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Erste WM mit 48 Nationalmannschaften.
Finale in East Rutherford (New Jersey, USA).
Insgesamt 104 Turnierspiele.
Trump überreicht dem Weltmeister den Pokal.
Gastgeber: USA, Mexiko und Kanada.
Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino haben unmittelbar vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA das Turnier mit außergewöhnlichen Lobeshymnen gefeiert. Bei einem gemeinsamen Auftritt im Trump Tower in New York bezeichneten beide die erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragene WM als beispiellosen Erfolg.
US-Präsident Donald Trump erklärte: "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte." Zugleich zeigte er sich überrascht von der Begeisterung der amerikanischen Bevölkerung für den Fußball. "Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben."
FIFA-Präsident Gianni Infantino ging sogar noch weiter. "Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte der Schweizer.
Infantino bedankte sich ausdrücklich bei Trump und dessen Regierung für die Unterstützung des Turniers. "Aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen", sagte der FIFA-Präsident. Nach seinen Worten hätten das Weiße Haus sowie Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene entscheidend dazu beigetragen, ein sicheres Umfeld für Fans und Mannschaften zu schaffen.
Am Sonntag besucht Trump das Endspiel zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien im MetLife Stadium in East Rutherford. Nach dem Finale wird der US-Präsident dem neuen Weltmeister den WM-Pokal überreichen.
Infantino sprach zudem von einem Turnier, das alle Erwartungen übertroffen habe. "Der amerikanische Traum wurde Realität. Wir haben die Welt vereinigt in Amerika." Abschließend bezeichnete er die FIFA als "den offiziellen Glücksversorger der Menschheit".
Mit der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada wurde erstmals ein Turnier mit 48 Nationalmannschaften ausgetragen. Das Finale bildet den Abschluss von insgesamt 104 Spielen.
OZD/AFP
OZD-Kommentar – Viel Selbstlob, wenig Selbstkritik
Die Begeisterung über eine erfolgreiche Weltmeisterschaft ist nachvollziehbar. Doch die Aussagen von Donald Trump und Gianni Infantino wirken stellenweise überzogen. Während Millionen Fans tatsächlich ein großes Fußballfest erlebt haben, gerieten Themen wie hohe Ticketpreise, Sicherheitsfragen, Umweltbelastungen und politische Inszenierungen weitgehend in den Hintergrund. Sportliche Erfolge sollten gefeiert werden – Superlative ersetzen jedoch keine kritische Bilanz. Die FIFA wird sich daran messen lassen müssen, ob auch kommende Turniere organisatorisch und gesellschaftlich überzeugen.
Historischer Hintergrund
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada war die erste Endrunde mit 48 Nationalmannschaften. Die FIFA vergrößerte das Teilnehmerfeld von zuvor 32 Teams, um mehr Nationen eine Teilnahme zu ermöglichen. Austragungsorte verteilten sich über Nordamerika, das Finale findet im MetLife Stadium in East Rutherford (New Jersey, USA) statt. Die USA richten nach 1994 erneut eine Fußball-WM aus und bereiten sich zugleich auf weitere internationale Großveranstaltungen vor.
Zukunftsprognose
Die erfolgreiche Austragung dürfte den Fußballmarkt in Nordamerika weiter wachsen lassen. Die FIFA wird die WM mit 48 Teams vermutlich dauerhaft etablieren und möglicherweise sogar über weitere Erweiterungen diskutieren. Gleichzeitig werden wirtschaftliche Interessen, Nachhaltigkeit und die politische Rolle großer Sportereignisse künftig noch stärker im Mittelpunkt internationaler Debatten stehen.
Gewinnspiel
Frage: Mit wie vielen Mannschaften wurde diese Fußball-Weltmeisterschaft erstmals ausgetragen?
A) 32
B) 40
C) 48
D) 64
Gewinnspiel:
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OZD-Analyse
Politische Inszenierung
– Die Weltmeisterschaft wurde auch als Bühne für politische Symbolik genutzt.
Sportlicher Erfolg
– a) Rekordteilnehmerfeld mit 48 Teams.
– b) Weltweite Aufmerksamkeit für Nordamerika.
– c) Hohe Zuschauer- und Medienreichweiten.
Folgen
– Die FIFA dürfte ihren Expansionskurs fortsetzen und Nordamerika langfristig als Schlüsselmarkt stärken.
Erklärungen
Wer ist Donald Trump?
Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Während seiner Amtszeit unterstützt seine Regierung zahlreiche internationale Sportgroßveranstaltungen, darunter die Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
Wer ist Gianni Infantino?
Gianni Infantino ist Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA. Seit 2016 führt er den Weltverband und verantwortet unter anderem die Erweiterung der Weltmeisterschaft auf 48 Teilnehmer.
OZD-Extras
Mit 104 Spielen ist die WM 2026 die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte. Bereits jetzt wird innerhalb der FIFA über eine weitere Aufstockung auf 64 Mannschaften bei künftigen Turnieren diskutiert.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.