Der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL hat sich öffentlich für eine mögliche weitere Amtszeit von Gianni Infantino als Präsident der FIFA ausgesprochen.
Nach Angaben des Verbandes fiel die Entscheidung im Council „einstimmig“. CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez lobte Infantino für sein Engagement und seine globale Führungsrolle im Weltfußball.
Infantino selbst hat bislang keine offizielle Kandidatur für eine weitere Amtszeit angekündigt, obwohl er bereits mehrfach ohne Gegenkandidaten wiedergewählt wurde.
Hintergrund der Unterstützung ist auch die Diskussion um eine mögliche Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 auf 64 Teams. Dieses Turnier wird in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen, mit zusätzlichen Spielen in Paraguay, Uruguay und Argentinien – ein wichtiges Signal für Südamerika.
Infantino, der seit 2016 an der Spitze der FIFA steht, hat die Statuten so verändert, dass er theoretisch bis 2031 im Amt bleiben könnte. Unter seiner Führung verzeichnet der Weltverband Rekordeinnahmen, steht jedoch auch wegen seiner politischen Nähe zu internationalen Akteuren in der Kritik.
OZD
OZD-Kommentar – Südamerikas Rückenwind ist mehr als HöflichkeitWenn die CONMEBOL sich geschlossen hinter Gianni Infantino stellt, ist das kein Zufall – sondern Machtpolitik im Weltfußball.
Die Unterstützung wirkt wie ein strategischer Schulterschluss: Südamerika sichert sich Einfluss auf Turnierstrukturen, während Infantino seine internationale Basis weiter stabilisiert. Die Debatte um eine WM-Aufstockung auf 64 Teams ist dabei kein Nebenschauplatz, sondern das eigentliche Machtinstrument.
Doch je größer der Rückhalt außerhalb Europas wird, desto lauter werden die Fragen nach Transparenz, Machtbalance und politischer Neutralität innerhalb der FIFA.
Historischer HintergrundInfantino ist seit 2016 FIFA-Präsident
2019 und 2023 jeweils ohne Gegenkandidaten wiedergewählt
Reformen erlauben Amtszeit bis 2031
Südamerika spielt traditionell eine zentrale Rolle in FIFA-Entscheidungen
WM-Expansion ist seit Jahren ein politisches Streitthema
ZukunftsprognoseWahrscheinliche Unterstützung weiterer Verbände für Infantino
Entscheidung über WM-Format 2030 wird zentraler Machtfaktor
Kritik an politischer Nähe und Machtkonzentration könnte zunehmen
Infantino dürfte bei erneuter Kandidatur kaum Gegenwind haben
Mini-InfoboxVerband: CONMEBOL
Thema: mögliche Infantino-Wiederwahl
FIFA-Präsident seit: 2016
Diskussion: WM 2030 mit möglicher Aufstockung auf 64 Teams
Status: noch keine offizielle Kandidatur
OZD-AnalyseMachtstruktur
– Südamerika stärkt FIFA-Führung
– strategische Allianz erkennbar
Turnierpolitik
– WM-Expansion als politisches Druckmittel
– Einflussverteilung zwischen Kontinenten
Kritik & Risiko
– Vorwürfe mangelnder Neutralität
– zunehmende Personalisierung der FIFA-Macht
Was ist die FIFA?
Die FIFA ist der Weltfußballverband und organisiert unter anderem die Fußball-Weltmeisterschaft.
Was ist CONMEBOL?
Der südamerikanische Fußballverband, zuständig für Wettbewerbe wie die Copa Libertadores und die Qualifikation zur WM.
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Frage:
Wofür spricht sich CONMEBOL im Zusammenhang mit Gianni Infantino aus?
A) Für seinen sofortigen Rücktritt
B) Für eine Einschränkung der FIFA-Macht
C) Für eine mögliche weitere Amtszeit als FIFA-Präsident
D) Für eine Verlegung der FIFA nach Europa
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