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Gaugisch setzt auf Kontinuität bei DHB-Kader für die Handball-EM

Deutschlands Handball-Frauen gehen mit 14 Vize-Weltmeisterinnen in die EM. Xenia Smits fehlt im Aufgebot, die Hoffnung auf eine Medaille bleibt groß.

Fakten im Überblick

16 Spielerinnen stehen im EM-Kader der deutschen Handballerinnen.

14 Vize-Weltmeisterinnen sind Teil des Teams.

Rückraumspielerin Xenia Smits bleibt vorerst außen vor.

Der deutsche Handballbund setzt auf Erfahrung und bewährte Stärke bei der bevorstehenden Europameisterschaft der Frauen. Mit einem Aufgebot aus 16 Spielerinnen und gleich 14 Vize-Weltmeisterinnen aus dem Vorjahr greift das DHB-Team ab Dezember nach einer Medaille. Bundestrainer Markus Gaugisch verzichtet zunächst auf Xenia Smits, die erst im August Mutter geworden war und derzeit im offiziellen 35er Kader bleibt. Den Verzicht erklärt er mit den Worten: "Kontinuität tut uns gut". Gaugisch betont allerdings, die Tür für Smits sei weiterhin offen: "Die Tür ist natürlich offen für sie, sie steht im 35er Kader. Wir müssen schauen, wie die nächsten Wochen laufen." Damit sichert er sich Flexibilität für den Turnierverlauf, während die Rückraumspielerin als möglicher Edeljoker in den Startlöchern steht.

Für das Turnier, das am 4. Dezember in Bratislava gegen Schweden startet, kann Gaugisch ansonsten personell aus dem Vollen schöpfen. Einzig Defensivspezialistin Aimée von Pereira fehlt nach ihrem Karriereende. Neu dabei sind Ida Petzold von TuS Metzingen und Farrelle Njinkeu aus Blomberg-Lippe, die ihr Debüt im A-Nationalteam geben werden. Zuletzt zeigte das DHB-Team bei einem Einladungsturnier mit einem Sieg gegen Dänemark und einem Remis gegen die Niederlande, dass Potenzial für die EM vorhanden ist. Zwei weitere Tests gegen Frankreich sollen die Vorbereitung abrunden, bevor der EM-Saisonhöhepunkt beginnt.

Auch die Zielsetzung ist klar formuliert, wie Sportvorstand Ingo Meckes betont: "Es ist eine Blackbox, die uns erwartet. Es gibt sechs Nationen, die sind ein Stück weit vor allen anderen. Zu diesen wollen wir auch diesmal gehören". Bundestrainer Gaugisch ließ im ZDF anklingen, worauf es ankommt: "Wir wollen das letzte Wochenende erreichen, da gehört das Spiel um Platz fünf genauso dazu. Das ist das Ziel, bis zum Ende dabei zu sein." Das Turnier verspricht Spannung, und der deutsche Kader ist motiviert, an die Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Starke Basis, mutiger Weg: Gaugischs Entscheidung überzeugt

Die DHB-Frauen gehen mit einem sehr eingespielten Team in die EM. Trainer Markus Gaugisch setzt auf Stabilität und ein klares Ziel, anstatt auf späte Experimente. Der vorläufige Verzicht auf Xenia Smits ist nachvollziehbar, denn nach der Geburt ihres Kindes ist es klug, ihre Rückkehr behutsam zu steuern. Die Tür bleibt offen, das Team kann flexibel reagieren. Die Berufung von zwei jungen Talenten fügt neue Energie hinzu, ohne das ausgewogene Gefüge zu gefährden. Am Ende zählt die mannschaftliche Geschlossenheit. Mit solider Basis und einer Prise Mut hat die Mannschaft eine realistische Chance, in die Weltspitze vorzustoßen. Die Prognose: Wenn die Mischung aus Routine und frischem Ehrgeiz stimmt, sind Erfolge bis ins Halbfinale möglich.

Historischer Hintergrund

Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft erreichte bei der Weltmeisterschaft 2023 das Finale und sicherte sich den Vize-Weltmeistertitel. Traditionell spielen bei internationalen Turnieren zahlreiche erfahrene Athletinnen eine bedeutende Rolle, was sich auch beim diesjährigen EM-Kader zeigt. Xenia Smits ist seit Jahren eine der prägenden Spielerinnen, pausierte aber nach ihrer Schwangerschaft. Im internationalen Vergleich treffen die deutschen Frauen regelmäßig auf starke Konkurrenz aus Skandinavien, Frankreich und den Niederlanden.

Zukunftsprognose

Sollte das DHB-Team die gewohnte Leistung abrufen, ist eine Platzierung unter den ersten sechs Teams bei der EM realistisch. Mögliche Verletzungen oder kurzfristige Ausfälle könnten den Turnierverlauf jedoch beeinflussen. Die Berufung neuer Talente gibt Hoffnung für einen frischen Impuls, auch im Hinblick auf zukünftige Turniere. International könnte ein gutes Abschneiden des deutschen Teams für erhöhte Aufmerksamkeit und weitere Förderung des Frauen-Handballs sorgen.

Erklärungen

Wer ist Xenia Smits?

Xenia Smits ist eine erfahrene Rückraumspielerin der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Nach einer Babypause steht sie aktuell nicht im direkten EM-Kader, bleibt aber Teil des erweiterten Aufgebots.

Was ist der 35er Kader?

Im 35er Kader sind alle Spielerinnen aufgeführt, die bei internationalen Turnieren eingesetzt werden könnten. Er dient als Pool für den endgültigen Turnierkader.

OZD-Extras

Der Start der EM am 4. Dezember in Bratislava bringt das deutsche Team gleich gegen Schweden auf das Feld. Erfahrungen und Erfolge in Testspielen gegen Dänemark und die Niederlande stärken das Selbstvertrauen der Mannschaft.

Für die Entwicklung des Frauen-Handballs in Deutschland könnten Erfolge bei der EM einen positiven Trend auch für die Bundesliga und die Nachwuchsarbeit bedeuten. Auswirkungen auf Börsen und Märkte sind aus dem aktuellen Anlass nicht zu erwarten.

Gewinnspiel

Wie viele Vize-Weltmeisterinnen stehen im EM-Kader der deutschen Handballerinnen?

A) 14

B) 12

C) 16

D) 10

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Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.