Der 71. Pro-Lizenz-Lehrgang des Deutscher Fußball-Bund hat eine neue Generation von Toptrainern hervorgebracht. Bei einer Feierstunde in Frankfurt/Main wurden insgesamt 17 Absolventinnen und Absolventen mit der höchsten deutschen Trainerlizenz ausgezeichnet. Zu den prominentesten Namen zählen Sandro Wagner, Sabrina Wittmann, Christian Tiffert und Heiko Westermann.
Die Urkunden überreichten DFB-Sportdirektor Rudi Völler und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig, begleitet von den Lehrgangsleitern Arno Michels und Markus Reiter. Hinter den Teilnehmenden liegen zwölf intensive Monate mit mehr als 700 Lerneinheiten.
Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung waren Hospitationen bei Profiklubs und der Austausch mit Experten aus Training, Management und Verbandsarbeit. Merlin Polzin und Loïc Favé gaben Einblicke in ihre Arbeit beim Hamburger SV. Beim VfB Stuttgart stand Trainer Sebastian Hoeneß Rede und Antwort, bei FC Bayern München Sportdirektor Christoph Freund.
Weitere Impulse kamen von Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt), Niko Bungert (FSV Mainz 05) und Benjamin Weber (FC Augsburg). Auch der Austausch mit DFB-Experten wie Frauen-Bundestrainer Christian Wück gehörte zum Programm.
Internationale Erfahrungen sammelten die Teilnehmenden bei Auslandsaufenthalten in England und Spanien. Bei Brighton & Hove Albion standen Gespräche mit Fabian Hürzeler und dem ehemaligen Ausbildungsleiter Daniel Niedzkowski im Fokus. Weitere Stationen waren FC Brentford, FC Chelsea sowie der FC Barcelona, wo Hansi Flick Einblicke in seine Arbeit gewährte.
Zu den Absolventen zählen: Niko Arnautis, Theodoros Dedes, Markus Fiedler, Alexander Hahn, Roberto Hilbert, Florian Kästner, Ralf Kettemann, Lars Kornetka, David Krecidlo, Dennis Schmitt, Christian Tiffert, Saban Uzun, Eva-Maria Virsinger, Sandro Wagner, Vincent Wagner, Heiko Westermann und Sabrina Wittmann.
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OZD-Kommentar – Der Trainermarkt bekommt frisches BlutDiese Liste liest sich wie ein Versprechen für die Zukunft. Der DFB zeigt, dass moderne Trainerbildung mehr ist als Taktiktafeln und Laufwege. Internationale Perspektiven, Managementverständnis und Persönlichkeitsentwicklung rücken in den Mittelpunkt. Namen wie Wagner, Wittmann oder Westermann stehen für eine neue Generation, die den deutschen Fußball prägen kann – wenn man sie lässt.
Historischer HintergrundDie Pro-Lizenz ist die höchste Trainerqualifikation in Deutschland und Voraussetzung für Tätigkeiten in der Bundesliga, 2. Bundesliga und internationalen Wettbewerben. Seit Jahrzehnten gilt der Lehrgang als Kaderschmiede für die Trainerelite. In den vergangenen Jahren wurde die Ausbildung zunehmend internationaler, interdisziplinärer und praxisnäher ausgerichtet.
ZukunftsprognoseViele der neuen Pro-Lizenz-Inhaber stehen bereits kurz vor größeren Aufgaben. Einige dürften mittelfristig Cheftrainerposten im Profifußball übernehmen, andere den Weg über Nachwuchsleistungszentren oder internationale Engagements gehen. Klar ist: Der Konkurrenzkampf auf dem Trainermarkt wird härter – und die Qualität steigt.
GewinnspielWie viele Absolventinnen und Absolventen erhielt der 71. DFB-Pro-Lizenz-Lehrgang?
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– 71. DFB-Pro-Lizenz-Lehrgang
– 17 neue Toptrainer
– Über 700 Lerneinheiten
– Hospitationen in Europa
– Höchste Trainerlizenz in Deutschland
1. Ausbildungsstruktur
a) Praxisnahe Hospitationen
b) Internationale Einblicke
c) Vernetzung mit Management
2. Bedeutung für den Fußball
a) Professionalisierung des Trainerberufs
b) Höhere Qualitätsstandards
c) Nachhaltige Nachwuchsförderung
3. Perspektiven der Absolventen
a) Cheftrainerposten im Profibereich
b) Internationale Karrieren
c) Einfluss auf Spielphilosophien
Die DFB-Pro-Lizenz ist die höchste Trainerlizenz im deutschen Fußball. Sie berechtigt zur Tätigkeit als Cheftrainer in den höchsten nationalen und internationalen Wettbewerben und gilt als Qualitätsmerkmal für Spitzenkompetenz.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.
OZD-Extras
Sabrina Wittmann gehört zu den wenigen Frauen, die bislang die DFB-Pro-Lizenz erworben haben.

