Fakten im Überblick
Victoria Carls 18-monatige Dopingsperre endet Ende November.
Die Olympiasiegerin trainiert seit Ende September wieder mit der Mannschaft.
Vor dem Weltcup-Comeback muss sie bei FIS-Rennen Startpunkte sammeln.
Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl steht kurz vor dem Ende ihrer 18-monatigen Dopingsperre. Die 31-Jährige will die zweite Chance nutzen und trainiert seit Ende September wieder mit der deutschen Mannschaft. In Wettkämpfen darf sie Ende November zum Saisonstart zurückkehren.
Das erste Weltcup-Wochenende verpasst Carl, weil sie zunächst bei zweitklassigen FIS-Rennen Punkte für die Startberechtigung sammeln muss. Ihr Ziel ist die Rückkehr am zweiten Weltcup-Wochenende in Trondheim. Die Sperre folgte auf einen positiven Test vom März 2025; dadurch verpasste sie auch die Winterspiele 2026.
Carl hatte erklärt, bei der Militär-WM von einem Bundeswehrarzt das Hustenmittel Spasmo Mucosolvan erhalten zu haben. Es enthielt den verbotenen Wirkstoff Clenbuterol. Unabhängig von der Entstehung des Verstoßes gelten im Spitzensport strenge persönliche Kontrollpflichten.
OZD/AFP
OZD-Kommentar - Einordnung
Eine zweite Chance ist nach verbüßter Sperre legitim. Zugleich bleibt der Fall eine Mahnung, dass Athleten und medizinische Teams jedes Medikament konsequent prüfen müssen.
Historischer Hintergrund
Carl gewann 2022 olympisches Gold im Teamsprint. Clenbuterol steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur.
Zukunftsprognose
Nach FIS-Rennen entscheidet die sportliche Form über Carls Rückkehr in den Weltcup und mögliche Nominierungen.
Was ist Clenbuterol?
Clenbuterol ist ein verbotener Wirkstoff, der unter anderem leistungssteigernd wirken kann.
OZD-Extra - Strenge Verantwortung
Im Anti-Doping-System können Athleten auch für unbeabsichtigt aufgenommene verbotene Substanzen verantwortlich sein.
Gewinnspiel
Wo will Carl in den Weltcup zurückkehren?
A: Trondheim
B: Oslo
C: Davos
D: Lillehammer
Zum großen OZD-Gewinnspiel 2026
Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.