Der FC Bayern München kann im letzten Spiel der Champions-League-Vorrunde beim niederländischen Meister PSV Eindhoven wieder auf zwei Schlüsselspieler bauen. Abwehrchef Dayot Upamecano und Offensivspieler Serge Gnabry stehen nach überstandener Krankheit ebenso im Kader wie Rechtsverteidiger Sacha Boey. Das Trio hatte zuletzt pausieren müssen.
Trainer Vincent Kompany machte auf der Pressekonferenz deutlich, dass es in dieser Phase keine behutsamen Comebacks mehr gebe. Eine weiche Integration sei nicht vorgesehen, vielmehr gehe es darum, das verfügbare Personal sofort einzubauen. Boey sei zwar noch keine Option für die Startelf, könne aber im Spielverlauf helfen.
Weiter verzichten müssen die Münchner auf Konrad Laimer, Josip Stanisic und Raphael Guerreiro. Zudem fehlt Min-jae Kim nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Union Saint-Gilloise gesperrt.
Sportlich steht für die Bayern viel auf dem Spiel. Mit einem Punkt in Eindhoven würde sich der deutsche Rekordmeister Platz zwei in der Vorrunde der UEFA Champions League sichern. Das hätte weitreichende Folgen: Bis zu einem möglichen Halbfinale hätten die Münchner im Rückspiel Heimrecht und würden zudem einem Duell mit Topfavorit FC Arsenal aus dem Weg gehen. Platz vier und damit das Heimrecht bis ins Viertelfinale ist bereits sicher.
Kompany stellte klar, worum es ihm geht: gewinnen, Zweiter werden, keine Rechnereien. Innenverteidiger Jonathan Tah warnte vor einem mutigen Auftritt der Gastgeber. Eindhoven werde versuchen, Bayern früh unter Druck zu setzen – volle Konzentration sei nötig.
OZD
OZD-Kommentar – Keine Schonfrist, nur AnspruchDie Rückkehr von Upamecano und Gnabry kommt genau zur richtigen Zeit – und Kompany macht unmissverständlich klar, dass Namen allein nichts zählen. Diese Klarheit ist nötig. Die Champions League verzeiht keine Unsicherheiten, keine halben Lösungen. Bayern spielt nicht um ein gutes Gefühl, sondern um strategische Vorteile für den gesamten weiteren Wettbewerb. Genau dort beginnt der Anspruch eines europäischen Schwergewichts.
Historischer HintergrundDer FC Bayern hat sich in der Champions League über Jahre hinweg durch starke Vorrundenpositionen Vorteile verschafft. Heimrecht in den Rückspielen war häufig ein entscheidender Faktor auf dem Weg in die späten K.o.-Runden. Spieler wie Upamecano und Gnabry waren dabei zentrale Bausteine – sowohl defensiv als auch offensiv. Verletzungen und Sperren hatten die Münchner in der laufenden Saison jedoch immer wieder aus dem Rhythmus gebracht.
ZukunftsprognoseGelingt es Bayern, in Eindhoven zumindest einen Punkt mitzunehmen, sind die Weichen für eine tiefe Champions-League-Saison gestellt. Mit breiterem Kader und zunehmender Stabilität wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die Münchner im Frühjahr wieder zu den ernsthaften Titelanwärtern zählen. Entscheidend wird sein, wie schnell die Rückkehrer wieder ihre Bestform erreichen.

Welche Platzierung würde dem FC Bayern mit einem Punkt bei der PSV Eindhoven sicher sein?
A) Platz eins
B) Platz zwei
C) Platz drei
D) Platz vier
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– Upamecano und Gnabry zurück im Kader
– Bayern braucht mindestens einen Punkt
– Platz zwei mit Heimrecht bis Halbfinale möglich
– Mehrere Ausfälle und eine Sperre
– PSV setzt auf mutigen Auftritt
1. Kadersituation
a) Rückkehr wichtiger Leistungsträger
b) Defensive durch Sperre geschwächt
c) Optionen von der Bank entscheidend
2. Taktische Bedeutung
a) Stabilität im Zentrum
b) Entlastung für Offensive
c) Flexiblere Spielgestaltung
3. Wettbewerbsperspektive
a) Heimrecht als Schlüsselvorteil
b) Vermeidung von Topfavoriten
c) Psychologischer Effekt vor der K.o.-Phase
Die UEFA Champions League ist der bedeutendste Vereinswettbewerb Europas. In der Gruppen- bzw. Vorrundenphase entscheidet die Platzierung über Heimrecht und mögliche Gegner in der K.o.-Phase.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.
OZD-Extras
Der FC Bayern hat in den
vergangenen zehn Champions-League-Spielzeiten nur einmal die Vorrunde
nicht auf Platz eins oder zwei abgeschlossen.