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Jobst-Smith bringt DEB-Frauen bei Eishockey-WM in Führung

Katarina Jobst-Smith trifft doppelt für Deutschland beim 2:0 gegen Österreich. Der Auftaktsieg gibt Hoffnung für die weiteren WM-Spiele der DEB-Frauen.

Fakten im Überblick

Katarina Jobst-Smith erzielt beide Treffer beim 2:0 gegen Österreich.

Deutschland feiert Auftaktsieg bei der Eishockey-WM in Dänemark.

Torhüterin Sandra Abstreiter hält 14 Schüsse und bleibt ohne Gegentor.

Die deutschen Eishockey-Frauen sind mit einem Sieg in die Weltmeisterschaft in Dänemark gestartet. Beim 2:0-Erfolg gegen Aufsteiger Österreich war Verteidigerin Katarina Jobst-Smith die alles entscheidende Spielerin auf dem Eis. Beide Tore sicherten nicht nur die ersten wichtigen drei Punkte, sondern waren Symbol einer Mannschaft, die trotz zahlreicher vergebener Chancen nie den Glauben an den eigenen Erfolg verlor. Esbjerg wurde zum Schauplatz eines geduldigen Kraftakts, in dem die Auswahl von Bundestrainer Jeff MacLeod durch eine disziplinierte und druckvolle Leistung überzeugte.

Im ersten Drittel dominierten die Deutschen, ließen aber zahlreiche Chancen ungenutzt. Erst in der 28. Spielminute durchbrach Jobst-Smith, die in der nordamerikanischen Profiliga PWHL spielt, mit dem 1:0 den Torbann. Österreich war nach dem Auftakt gegen Tschechien auch gegen Deutschland meist unterlegen, stemmte sich aber mit aller Kraft gegen eine höhere Niederlage. Erst in der Schlussminute, als Österreich die Torhüterin vom Eis nahm, erhöhte Jobst-Smith mit ihrem zweiten Treffer zum Endstand.

Der deutsche Angriff kam insgesamt auf 50 Torschüsse und demonstrierte spielerische Überlegenheit, doch fehlte häufig die Präzision im Abschluss. Auf der anderen Seite musste Torhüterin Sandra Abstreiter nur 14 Schüsse parieren und feierte damit ein Shutout. Der Erfolg bringt die DEB-Auswahl dem Viertelfinale näher, doch die kommenden Aufgaben werden noch herausfordernder – schon am Sonntag wartet mit den USA der amtierende Olympiasieger. Danach stehen Begegnungen mit Tschechien und der Schweiz an. Nach den überzeugenden Testspielergebnissen gegen Japan und Gastgeber Dänemark zeigte das deutsche Team auch zum WM-Start viel Selbstvertrauen, was Erwartungen für den weiteren Turnierverlauf steigen lässt.

OZD/AFP

OZD-Kommentar – Jobst-Smith bringt Hoffnung für die WM

Mit dem Auftaktsieg der deutschen Eishockey-Frauen erlebt das Team einen wichtigen psychologischen Schub. Katarina Jobst-Smith demonstriert als Torschützin und Führungsspielerin das Potenzial, das in der Mannschaft steckt. Doch trotz spielerischer Dominanz fehlte vor dem gegnerischen Tor lange die nötige Kaltblütigkeit. Österreich war ein unangenehmer Gegner, gegen den zwar sehr viel Aufwand nötig war, am Ende aber der Lohn für die Geduld stand. Die große Belastung liegt nun in den kommenden Tagen vor dem Team: Mit den Spielen gegen die USA, Tschechien und die Schweiz folgt ein Härtetest. Es bleibt abzuwarten, ob die deutsche Mannschaft auch gegen die Eishockey-Schwergewichte Chancen verwerten kann. Die starke Abwehrleistung und das Selbstvertrauen stimmen optimistisch – mit etwas mehr Effizienz vor dem Tor ist sogar das Viertelfinale möglich.

Historischer Hintergrund

Die Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft wird seit den 1990er Jahren ausgetragen und entwickelte sich nach und nach zu einem wichtigen Turnier im internationalen Sportkalender. Deutschland zählt dabei zu den etablierten Nationen, kämpfte zuletzt aber häufig um den Klassenerhalt. Die diesjährige WM in Dänemark ist die erste A-WM für das österreichische Frauenteam. Ein neuer Modus sorgt zudem dafür, dass die besten Nationen nicht mehr automatisch gesetzt sind. Dieses Format bringt Spannung für Teams wie Deutschland, die sich in der Vorrunde nun gegen starke Gegner beweisen müssen.

Zukunftsprognose

Als Folge des Sieges gegen Österreich hat die deutsche Mannschaft gute Chancen, das Viertelfinale zu erreichen. Die Partien gegen USA, Tschechien und die Schweiz werden entscheidend für den weiteren Verlauf des Turniers sein. Ein erfolgreicher Abschluss der Vorrunde könnte für mehr Sichtbarkeit und Förderung des Frauen-Eishockeys in Deutschland sorgen. International bleibt das Niveau hoch, und der neue Modus der Weltmeisterschaft fordert von allen Teams konstante Bestleistungen.

Erklärungen

Was ist die PWHL?

Die Professional Women's Hockey League (PWHL) ist eine nordamerikanische Profiliga für Eishockeyspielerinnen. Deutsche Nationalspielerinnen wie Katarina Jobst-Smith und Laura Kluge sind dort aktiv. Die Liga bietet eine Plattform für Frauen, ihren Sport auf höchstem Niveau auszuüben.

Wie läuft die Vorrunde bei der Frauen-WM?

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen werden die Vorrunden in zwei Gruppen mit jeweils fünf Teams gespielt. Die besten vier jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale.

OZD-Extras

Deutschland erzielte in den beiden Vorbereitungsspielen jeweils fünf Treffer pro Partie und blieb auch beim WM-Start ohne Gegentor – ein Indiz für die solide Abwehr und das Selbstvertrauen des Teams. Die SHL, die Schweizer Liga und nordamerikanische Ligen wie die PWHL werden immer wichtiger für die Entwicklung des Frauen-Eishockeys. Mögliche Auswirkungen auf die Börse oder internationalen Märkte sind in diesem Zusammenhang nicht gegeben.

Gewinnspiel

Welche deutsche Spielerin erzielte beim 2:0 gegen Österreich beide Tore?

A) Katarina Jobst-Smith

B) Laura Kluge

C) Sandra Abstreiter

D) Lara Krämer

Zum Gewinnspiel

Alle Angaben ohne Gewähr. Mit KI unterstützt. Titelbild AFP.