Gekleidet in die Jacke der deutschen Mannschaft zeigte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Samstag sichtlich angesteckt vom olympischen Geist. Im Olympischen Dorf suchte er das Gespräch mit deutschen Athletinnen und Athleten, darunter Eishockey-Star Leon Draisaitl, und ließ keinen Zweifel an seiner Vorfreude. „Ich bin sicher, wie immer wird Olympia ansteckend sein“, sagte Steinmeier am ersten Entscheidungstag der Spiele.
Besonders die Eröffnungsfeier im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion hatte beim Staatsoberhaupt Eindruck hinterlassen. Sie sei „fulminant“ gewesen, die Stimmung „begeisternd“, betonte der 70-Jährige. Die Spiele in Norditalien sollten nach seinem Wunsch ein Zeichen setzen „für Verständigung und für Frieden, nachdem wir uns alle sehnen“.
Steinmeier zeigte sich zugleich beeindruckt von den Sportlerinnen und Sportlern, denen er begegnete. Die Gespräche hätten seine Begeisterung weiter verstärkt. Auch Fahnenträger Leon Draisaitl hob er ausdrücklich hervor. Der NHL-Profi sei „heiß auf dieses Turnier“, sagte Steinmeier und zeigte sich überzeugt, dass Draisaitl der deutschen Mannschaft „noch ein Plus geben“ werde.
Der Bundespräsident war bereits am Donnerstag in Mailand eingetroffen. Neben der Eröffnungsfeier nahm er auch an einem Empfang des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella teil. Sein Programm bleibt sportlich dicht: Am Samstag wollte Steinmeier das zweite Gruppenspiel der deutschen Eishockey-Frauen gegen Japan verfolgen, am Sonntag stehen die Abfahrt der Alpin-Frauen in Cortina sowie die Biathlon-Mixed-Staffel in Antholz auf dem Plan. Am Sonntagabend kehrt er nach Berlin zurück.
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Wenn Olympia ansteckend ist, dann bitte genau so. Emotionen statt Erschöpfung, Gemeinschaft statt Spaltung, Begeisterung statt Angst. Steinmeiers Worte treffen einen Nerv: In Zeiten globaler Krisen wirkt der olympische Funke wie ein Gegenmittel. Doch die Wirkung hält nur an, wenn Politik und Gesellschaft die olympischen Werte auch nach den Spielen ernst nehmen.
Mini-Infobox
– Steinmeier besucht Olympisches Dorf
– Große Begeisterung nach Eröffnungsfeier
– Lob für deutsche Athletinnen und Athleten
– Mehrere Wettkampfbesuche geplant
OZD-Analyse
Symbolik des Auftritts
a) Präsenz des Bundespräsidenten als politisches Signal
b) Nähe zu den Athletinnen und Athleten
c) Betonung von Frieden und Verständigung
Olympia als Stimmungsfaktor
a) Positive Emotionen trotz globaler Krisen
b) Sport als verbindendes Element
c) Internationale Aufmerksamkeit für Gastgeberland
Wirkung über den Sport hinaus
a) Stärkung nationaler Identifikation
b) Diplomatische Nebenwirkungen
c) Erwartung an nachhaltige Impulse
Wer ist Frank-Walter Steinmeier?
Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er versteht sein Amt als moralische und gesellschaftliche Stimme und nutzt Großereignisse häufig für politische Botschaften.
Was sind die Olympischen Spiele?
Die Olympischen Spiele sind das größte internationale Sportereignis der Welt. Sie vereinen Athletinnen und Athleten aus zahlreichen Ländern und stehen offiziell für Frieden, Fairness und Völkerverständigung.
Historischer Hintergrund
Seit ihrer Wiederbelebung Ende des 19. Jahrhunderts gelten die Olympischen Spiele als politisch aufgeladenes Sportereignis. Immer wieder wurden sie als Bühne für internationale Annäherung, aber auch für Konflikte genutzt.
Prognose
Die Spiele dürften in den kommenden Tagen weiter für positive Schlagzeilen sorgen. Ob der olympische Geist über das sportliche Ereignis hinaus wirkt, wird sich jedoch erst nach dem letzten Wettkampf zeigen.
Gewinnspiel (Pflichtbestandteil)
Wo fand die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele statt?
A) Rom
B) Cortina
C) Mailand
D) Turin
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Während Grippewellen Schlagzeilen machen, sorgt Olympia für das Gegenteil!
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild: AFP