Der Iran hat nach israelischen Angaben Raketen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee erklärte am Samstag, sie habe Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert worden seien, und in mehreren Regionen des Landes Luftalarm mit Sirenen und Handy-Warnmeldungen ausgelöst. Die Menschen wurden aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen. Kurz darauf meldete die Armee eine zweite Angriffswelle auf Israel. Die Menschen sollten bis auf Weiteres in Schutzräumen bleiben. Über Jerusalem waren Explosionen zu hören, wie AFP-Journalisten berichteten.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen gemeinsam Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Das israelische Verteidigungsministerium sprach von einem "Präventivschlag" gegen den Iran, US-Präsident Donald Trump verkündete "große Kampfeinsätze" gegen den Iran.
In Jerusalem und im Norden Israels heulten die Sirenen. Die Behörden sprachen von einem "äußerst ernsten" Alarm. Die Stadtverwaltung von Jerusalem schloss Schulen und Arbeitsstätten bis Montagabend. Nur als systemrelevant eingestufte Beschäftigte sollen demnach noch zur Arbeit kommen. Auch alle Veranstaltungen wurden untersagt. In Tel Aviv wurden Patientinnen und Patienten eines Krankenhauses in eine Tiefgarage verlegt.
OZD
OZD-Kommentar – Die erwartete Antwort
Die iranische Reaktion kam schnell – und sie war absehbar. Nach einem „Präventivschlag“ bleibt einem militärisch angegriffenen Staat kaum Spielraum, ohne Gesicht zu verlieren. Die Raketenangriffe markieren eine neue, offenere Phase des Konflikts. Sirenen über Jerusalem und Evakuierungen in Tel Aviv zeigen, wie unmittelbar die Bedrohung ist. Noch ist unklar, wie groß die Schäden sind – doch die Dynamik ist gefährlich. Jeder weitere Schlag erhöht das Risiko eines regionalen Flächenbrands. Diplomatie scheint in weiter Ferne, während Zivilisten erneut zwischen die Fronten geraten.
Historischer Hintergrund:
Israel und der Iran stehen seit Jahren in indirekter Konfrontation –
über Stellvertretergruppen und Cyberangriffe. Direkte militärische
Auseinandersetzungen blieben bislang selten und begrenzt. Die jüngsten
Angriffe markieren eine deutliche Eskalation.
Zukunftsprognose:
Sollten die Raketenangriffe anhalten oder weitere Staaten in den
Konflikt hineingezogen werden, droht eine Ausweitung auf die gesamte
Region. Internationale Vermittlungsversuche könnten intensiviert werden,
doch die Eskalationsspirale dreht sich schnell.
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Was löste die israelische Armee landesweit aus?
A) Ausgangssperre
B) Evakuierung ins Ausland
C) Luftalarm mit Sirenen
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Lesermeinungen:
"Die Eskalation war leider absehbar."
"Die Zivilbevölkerung zahlt den höchsten Preis."
"Hoffentlich beseitigen sie diese Mu.und dadurch deren Hinrichtungen insbesonder an die Frauen"
Mini-Infobox
Angriff: Raketen aus dem Iran
Reaktion: Luftalarm in mehreren Regionen
Zweite Welle: Kurz nach erstem Beschuss
Maßnahmen: Schulen und Veranstaltungen geschlossen
Schutz: Evakuierung von Krankenhauspatienten
OZD-Analyse
Militärische Lage
a) Mehrere Angriffswellen
– Identifizierte Raketenstarts
– Anhaltende Alarmbereitschaft
b) Zivilschutz
– Schutzräume aktiviert
– Krankenhäuser sichern Patienten
c) Luftabwehr
– Möglicher Einsatz von Abfangsystemen
– Explosionsgeräusche über Jerusalem
Strategische Dynamik
a) Vergeltung nach Luftangriffen
– Reaktion auf israelisch-amerikanische Operation
– Signal der Abschreckung
b) Eskalationsrisiko
– Weitere Angriffsrunden möglich
– Gefahr regionaler Ausweitung
c) Internationale Dimension
– Beobachtung durch UN und Großmächte
– Mögliche diplomatische Initiativen
Gesellschaftliche Auswirkungen
a) Alltag unterbrochen
– Schulen geschlossen
– Veranstaltungen abgesagt
b) Psychologische Belastung
– Sirenen und Warnmeldungen
– Unsicherheit in Ballungsräumen
c) Wirtschaftliche Folgen
– Produktionsausfälle
– Beeinträchtigung von Infrastruktur
Was ist ein Luftalarm?
Ein Luftalarm ist ein Warnsystem, das die Bevölkerung vor drohenden
Luftangriffen oder Raketenbeschuss warnt. In Israel erfolgt die Warnung
über Sirenen und Mobilfunkmeldungen.
Was ist das israelische Raketenabwehrsystem?
Israel verfügt über mehrstufige Raketenabwehrsysteme, die eingehende
Geschosse erkennen und möglichst abfangen sollen, um zivile Schäden zu
minimieren.
OZD-Extras
Bemerkenswert: Innerhalb weniger Stunden wurden Krankenhäuser, Schulen
und öffentliche Einrichtungen in Sicherheitsmodus versetzt – ein Zeichen
für die hohe Gefahreneinschätzung der Behörden.
Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.