Mit einer opulenten Inszenierung in der weltberühmten Arena di Verona sind am Sonntagabend die 25. Olympischen Winterspiele offiziell beendet worden. Unter dem Motto „Beauty in Action“ verwandelte sich das antike Amphitheater in eine Opernbühne. Figuren wie Rigoletto, Figaro oder Madame Butterfly erschienen in schillernden Kostümen und verliehen dem Abend einen unverwechselbar italienischen Glanz.
Es folgten Tanz- und Musikdarbietungen, bevor die Athletinnen und Athleten in die Arena einzogen. Für Deutschland trugen die beiden Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt die Fahne – ein symbolträchtiger Moment zum Abschluss erfolgreicher Spiele.
In der historischen Kulisse wurden schließlich die letzten Medaillen vergeben. Deutschland beendete die Winterspiele mit insgesamt 26 Medaillen auf Rang fünf im Medaillenspiegel. Acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen stehen zu Buche.
Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte den deutschen Athletinnen und Athleten und sprach von einer „großartigen Sportnation“. Es sei ihm eine Freude gewesen, die Wettbewerbe zu verfolgen, erklärte er im Onlinedienst X.
Zum Abschluss wurde die Olympische Fahne symbolisch an Vertreter der französischen Alpen übergeben. Dort finden im Jahr 2030 die nächsten Winterspiele statt. Die Präsidentin des International Olympic Committee, Kirsty Coventry, erklärte die Spiele offiziell für beendet – und das Olympische Feuer erlosch.
Ein Kapitel voller Emotionen, Rekorde und Dramen ging damit in historischer Kulisse zu Ende.
OZD
OZD-Kommentar – Mehr als MedaillenDiese Winterspiele waren mehr als eine Ansammlung von Wettkämpfen. Sie waren ein Spektakel zwischen Tradition und Moderne. Die Arena von Verona als Bühne für den Abschied war ein starkes Symbol: Antike trifft Spitzensport.
Deutschland kann mit Rang fünf zufrieden sein – auch wenn die ganz große Dominanz vergangener Jahre fehlte. 26 Medaillen sind stark, aber die internationale Konkurrenz rückt näher. Die Spiele haben gezeigt, wie eng die Weltspitze zusammengerückt ist.
Sportlich bleibt vieles positiv in Erinnerung. Doch Olympia steht auch vor Herausforderungen: Nachhaltigkeit, Sicherheit, Kostenexplosionen. Die nächsten Gastgeber in den französischen Alpen werden sich daran messen lassen müssen, ob sie ein modernes, verantwortungsvolles Großereignis organisieren können.
Das Feuer ist gelöscht – die Debatten bleiben.
Historischer HintergrundDie Olympischen Winterspiele wurden 1924 erstmals ausgetragen. Italien war bereits mehrfach Gastgeber großer Wintersportereignisse. Die Arena von Verona, ein römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, zählt zu den bekanntesten Opernspielstätten der Welt und bot nun die außergewöhnliche Kulisse für das olympische Finale.
ZukunftsprognoseMit der Übergabe an die französischen Alpen beginnt die Vorbereitung auf 2030. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob das IOC Reformen bei Nachhaltigkeit und Kostenkontrolle weiter vorantreibt. Sportlich dürfte sich der Wettbewerb zwischen den großen Wintersportnationen weiter zuspitzen.

Frage: Wie viele Medaillen gewann Deutschland bei diesen Winterspielen insgesamt?
A) 22
B) 24
C) 26
D) 28
Hier geht’s zum Mitmachen:
https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen
Olympische Winterspiele beendet
Schlussfeier in der Arena von Verona
Deutschland: 26 Medaillen (8 Gold)
Nächste Winterspiele 2030 in Frankreich

1. Inszenierung und Symbolik
a) Opernmotto „Beauty in Action“
– Verbindung von Kultur und Sport
b) Historische Arena
– Antikes Ambiente als globale Bühne
2. Deutsche Bilanz
a) Rang fünf im Medaillenspiegel
– Acht Goldmedaillen
b) Breite Leistungsstärke
– Erfolge im Eiskanal und Rodeln
3. Blick nach vorn
a) Spiele 2030 in Frankreich
– Neue infrastrukturelle Herausforderungen
b) IOC-Reformen
– Nachhaltigkeit und Kostendisziplin im Fokus
Das Internationale Olympische Komitee ist die Dachorganisation der Olympischen Bewegung. Es entscheidet über Austragungsorte, wacht über die Einhaltung der olympischen Charta und organisiert gemeinsam mit lokalen Komitees die Spiele. Präsidentin ist derzeit Kirsty Coventry.

Die Arena von Verona wurde im Jahr 30 n. Chr. erbaut – und ist bis heute eine der größten noch bespielten antiken Bühnen Europas.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.