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Frankreich träumt – Amerika schlägt gnadenlos zurück und holt WM-Gold

Die USA sind erneut Basketball-Weltmeister. Frankreich hält lange dagegen, bricht nach der Pause jedoch gegen den Rekordchampion ein.

Fakten im Überblick

Die USA gewinnen das WM-Finale in Berlin mit 97:79 gegen Frankreich.

Es ist der fünfte WM-Titel in Folge und der zwölfte insgesamt.

Breanna Stewart führt das US-Team mit 22 Punkten zum nächsten Gold-Coup.


Die US-Basketballerinnen haben ihre historische Dominanz eindrucksvoll bestätigt und sich in Berlin erneut zur Weltmeisterschaft gekrönt. Mit einem souveränen 97:79-Erfolg gegen Frankreich sicherte sich der Rekordchampion den fünften WM-Titel in Serie und den zwölften insgesamt. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit zeigte das amerikanische Starensemble seine ganze Klasse und ließ dem Weltranglistenzweiten nach der Pause keine Chance mehr.

Frankreich erwischte den besseren Start und überraschte den Favoriten mit mutigem Offensivspiel. Im zweiten Viertel setzte sich das Team sogar mit einem beeindruckenden 11:0-Lauf auf 31:17 ab und träumte von der ersten Weltmeisterschaft der Verbandsgeschichte. Doch die Amerikanerinnen fanden rechtzeitig zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf lediglich zwei Punkte.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild komplett. Die USA erhöhten Tempo und Intensität deutlich. Vor allem Jackie Young brachte enorme Dynamik ins Spiel, während Frankreich offensiv kaum noch Lösungen fand. Die aggressive Verteidigung des Titelverteidigers erstickte nahezu jeden Angriff im Keim.

Mit zunehmender Spielzeit wurde der Klassenunterschied immer deutlicher. Angeführt von Breanna Stewart, die mit 22 Punkten erneut ihre Weltklasse bewies, kontrollierten die WNBA-Stars das Finale souverän. Bereits lange vor der Schlusssirene stand fest, dass der Goldpokal erneut in die Vereinigten Staaten gehen würde.

Dabei verlief das Turnier für die Amerikanerinnen keineswegs problemlos. Bereits in der Vorrunde geriet das Team gegen Italien überraschend ins Wanken und gewann nur knapp mit 55:52. Auch in weiteren Begegnungen wirkte der Rekordweltmeister phasenweise ungewohnt fehleranfällig. Doch wie so oft zeigte sich die wahre Stärke genau in den entscheidenden Spielen.

Für Frankreich bleibt trotz der deutlichen Finalniederlage eine starke Weltmeisterschaft. Nach dem Halbfinalsieg gegen Gastgeber Deutschland erreichte die Mannschaft erstmals das Endspiel einer Weltmeisterschaft, musste sich dort jedoch der Erfahrung und individuellen Klasse der US-Auswahl beugen.

Mit dem erneuten Titel setzt das US-Team seine außergewöhnliche Erfolgsserie fort. Seit den Olympischen Spielen 1996 haben die Amerikanerinnen jedes olympische Basketballturnier gewonnen. Seit 2010 ging zudem jeder WM-Titel an die USA. Die nächste Chance, diese Dominanz zu beenden, bietet sich der Konkurrenz bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Die USA bleiben das Maß aller Dinge

Immer wieder wird vor großen Turnieren vom möglichen Ende der amerikanischen Vorherrschaft gesprochen. Doch sobald Titel vergeben werden, zeigt sich ein vertrautes Bild. Die enorme Qualität der WNBA, eine außergewöhnliche Nachwuchsförderung und jahrzehntelange Kontinuität machen die USA weiterhin nahezu unangreifbar. Frankreich hat eindrucksvoll bewiesen, dass Europa näher heranrückt – der letzte Schritt zur Ablösung der Basketball-Großmacht bleibt jedoch gewaltig.

Historischer Hintergrund

Die Vereinigten Staaten dominieren den internationalen Frauenbasketball seit Jahrzehnten. Bereits bei den Olympischen Spielen 1996 begann eine beispiellose Siegesserie. Auch bei Weltmeisterschaften setzt das US-Team Maßstäbe und gewann seit 2010 jede Ausgabe. Austragungsort der diesjährigen WM war Berlin, das sich mit der Uber Arena als internationales Zentrum des Frauenbasketballs präsentierte.

Zukunftsprognose

Bis zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles bleiben die USA klarer Favorit auf sämtliche internationale Titel. Frankreich, Spanien, Belgien und Deutschland investieren jedoch massiv in Nachwuchsprogramme und professionelle Ligen. Die Konkurrenz dürfte Schritt für Schritt näher rücken. Wirtschaftlich profitiert insbesondere die WNBA von der anhaltenden internationalen Aufmerksamkeit, steigenden Zuschauerzahlen und wachsenden Sponsorenverträgen.

Erklärungen

Wer ist Breanna Stewart?

Breanna Stewart zählt zu den erfolgreichsten Basketballspielerinnen der Welt. Die US-Nationalspielerin gewann zahlreiche WNBA-Titel, Olympiasiege und Weltmeisterschaften und gilt als eine der prägenden Persönlichkeiten des internationalen Frauenbasketballs.

Was ist die FIBA Frauen-Weltmeisterschaft?

Die Frauen-Weltmeisterschaft des Weltbasketballverbandes FIBA gehört zu den wichtigsten Turnieren des internationalen Basketballs. Die besten Nationalmannschaften der Welt kämpfen dort um den Weltmeistertitel.

OZD-Extras

Die USA gewannen seit ihrer WM-Halbfinalniederlage gegen Russland im Jahr 2006 inzwischen 36 WM-Spiele in Folge – eine der längsten Siegesserien im internationalen Teamsport.

Auf die Börsen wirkt sich der WM-Titel nicht unmittelbar aus. Langfristig profitieren jedoch Sportartikelhersteller, Medienunternehmen und Sponsoren von der weltweit steigenden Popularität des Frauenbasketballs und der WNBA.

Gewinnspiel

Gegen welches Team gewannen die USA das WM-Finale in Berlin?

A) Spanien

B) Deutschland

C) Frankreich

D) Belgien

https://www.online-zeitung-deutschland.de/a/46220/das-tolle-gewinnspiel-2026-gutscheine-zu-gewinnen

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.