene Militärzeit prägt das Engagement bis heute.

Harry diente in der britischen Armee und war zweimal in Afghanistan eingesetzt. Nach dem Ende seiner aktiven Militärlaufbahn machte er die Unterstützung verwundeter Soldaten und Veteranen zu einem Schwerpunkt seiner öffentlichen Arbeit.

Die Invictus Games entwickelten sich seit ihrer Premiere 2014 in London zu einer internationalen Veranstaltung.

Dass Harry seinen ersten großen Auftritt nach der Rückkehr nach Großbritannien ausgerechnet im Umfeld der Invictus Games absolviert, besitzt deshalb Symbolkraft.

Er erscheint damit nicht in einer offiziellen Funktion für König Charles oder das britische Königshaus, sondern für ein Projekt, das er selbst aufgebaut hat.

Genau diese Trennung könnte seine neue öffentliche Rolle in Großbritannien prägen.

Gewinnspiel

Welchen internationalen Sportwettbewerb für verwundete Soldaten und Veteranen gründete Prinz Harry?

A: Invictus Games

B: Commonwealth Veterans Cup

C: Royal Military Games

D: Windsor Games

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.