Bei der Klub-WM in den USA hat Champions-League-Finalist Inter Mailand eine bittere Blamage erlitten. Die Italiener mussten sich am Montagabend in Charlotte/North Carolina dem brasilianischen Außenseiter Fluminense FC mit 0:2 (0:1) geschlagen geben und sind damit bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Für Fluminense, das nun im Viertelfinale auf den Sieger der Partie Manchester City gegen Al-Hilal trifft, ist der Erfolg ein Meilenstein.
Die Brasilianer um Kapitän Thiago Silva erwischten einen Traumstart: Bereits in der 3. Minute brachte German Cano Fluminense per Kopfball nach einer Flanke von Arias in Führung. Inter Mailand übernahm anschließend zwar die Kontrolle über das Spiel, fand aber im letzten Drittel kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Brasilianer. Trotz zahlreicher Ballbesitzphasen fehlte es den Italienern an Durchschlagskraft und Präzision im Abschluss.
Fluminense blieb bei Kontern gefährlich und hatte durch Arias und Xavier weitere Chancen auf das zweite Tor. In der zweiten Halbzeit drängte Inter auf den Ausgleich, doch der 44-jährige Keeper Fábio und das Aluminium verhinderten mehrfach den Anschlusstreffer. Besonders Lautaro Martinez scheiterte mehrmals – einmal rettete der Innenpfosten, zweimal der starke Torwart.
In der Nachspielzeit sorgte dann Hercules für die Entscheidung: Mit einem präzisen Flachschuss aus rund 16 Metern traf er zum 2:0 (90.+3) und machte die Sensation perfekt. Während Fluminense ausgelassen jubelte, bleibt Inter nach einer enttäuschenden Vorstellung nur das frühe Aus. ozd
OZD-Kommentar
Das Aus von Inter Mailand gegen Fluminense ist ein Beweis dafür, wie unberechenbar der Fußball auf internationaler Bühne sein kann. Während die Italiener als Favorit galten, zeigte Fluminense mit Leidenschaft, Cleverness und Effizienz, dass im Pokalwettbewerb alles möglich ist. Für Inter ist das frühe Scheitern ein herber Rückschlag – für Fluminense hingegen ein Triumph, der in die Vereinsgeschichte eingehen wird.
OZD-Analyse
Vertiefung wichtiger Aspekte: Inter Mailand dominierte zwar große Teile des Spiels, doch Fluminense überzeugte mit taktischer Disziplin und eiskalten Kontern. Der Sieg der Brasilianer unterstreicht die Bedeutung von Effizienz und Teamgeist im K.o.-Modus.
Szenarien: Für Fluminense eröffnet sich nun die Chance auf einen weiteren Coup im Viertelfinale. Inter muss das frühe Aus analysieren und Lehren für die kommenden internationalen Aufgaben ziehen.
Auswirkungen und Entwicklungen: Die Klub-WM bleibt für Überraschungen gut – Außenseiter wie Fluminense können mit Mut und Leidenschaft auch große Favoriten bezwingen. Für Inter ist das Aus ein Warnsignal vor der neuen Saison.
Erklärungen
Klub-WM: Internationales Turnier, bei dem die besten Vereinsmannschaften der Kontinente gegeneinander antreten.
Achtelfinale: Runde der letzten 16 Teams in einem K.o.-Wettbewerb.
Biographien und Institutionen
Fluminense FC: Traditionsklub aus Rio de Janeiro, Brasilien, bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und Talentschmiede.
Inter Mailand: Italienischer Spitzenklub, Champions-League-Finalist 2025, mit großer internationaler Erfahrung.
Thiago Silva: Kapitän von Fluminense, international erfahrener Abwehrspieler und Führungspersönlichkeit.
German Cano: Argentinischer Stürmer, Torschütze zum 1:0 für Fluminense.
Fábio: Routinierter Torwart von Fluminense, mit 44 Jahren einer der ältesten Spieler im Turnier.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP
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