Trump erklärte, sollte der Iran erneut den katarischen Gaskomplex Ras Laffan angreifen, werde die US-Armee „das gesamte South-Pars-Gasfeld in die Luft sprengen“. Die Drohung richtete sich gegen eines der strategisch wichtigsten Energiezentren der Welt.
Zuvor hatte der Iran Angriffe auf Energieanlagen in Katar durchgeführt. In Ras Laffan kam es zu schweren Schäden und Bränden an Flüssiggas-Anlagen. Die katarischen Behörden meldeten, dass die Feuer später unter Kontrolle gebracht werden konnten.
Die Angriffe gelten als Vergeltung für einen vorherigen Schlag auf das iranische Gasfeld South Pars. Dabei wurden Anlagen in der Energiezone bei Asalujeh getroffen, was ebenfalls Brände auslöste. Das Gasfeld gilt als das größte der Welt und ist zentral für die Energieversorgung des Iran.
Auch Saudi-Arabien reagierte scharf. Außenminister Faisal bin Farhan erklärte, man behalte sich eine militärische Antwort auf iranische Angriffe vor. „Eskalation wird mit Eskalation beantwortet werden“, warnte er. Die Regierung in Riad betonte, man werde keinen Druck akzeptieren.
Die iranischen Revolutionsgarden drohten ihrerseits mit massiven Gegenschlägen. Sollte es weitere Angriffe auf iranische Energieanlagen geben, würden Öl- und Gasindustrien in der gesamten Region „vollständig zerstört“.
Der Konflikt weitet sich zunehmend aus. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten kam es zu Angriffen, bei denen eine Gasanlage beschädigt wurde. In Israel und im Westjordanland wurden zudem mehrere Menschen durch iranische Angriffe und herabfallende Trümmerteile getötet.
Der Fokus der militärischen Auseinandersetzung liegt inzwischen klar auf Energieinfrastruktur – mit potenziell globalen Folgen für Märkte und Versorgung.
OZD

OZD-Kommentar – Der gefährlichste Punkt der Eskalation
Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, ist mehr als ein militärischer Konflikt – es ist ein strategischer Angriff auf die globale Energieversorgung. Wenn Drohungen wie die Zerstörung eines der größten Gasfelder der Welt Realität werden, hätte das Auswirkungen weit über die Region hinaus. Die Aussagen Trumps markieren dabei einen besonders kritischen Moment. Denn sie zeigen, wie nah die Beteiligten an einem Punkt sind, an dem wirtschaftliche Infrastruktur gezielt zerstört wird. Gleichzeitig erhöht jede neue Drohung den Druck auf die Gegenseite, ebenfalls zu reagieren. Der Konflikt droht außer Kontrolle zu geraten – mit unkalkulierbaren Folgen für die Weltwirtschaft und die Sicherheit in der Region.
Historischer Hintergrund
Konflikte im Nahen Osten haben in der Vergangenheit immer wieder Auswirkungen auf die globale Energieversorgung gehabt. Angriffe auf Öl- und Gasanlagen führten häufig zu Preisschocks und wirtschaftlichen Turbulenzen weltweit.
Zukunftsprognose
Sollten weitere Energieanlagen angegriffen oder zerstört werden, drohen massive Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte. Gleichzeitig steigt die Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation zwischen mehreren Staaten der Region.
Gewinnspiel
Frage: Welches Gasfeld drohte US-Präsident Trump zu zerstören?
A) Ras Laffan
B) Habschan
C) South Pars
D) Ghawar
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Mini-Infobox
Drohung: Zerstörung von South Pars
Angriffe: Katar, Saudi-Arabien, VAE
Waffen: Raketen und Drohnen
Schäden: Gas- und Energieanlagen
Opfer: Tote in Israel und Westjordanland
OZD-Analyse
Energieinfrastruktur wird zum zentralen Kriegsziel.
– Gasfelder und LNG-Anlagen stehen im Fokus.
– Der Konflikt bekommt globale wirtschaftliche Bedeutung.
Die Rhetorik verschärft sich massiv.
– a) Trump droht mit vollständiger Zerstörung eines Gasfeldes.
– b) Iran kündigt umfassende Gegenschläge an.
– c) Saudi-Arabien stellt militärische Antwort in Aussicht.
Der Konflikt weitet sich regional aus.
– a) Mehrere Golfstaaten sind direkt betroffen.
– b) Angriffe erreichen auch Israel und das Westjordanland.
– c) Die Gefahr einer großflächigen Eskalation steigt.
Wer ist Donald Trump?
Donald Trump ist der Präsident der Vereinigten Staaten. Er prägt die militärische und politische Strategie der USA im aktuellen Konflikt im Nahen Osten.
Was ist das Gasfeld South Pars?
South Pars ist das größte Erdgasfeld der Welt. Es liegt im Persischen Golf und wird gemeinsam vom Iran und Katar genutzt. Es ist entscheidend für die Energieversorgung der Region.
OZD-Extras
Das Gasfeld South Pars/North Dome deckt einen Großteil des iranischen Gasbedarfs – seine Zerstörung hätte massive wirtschaftliche und geopolitische Folgen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.
