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Fiebich glänzt in den WNBA-Playoffs: New York schockt Favorit Minnesota zum Auftakt

Leonie Fiebich startet mit New York furios in die WNBA-Playoffs. Beim 91:75 gegen Minnesota erzielt die Deutsche 16 Punkte, Breanna Stewart überragt mit 34.

Fakten im Überblick

New York Liberty gewinnt das erste Playoff-Spiel beim Hauptrundensieger Minnesota Lynx mit 91:75.

Leonie Fiebich erzielt 16 Punkte, acht Rebounds und drei Assists und trifft vier ihrer fünf Drei-Punkte-Würfe.

Breanna Stewart führt New York mit 34 Punkten an, den Liberty fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale.

Leonie Fiebich hat mit New York Liberty einen beeindruckenden Start in die WNBA-Playoffs hingelegt. Die deutsche Basketball-Nationalspielerin gewann mit ihrem Team auswärts beim favorisierten Hauptrundensieger Minnesota Lynx deutlich mit 91:75 und überzeugte dabei selbst mit einer starken Leistung. Fiebich erzielte 16 Punkte, holte acht Rebounds und verteilte drei Assists. Noch spektakulärer spielte US-Star Breanna Stewart, die mit 34 Punkten zur überragenden Akteurin des Abends wurde.

Vor 12.339 Zuschauern im Target Center von Minneapolis setzte New York auf aggressive Verteidigung und hohe körperliche Intensität. Genau darin sah Fiebich anschließend einen Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben sehr physisch gespielt und sie immer wieder aus dem Rhythmus gebracht“, sagte sie der New York Post. Dass sich die Lynx darüber beschwert hätten, zeige, „dass man beim Gegner im Kopf herumspukt“. Minnesota sei nur selten „zu einfachen Punkten“ gekommen.

Auch offensiv lieferte Fiebich eine bemerkenswert effiziente Partie. Die 26-Jährige verwandelte vier ihrer fünf Versuche von der Dreierlinie. Besonders nach der Pause wurde sie zu einem entscheidenden Faktor: 14 ihrer insgesamt 16 Punkte erzielte die deutsche Nationalspielerin in der zweiten Hälfte. Damit half sie entscheidend dabei, dass Minnesota keine erfolgreiche Aufholjagd mehr starten konnte.

Für die Liberty ist der Auswärtssieg aufgrund des Playoff-Modus besonders wertvoll. Die Serie wird im Best-of-three entschieden. Zwei Siege reichen zum Weiterkommen. Nach dem Erfolg in Minneapolis benötigt New York deshalb nur noch einen weiteren Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen.

Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits im zweiten Spiel in New York. In der Nacht zu Mittwoch können Fiebich, Stewart und ihre Teamkolleginnen vor eigenem Publikum die Serie entscheiden. Sollte Minnesota dort ausgleichen, müsste New York für ein entscheidendes drittes Duell erneut auswärts antreten.

Für beide Mannschaften besitzt das Aufeinandertreffen ohnehin eine besondere Geschichte. Beim Titelgewinn 2024 hatte New York ausgerechnet Minnesota im WNBA-Finale bezwungen. Nun trafen die beiden Teams erneut in den Playoffs aufeinander – diesmal mit veränderten Vorzeichen. Minnesota ging als Hauptrundensieger und Favorit in die Serie, New York musste zunächst auswärts antreten.

Davon ließen sich die Liberty allerdings nicht beeindrucken.

Vor allem Stewart demonstrierte, weshalb sie zu den prägenden Spielerinnen der Liga gehört. Ihre 34 Punkte bildeten das offensive Fundament des New Yorker Erfolgs. Gemeinsam mit Fiebich sorgte sie dafür, dass die Liberty den Heimvorteil Minnesotas sofort durchbrechen konnten.

Stewart warnte nach ihrer Gala allerdings davor, den Auftakterfolg überzubewerten. „Es ist offensichtlich: Wenn du das schlechter gesetzte Team bist, willst du dir natürlich ein Spiel klauen“, sagte sie: „Aber das heißt nicht, dass wir uns zurücklehnen. Dieses Team ist ganz offensichtlich außergewöhnlich talentiert, und sie werden alles geben, was sie haben – und wir werden bereit dafür sein.“

Die Ausgangslage hat sich dennoch deutlich zugunsten New Yorks verändert. Statt in Minnesota bereits unter Druck zu geraten, reisen die Liberty mit einer 1:0-Führung zurück an die US-Ostküste.

Und Fiebich hat dabei erneut gezeigt, dass sie auf der großen Playoff-Bühne eine entscheidende Rolle übernehmen kann.

Vier verwandelte Dreier, acht Rebounds, drei Assists und 16 Punkte gegen das beste Team der Hauptrunde sind ein deutliches Signal.

Noch fehlt New York ein Sieg.

Dann steht Fiebich mit den Liberty im Halbfinale.

OZD/SID

OZD-Kommentar – Fiebich ist längst mehr als eine deutsche Erfolgsgeschichte

16 Punkte erzählen bei Leonie Fiebich nur einen Teil der Geschichte. Ihre Bedeutung für New York zeigt sich ebenso in ihrer Vielseitigkeit.

Vier Treffer bei fünf Versuchen von der Dreierlinie sind offensiv herausragend. Acht Rebounds zeigen gleichzeitig, wie intensiv die Deutsche auch abseits des eigenen Korbs arbeitet. Hinzu kommt jene körperliche Verteidigung, die Minnesota nach Fiebichs Einschätzung immer wieder aus dem Rhythmus brachte.

Gerade in den Playoffs ist diese Kombination besonders wertvoll. Mannschaften brauchen nicht nur ihre großen Stars, sondern Spielerinnen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen und dabei unter Druck effizient bleiben.

Breanna Stewart war mit 34 Punkten die dominierende Spielerin des Abends. Doch Fiebich war eine der entscheidenden Figuren an ihrer Seite.

New York hat sich mit dem Auswärtssieg eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Entscheidend wird nun sein, ob die Liberty diese Intensität auch im zweiten Spiel halten können. Minnesota hat nach einer starken Hauptrunde genügend Qualität für eine Antwort.

Die Serie ist deshalb noch nicht entschieden. Fiebich und New York haben aber den ersten wichtigen Schritt gemacht.

Historischer Hintergrund

New York Liberty gehört zu den traditionsreichen Mannschaften der WNBA. Der Klub aus New York war bereits bei der Gründung der Liga dabei und entwickelte sich über Jahrzehnte zu einer der bekanntesten Adressen im amerikanischen Frauenbasketball.

Den größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte feierten die Liberty 2024. Damals gewann New York erstmals die WNBA-Meisterschaft – im Finale gegen Minnesota Lynx.

Leonie Fiebich war Teil dieses Meisterteams und etablierte sich in der nordamerikanischen Profiliga schnell als wertvolle Spielerin.

Die deutsche Nationalspielerin verbindet Größe und defensive Vielseitigkeit mit einem gefährlichen Distanzwurf. Genau diese Fähigkeiten zeigte sie nun erneut beim Playoff-Auftakt in Minneapolis.

Zukunftsprognose

New York hat sich mit dem 91:75-Auswärtserfolg eine ausgezeichnete sportliche Ausgangslage erarbeitet. Im Best-of-three-Modus fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Minnesota bereits ausgeschieden ist. Der Hauptrundensieger kann die Serie im zweiten Spiel ausgleichen und damit ein entscheidendes drittes Duell erzwingen.

Für Fiebich könnte eine erfolgreiche Playoff-Serie ihre Stellung innerhalb der Liberty weiter festigen. Gerade ihre Kombination aus Distanzwurf, Rebounding und Verteidigung macht sie in entscheidenden Spielen wertvoll.

Auch für den deutschen Frauenbasketball besitzt ihre Entwicklung Bedeutung. Eine Nationalspielerin, die in der wichtigsten Frauen-Basketballliga der Welt in Playoff-Spielen eine tragende Rolle übernimmt, sorgt international für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Wer ist Leonie Fiebich?

Leonie Fiebich ist eine deutsche Basketball-Nationalspielerin und spielt in der WNBA für New York Liberty.

Die 26-Jährige gewann 2024 mit New York die Meisterschaft und hat sich als vielseitige Flügelspielerin etabliert.

Beim 91:75 gegen Minnesota erzielte sie 16 Punkte, acht Rebounds und drei Assists.

Wer ist Breanna Stewart?

Breanna Stewart gehört zu den bekanntesten amerikanischen Basketballspielerinnen ihrer Generation und ist eine zentrale Leistungsträgerin von New York Liberty.

Beim Playoff-Auftakt gegen Minnesota war sie mit 34 Punkten die beste Werferin der Partie.

Was bedeutet Best-of-three?

Bei einer Best-of-three-Serie zieht die Mannschaft in die nächste Runde ein, die zuerst zwei Spiele gewinnt.

Nach New Yorks Auftakterfolg steht es 1:0 für die Liberty. Ein weiterer Sieg reicht deshalb zum Einzug ins Halbfinale.

Gewinnt Minnesota das zweite Spiel, entscheidet ein drittes Duell über das Weiterkommen.

Was ist die WNBA?

Die Women's National Basketball Association ist die bedeutendste professionelle Frauen-Basketballliga in den USA und gehört weltweit zu den wichtigsten Wettbewerben des Frauenbasketballs.

In der Liga spielen zahlreiche amerikanische und internationale Nationalspielerinnen.

OZD-Extra – Fiebich dreht erst nach der Pause richtig auf

Besonders bemerkenswert an Fiebichs Leistung ist die Verteilung ihrer Punkte.

14 ihrer insgesamt 16 Zähler erzielte die Deutsche erst in der zweiten Hälfte.

Dazu traf sie über die gesamte Partie vier ihrer fünf Drei-Punkte-Versuche – eine Trefferquote von 80 Prozent aus der Distanz.

Gleichzeitig sammelte sie acht Rebounds und bereitete drei weitere Körbe vor.

Damit war Fiebich nicht nur eine zuverlässige Werferin. Sie beeinflusste das Spiel in mehreren Bereichen und half New York dabei, den favorisierten Hauptrundensieger vor dessen eigenem Publikum deutlich zu bezwingen.

Gewinnspiel

Wie viele Punkte erzielte Leonie Fiebich beim Playoff-Auftaktsieg gegen Minnesota?

A: 10 Punkte

B: 12 Punkte

C: 16 Punkte

D: 24 Punkte

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.