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Starmer setzt Putin unter Druck: „Friedensverweigerung muss Konsequenzen haben“ (Kommentar)

Beim EPG-Gipfel in Tirana fordert der britische Premier Keir Starmer klare Konsequenzen für Putins Blockadehaltung im Ukraine-Krieg. Während europäische Spitzenpolitiker über Sicherheit und Zusammenarbeit sprechen, bleiben die Hoffnung auf echte Friedensgespräche gering.

Keir Starmers Forderung nach einem Preis für Putins Verweigerungshaltung markiert einen klaren Kurswechsel in der britischen Außenpolitik: Entschlossenheit statt Abwarten. 

Während der russische Präsident weiterhin auf Zeit spielt, wächst der Druck aus Europa – politisch wie wirtschaftlich. Dass ausgerechnet in Tirana, fernab der Brüsseler Schaltzentralen, ein solches Signal gesendet wird, zeigt, wie breit die europäische Front gegen den Kreml inzwischen ist. 

Doch Worte allein werden nicht reichen. Die geplanten Sicherheitsabkommen zwischen Großbritannien und der EU müssen mehr als Symbolpolitik sein – sie müssen Abschreckung und Engagement gleichermaßen leisten. Dass Putin und Selenskyj den Gesprächen in Istanbul fernbleiben, unterstreicht zudem: Der Weg zum Frieden ist noch lang – und voller geopolitischer Stolpersteine.

OZD



Alle Angaben ohne Gewähr.

Bild: AFP