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Unwetter durch Eisregen drohen – drei Tote nach Glatteisunfällen

Der Deutsche Wetterdienst schlägt Alarm: Am Wochenende drohen in weiten Teilen Deutschlands gefährliche Glatteis-Unwetter. Besonders im Westen und Nordwesten kann gefrierender Regen zur tödlichen Gefahr auf Straßen und Schienen werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor teils extremem Glatteis am kommenden Wochenende und ruft Verkehrsteilnehmende sowie Fußgänger zu erhöhter Vorsicht auf. Besonders betroffen sind nach Angaben des DWD der Westen und Nordwesten Deutschlands. Dort kann es gebietsweise zu Unwetterlagen durch gefrierenden Regen kommen.

Als besonders gefährdet nennt der Wetterdienst Teile des Münsterlandes, des Emslandes und des Osnabrücker Landes sowie Ostwestfalen und das westliche Mittelgebirge. In Niedersachsen wird zusätzlich mit Neuschnee gerechnet, der die Lage weiter verschärfen könnte. Insgesamt drohen massive Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr.

Bereits am Freitag hatte es infolge von Glatteis zahlreiche Unfälle gegeben. Besonders schwer traf es Nordrhein-Westfalen: Auf einer Autobahn kamen am frühen Morgen drei Menschen ums Leben. Die Behörden rechnen mit weiteren Einsätzen von Rettungskräften, sollte sich die Wetterlage wie prognostiziert zuspitzen.

OZD

OZD-Kommentar – Wenn Wetter zur tödlichen Falle wird

Glatteis ist kein überraschendes Naturphänomen – und doch trifft es Gesellschaft und Infrastruktur regelmäßig unvorbereitet. Trotz moderner Wettermodelle, Warn-Apps und Frühmeldungen sterben Menschen auf spiegelglatten Straßen. Das zeigt: Warnungen allein reichen nicht. Kommunen, Verkehrsbetriebe und Politik müssen Vorsorge ernster nehmen. Wer bei Eisregen noch auf „Augenmaß“ setzt, riskiert Menschenleben.

Historischer Hintergrund

Unwetterlagen mit gefrierendem Regen zählen in Deutschland zu den gefährlichsten Winterereignissen. Besonders in den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Massenkarambolagen, Zugausfällen und Stromstörungen. Der Klimawandel begünstigt dabei Wetterlagen mit schnellen Temperaturwechseln – ein klassischer Auslöser für Eisregen.

Zukunftsprognose

Meteorologen rechnen damit, dass solche Extremwetterlagen häufiger auftreten. Für Deutschland bedeutet das: mehr Glatteiswarnungen, höhere Unfallgefahr und steigende Anforderungen an Winterdienste, Verkehrskonzepte und Katastrophenschutz. Ohne Anpassungen dürfte die Zahl wetterbedingter Unfälle weiter steigen.

Gewinnspiel

Welche Regionen gelten laut Deutschem Wetterdienst als besonders von Glatteis bedroht?
A) Süddeutschland
B) Osten Deutschlands
C) Westen und Nordwesten Deutschlands
D) Alpenregion

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Wissensblock OZD-Analyse

1. Wetterlage
– a) Gefrierender Regen
– b) Neuschnee in Niedersachsen
– c) Rasche Temperaturwechsel

2. Gefahrenpotenzial
– a) Straßenverkehr
– b) Schienenverkehr
– c) Fußgängerzonen

3. Gesellschaftliche Folgen
– a) Tote und Verletzte
– b) Verkehrschaos
– c) Hohe Einsatzbelastung für Rettungskräfte

Lernbox

Gefrierender Regen entsteht, wenn Regen auf unterkühlte Böden trifft – selbst dünne Eisschichten können Fahrzeuge und Menschen unkontrollierbar ins Rutschen bringen.

Mini-Infobox

– Warnung: Deutscher Wetterdienst
– Gefahr: Glatteis durch Eisregen
– Zeitraum: Wochenende
– Betroffene Regionen: Westen & Nordwesten Deutschlands

OZD-Extra

Bereits wenige Millimeter Eis auf der Fahrbahn können Bremswege vervielfachen – selbst Winterreifen stoßen dann an ihre physikalischen Grenzen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.