Deutschlands Handball-Nationalmannschaft hat das drohende Vorrunden-Aus bei der Europameisterschaft abgewendet und sich im Showdown gegen Spanien für die Hauptrunde qualifiziert. In einem intensiven, phasenweise hochklassigen Duell setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason mit 32:29 (15:14) gegen den früheren Weltmeister durch und belohnte sich für eine leidenschaftliche Vorstellung unter maximalem Druck.
Von Beginn an war spürbar, was auf dem Spiel stand. Spanien setzte auf Tempo, Variabilität im Rückraum und aggressive Abwehrarbeit, doch das deutsche Team hielt mit körperlicher Präsenz und hoher Konzentration dagegen. Angeführt von Kapitän Johannes Golla und einem starken Rückraum gelang es dem DHB-Team, die Spanier immer wieder vor Probleme zu stellen. Zur Pause lag Deutschland knapp in Führung.
Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie ein echter Nervenkrieg. Spanien nutzte kleinste Fehler konsequent aus und kam mehrfach zum Ausgleich, doch Deutschland verlor diesmal nicht den Kopf. Torhüter Andreas Wolff avancierte in der Schlussphase mit mehreren Paraden zum entscheidenden Faktor. Im Angriff übernahm Juri Knorr Verantwortung und sorgte mit wichtigen Treffern für die Vorentscheidung.
Mit dem Schlusspfiff brach der emotionale Druck von der Mannschaft ab. Spieler und Trainer feierten einen Sieg, der nicht nur sportlich, sondern auch mental von enormer Bedeutung ist. Nach der Niederlage gegen Serbien zeigte das Team die geforderte Reaktion und bewies, dass es auch unter extremen Bedingungen bestehen kann. OZD
OZD-Kommentar – Diese Mannschaft lebt noch
Das war kein glanzvoller Sieg, aber ein enorm wertvoller. Deutschland
hat gelernt, mit Druck umzugehen, statt daran zu zerbrechen. Genau diese
Fähigkeit hatte zuletzt gefehlt. Der Erfolg gegen Spanien zeigt: Diese
Mannschaft ist noch formbar, noch lernfähig – und mental stärker, als
viele ihr zugetraut haben. Wer solche Endspiele gewinnt, darf auch
weiter träumen.
Historischer Hintergrund
Spiele gegen Spanien zählen seit Jahren zu den größten Prüfsteinen für
den deutschen Handball. Der Weltmeister von 2013 galt lange als
taktisches Vorbild in Europa. Für Deutschland waren Duelle mit Spanien
bei großen Turnieren häufig richtungsweisend.
Zukunftsprognose
Mit dem Einzug in die Hauptrunde hat sich das DHB-Team Luft verschafft.
Entscheidend wird nun sein, ob es gelingt, die defensive Stabilität und
die Nervenstärke auch gegen weitere Topnationen abzurufen. Das Potenzial
für das Halbfinale ist vorhanden – Konstanz bleibt der Schlüssel.
Gewinnspiel
Quizfrage: Mit welchem Ergebnis gewann Deutschland das Vorrundenfinale gegen Spanien?
A) 30:30
B) 31:28
C) 32:29
D) 33:31
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OZD-Analyse
Schlüssel zum Sieg
– a) Stabilere Abwehr in der Crunchtime
– b) Torhüterleistung als Faktor
– c) Mutige Entscheidungen im Angriff
Taktische Anpassungen
– a) Mehr Tiefe im Rückraum
– b) Bessere Abstimmung im Innenblock
– c) Geduld gegen die spanische Defensive
Mentale Komponente
– a) Umgang mit dem Do-or-Die-Druck
– b) Reaktion auf Rückschläge
– c) Geschlossene Teamleistung
Lernbox
In der Handball-EM erreichen nur die ersten beiden Teams jeder
Vorrundengruppe die Hauptrunde. Die Punkte aus direkten Duellen mit
qualifizierten Teams werden mitgenommen.
Mini-Infobox
– Ergebnis: Deutschland – Spanien 32:29
– Halbzeit: 15:14
– Turnierphase: Vorrunde, Gruppe A
– Bundestrainer: Alfred Gislason
– Bedeutung: Einzug in die Hauptrunde
OZD-Extra
Spanien verlor erstmals seit mehreren Jahren ein entscheidendes Vorrundenspiel bei einer Europameisterschaft.
Alle Angaben ohne Gewähr.
